Neo-hethitische Staaten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Neo-hethitische oder Syro-hethitische Staaten sind eine Gruppe von Kleinstaaten, die zwischen 1200 und 700 v. Chr. im südöstlichen Kleinasien und nordwestlichen Syrien existierten. Zeitlich sind sie durch das Ende des Hethitischen Großreiches und das Assyrische Reich eingegrenzt. Sie zeichnen sich durch Mehrsprachigkeit aus (luwisch, phönizisch, aramäisch), die sich in mehrsprachigen (bilinguischen) Inschriften ausdrückt. Diese Inschriften sind entweder in luwischen Hieroglyphen oder früher Alphabetschrift abgefasst. Typisch ist die Boustrophedon-Schreibweise, bei der die Schreibrichtung von Zeile zu Zeile wechselt. Als Substratsprache ist hurritisch noch erkennbar, das aber nicht mehr gesprochen wird. Kulturell knüpfen sie an das hethitische Großreich an.

Liste der neo-hethitischen Staaten[Bearbeiten]

Karte der neo-hethitischen Staaten

Sie lassen sich in zwei Gruppen gliedern. Eine stärker luwisch geprägte Nordgruppe:

Und eine stärker aramäisch geprägte Südgruppe:

Bilinguen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]