Neoplan Jumbocruiser

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Neoplan Jumbocruiser von TRD-Reisen in Rom (1999)

Der Jumbocruiser ist die Bezeichnung für den bis heute größten Omnibus der Welt im öffentlichen Verkehr. Er wurde zwischen 1975 und 1992 vom deutschen Omnibushersteller Neoplan gebaut. Das Fahrzeug trug die offizielle Typenbezeichnung N138/4.

Die Treberhilfe Dresden nutzt diesen selbst restaurierten Jumbocruiser zur sozialen Jugendarbeit. (2012)
Der letzte gebaute Jumbocruiser, mit neuer Achskonfiguration (2+2) und Motor im Heck

Der Jumbocruiser ist ein 4-achsiger Doppeldecker­gelenkbus, der die (damals) zulässigen Maximalmaße für deutsche Fahrzeuge ausnutzt. Insgesamt wurden nur elf Fahrzeuge hergestellt. Die ersten zehn Modelle hatten Motor und Antriebsachse in der Fahrzeugmitte. Der Motorraum befindet sich in einem abgetrennten Gehäuse vor und unter dem Gelenk, so dass ein Übergang nur auf dem oberen Deck möglich ist. Das elfte und letzte Fahrzeug dieser Baureihe wurde als Schubgelenkbus konstruiert.

Einsatz[Bearbeiten]

Von den elf Fahrzeugen dieses Typs sind noch neun in Betrieb, jedoch in den meisten Fällen nicht mehr mit der ursprünglichen Funktion als Reisebus. Dies ist hauptsächlich dem Umstand geschuldet, dass Länder wie Frankreich Reisegelenkbussen die Einfahrt generell verweigern oder an teure Ausnahmegenehmigungen knüpfen. Ferner nahm auch der Markt für Busreisen grundsätzlich ab, so dass Reiseunternehmer gezwungen waren, Fahrzeuge möglichst kostengünstig zu beschaffen. Auch dem vierachsigen, 15 m langen Doppeldecker Neoplan „Megaliner“ mit zwei vorderen Lenkachsen blieb sicher auch aus diesen Gründen ein Durchbruch verwehrt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neoplan Jumbocruiser – Sammlung von Bildern