Neil Sedaka

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Neil Sedaka im Juli 2005

Neil Sedaka (* 13. März 1939 in Brooklyn, New York) ist ein US-amerikanischer Sänger und Songschreiber. Er schrieb Musik zu mehr als 1.000 Songs, reihte zu Beginn der 1960er Jahre Hit an Hit. Sein Vater ist der Sohn türkisch-jüdischer Einwanderer. Die Mutter war die Tochter russisch-polnisch-jüdischer Einwanderer. Eydie Gormé war seine Cousine.[1]

Leben[Bearbeiten]

Sedaka in der Sendung TopPop des Radiosenders AVRO (1974)

Als Jugendlicher lernte er Klavier. Später studierte er am Juilliard-Konservatorium und arbeitete bei einem Klassik-Radiosender. Zunächst experimentierte er auch mit Doo Wop und Rock'n'Roll und war bei frühen Aufnahmen der Tokens dabei.

Seinen ersten Erfolg als Komponist hatte er mit Stupid Cupid. Der Song wurde 1958 für Connie Francis ein großer Hit. Er wurde von vielen anderen Künstlern nachgesungen. Sedaka erhielt anschließend einen Vertrag als Solokünstler bei RCA Records. Breaking Up Is Hard To Do war 1962 sein erster Nummer-Eins-Hit.[2] Er schrieb Oh! Carol, Standing on the inside, Stairway To Heaven (nicht mit dem Hit von Led Zeppelin identisch), Calendar Girl, Little Devil, Happy Birthday Sweet Sixteen und Next Door To An Angel. 1963 endete die Hitserie.

In den 1970er Jahren gelang ihm, unterstützt von Elton John, ein Comeback in Großbritannien und vor allen Dingen in den USA. 1974 sprang er mit Laughter In The Rain auf Platz eins der dortigen Hitparade. Gleiches gelang ihm im darauffolgenden Jahr mit Bad Blood. Der für Captain & Tennille geschriebene Song Love Will Keep Us Together gewann einen Grammy.

Zusammen mit Howard Greenfield schrieb Sedaka den Song Is This the Way to Amarillo?, der von ihm selbst interpretiert nur Platz 44 in den USA erreichte, aber 1972 für Tony Christie ein Nummer-1-Hit in Deutschland wurde. 1973 schrieb Sedaka zusammen mit Phil Cody den englischen Liedtext zu ABBAs Ring Ring. Zusammen mit seiner Tochter Dara erreichte er 1980 mit dem Titel Should’ve Never Let You Go letztmals einen Platz in den Charts der USA (Platz 19).

Werke (Alben)[Bearbeiten]

  • Rock with Sedaka. 1959
  • Circulate. 1961
  • Emergence. 1972
  • Neil Sedaka. Großbritannien, 1972
  • Solitaire. USA, 1972
  • The Tra-la Days Are Over. Großbritannien, 1973
  • Laughter In The Rain. Großbritannien, 1974
  • Live at the Royal Festival Hall. Großbritannien, 1974
  • Sedaka Live in Australia at the South Sydney Junior Leagues Club. 1974
  • Sedaka’s Back. USA, 1975
  • Overnight Success. Großbritannien, 1975
  • The Hungry Years. USA, 1975
  • Steppin' Out. 1976
  • Neil Sedaka and Songs: A Solo Concert. 1977
  • A Song. 1977
  • Neil Sedaka and Songs. 1977
  • All You Need Is The Music. 1978
  • In the Pocket. 1980
  • Now. 1981
  • Come See About Me. 1984
  • The Good Times. 1986
  • Timeless: The Very Best Of Neil Sedaka. 1991
  • Love Will Keep Us Together. 1993
  • Laughter In The Rain – The Best Of Neil Sedaka 1974–1980. 1994
  • Classically Sedaka. 1995
  • Tales of Love and Other Passions. 1997
  • Singer and His Songs. 2000
  • Brighton Beach Memories: Neil Sedaka Sings Yiddish. 2003
  • The Show Goes On. 2003
  • The Complete Recordings 1955–1966. 2003
  • The Miracle of Christmas. 2006
  • Neil Sedaka: The Definitive Collection. 2007

Autobiografie[Bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Singer Eydie Gormé Dead at 84. Abgerufen am 26. Oktober 2014.
  2. Nähere Informationen zu dem Titel in: Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 114

Literatur[Bearbeiten]

  • Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, New York City, New York: St. Martin’s Press, 1989, S. 604f – ISBN 0-312-02573-4

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neil Sedaka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien