Neptunbrunnen (Nürnberg)

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Der Neptunbrunnen im Nürnberger Stadtpark, 2010

Der Neptunbrunnen in Nürnberg, der seit 1962 im Nürnberger Stadtpark steht, ist der Abguss[1] des 1797 nach Russland verkauften Neptunbrunnens in Peterhof bei Sankt Petersburg. Der Neptunbrunnen gilt als größte barocke Brunnenanlage nördlich der Alpen.

Geschichte[Bearbeiten]

Von der Barockzeit bis zum Ende des 18. Jahrhunderts[Bearbeiten]

Neptunbrunnen Kupferstich von Rößler vor 1730

1650, zwei Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Krieges und anlässlich des Abschlusses der Nürnberger Friedensverhandlungen (Nürnberger Exekutionstag), die die Nachkriegsordnung für Mitteleuropa begründeten, entstand der Plan, in zentraler Lage eine Brunnenplastik als Friedensdenkmal (monumentum pacis)[2] und Zeichen des Aufbruchs in eine neue hoffnungsvollere Zeit zu errichten. Für den Guss des Brunnens sollten Kanonen eingeschmolzen werden.[2] Als zeittypischer Architekturbrunnen auf dem Nürnberger Hauptmarkt sollte der Neptunbrunnen nicht nur an den Friedensschluss erinnern, sondern auch die Bedeutung der Stadt repräsentieren. In vielen italienischen Städten, aber auch in Salzburg und Augsburg waren bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg große Figurenbrunnen entstanden, die typologisch als Vorbild dienten. (Dass die Fontana del Nettuno von della Bitta auf der Piazza Navona in Rom als konkretes Vorbild gedient haben mag, liegt angesichts verblüffender Ähnlichkeiten der Komposition und der Verbindungen Schweiggers nach Italien nahe, kann aber nicht sicher nachgewiesen werden.)

Bis 1656 entwarfen der Bildhauer Georg Schweigger und der Goldschmied Christoph Ritter unter Miturheberschaft von Jeremias Eißler und Johann Wolrab den Barockbrunnen. 1660 war ein ca. neun Meter hohes Modell fertiggestellt, nach dessen Vorbild die endgültigen Gussvorlagen entstanden. Nach Fertigstellung aller Gussteile des Neptunbrunnens am 19. November 1668 fehlten der an den Folgen des Dreißigjährigen Krieges wirtschaftlich niedergehenden Reichsstadt die finanziellen Mittel zur Aufstellung und zur Lösung der technischen Probleme der Wasserversorgung. (Soweit verschiedentlich behauptet wird, die Aufstellung des Brunnens wäre an den damaligen technischen Möglichkeiten zur Versorgung mit ausreichendem Wasserdruck gescheitert, erscheint das nicht glaubhaft, da bereits zehn Jahre später die hohe Fontäne des in relativer Nähe gelegenen Tritonbrunnens mittels eines flusswassergetriebenen Pumpwerks und eines Hochbehälters ohne dokumentierte technische Probleme betrieben wurde, womit belegt ist, dass die erforderliche Technologie einsatzfähig vorhanden gewesen wäre.)

Der Brunnen wurde zunächst auf dem Bauhof (Peunthof) zwischengelagert. 1702, nach dem Tod von Jeremias Eißler, des letzten beteiligten Künstlers, wurde der Brunnen im Peunthof zusammengesetzt und provisorisch trocken aufgestellt. Zur Aufstellung auf dem Hauptmarkt kam es nicht mehr.

1797 verkaufte die Stadt den Neptunbrunnen für 66.000 Gulden, heute etwa 8 Millionen Euro,[3] an Zar Paul I., der ihn auf eigene Kosten nach Sankt Petersburg verschiffen und in seiner Sommerresidenz, dem Peterhof, aufstellen ließ. Wegen der dortigen Verwendung als Parkbrunnen wurde er gegenüber der ursprünglichen Konzeption in einer dem Stilempfinden des Klassizismus angepassten, deutlich veränderten Komposition, mit weiträumigerer Gruppierung der Einzelfiguren und verändertem Mittelsockel, neu arrangiert.

Von der Gründerzeit bis 1933[Bearbeiten]

Der Neptunbrunnen auf dem Hauptmarkt, um 1905

Der Kunsthistoriker Prof. Friedrich Wanderer warb 1881 für die „Rückgewinnung des Verlorenen“. 1895 verhandelte das kaiserliche Außenministerium über einen Rückkauf des Brunnens, den Zar Alexander III. ablehnte. Mit Erlaubnis des russischen Zaren, der die Duplizierung des Friedensbrunnens mit je einem Exemplar für Russland und Deutschland als symbolisch-politische Versöhnungsgeste verstand,[4] nahm der Gipsformer Ludwig Leichmann 1896 auf Veranlassung des Nürnberger Oberbürgermeisters Georg Ritter von Schuh Abdrücke von den originalen Figuren in Peterhof.

Bis 1902 war dann ein danach geformtes Gipsmodel in der Nürnberger Katharinenkirche ausgestellt. Kommerzienrat Ludwig Gerngros, dem deswegen am 30. Juli 1901 die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde, übernahm als Mäzen die Kosten eines Zweitgusses und des Brunnenaufbaues unter der ausdrücklichen Auflage,[5] dass der Brunnen an dem ursprünglich geplanten Standort, dem Hauptmarkt, aufgestellt wird. Am 22. Oktober 1902 wurde der Brunnen etwas südlich der zentralen Fluchtlinie auf das Frauenkirchenportal als platzräumlicher Kontrapunkt zum 'Schönen Brunnen' eingeweiht. Der Sockel und die Beckenfassung entstanden nach Zeichnungen von Friedrich Wanderer, im Sinne des barocken Originalentwurfs als Stadtbrunnen nach Vorlagen von Kupferstichen von Rößler und Delsenbach (1730).

Der Neptunbrunnen galt als herausragende Sehenswürdigkeit, die in den zeitgenössischen Nürnberg-Reiseführern verzeichnet war. Die hohe kunsthandwerkliche Qualität des Zweitgusses, der dem Erstguss nicht nachsteht, wird auch heute noch gelobt.[6] Vor 1933 gab es keine nennenswerte Kritik, dass der Barockbrunnen nicht in das damals noch teilweise mittelalterlich geprägte Stadtbild passe.

Im Dritten Reich[Bearbeiten]

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde zunächst auf Veranlassung des fränkischen Gauleiters und Herausgebers der antisemitischen Hetzschrift Der Stürmer, Julius Streicher, die Stiftertafel entfernt (1933),[7] denn Gerngros war Deutscher jüdischen Glaubens gewesen. Der Brunnen behinderte die Aufmärsche und Kundgebungen zu den Reichsparteitagen, die bis 1935 insbesondere auch noch auf dem Hauptmarkt stattfanden. Mit der vorgeschobenen (bereits seinerzeit wissenschaftlich widerlegten[8]) Argumentation, der Barockbrunnen, seit dieser Zeit auch herabwürdigend als gründerzeitliche Kopie bezeichnet, passe nicht in das von Gotik und Renaissance geprägte Stadtbild, wurde die Öffentlichkeit auf den von der NSDAP gewünschten Abbau des „Judenbrunnens“ vom Hauptmarkt vorbereitet.

Der in dieser Angelegenheit sich gegen die Entfernung des Neptunbrunnens aussprechende[9] Oberbürgermeister Willy Liebel widerstand zunächst den wiederholten Forderungen Streichers.[10] Unter dem Datum des 6. April 1934[11] ist eine Forderung Hitlers, übermittelt von Oberbürgermeister Liebel, festgehalten: „Wie Herr Oberbürgermeister mitteilte, hat der Herr Reichskanzler sich kürzlich für die Beseitigung des Neptunbrunnens ausgesprochen und dessen Beseitigung vor dem diesjährigen Parteitag gewünscht.“

Der bereits am 18. April 1934 formell beschlossene[12] Abbruch wurde erst am 12. Juni 1934 bekanntgegeben. Begründet wurde der mit unverhohlenem Antisemitismus[13] betriebene Abbau letztlich damit, dass „der Neptunbrunnen bei den Veranstaltungen am Reichsparteitag zweifelsohne gestört hat“.[14]

Der im Sommer 1934 entfernte Brunnen wurde drei Jahre später (1937) auf den Marienplatz (damals Schlageterplatz, heute Willy-Brandt-Platz) außerhalb der Altstadt direkt vor das Gauhaus der NSDAP versetzt. Von 1942 bis 1945 befand sich auch der Erstguss nochmals in Nürnberg. Er war von der Wehrmacht als Kriegsbeute in Peterhof abgebaut, nach Nürnberg verbracht und dort im Paniersbunker eingelagert worden; nach Kriegsende wurde er in die Sowjetunion zurückgegeben. Silikonabgüsse am Petersburger Erstguss und am Zweitguss ermöglichten wechselseitig eine Restaurierung verlorengegangener und zerstörter Teile beider Brunnenexemplare.

Nach 1945[Bearbeiten]

Der original Neptunbrunnen in Sankt Petersburg, 2008
Der Abguss des Neptunbrunnen im Nürnberger Stadtpark, 2006

Die naheliegende Idee, den Brunnen nach Ende von Krieg und NS-Herrschaft im Zuge des Wiederaufbaus auf den Hauptmarkt zurückzuversetzen, wurde in den 1950er-Jahren verdrängt; Baureferent Schmeißner, bereits in den 1930er-Jahren an führender Stelle im für den Abbau federführenden Hochbauamt tätig, sprach sich dafür aus, „den Neptunbrunnen am Marienplatz zu belassen“.[15] 1960 wurde die Figurengruppe des Zweitgusses des Neptunbrunnens, der am Marienplatz der Straßenplanung im Wege war, abgebaut und nach einer umstrittenen Stadtratsentscheidung später in ein vorhandenes Betonbecken im Stadtpark versetzt (1962). Das originale Brunnenbecken wurde eingelagert. Die Rückversetzung auf den Hauptmarkt stand 1960/62 – trotz der eindeutigen und bis heute missachteten Stifterauflage – nicht zur Debatte. Die Widmung des Brunnens als Symbol für Frieden und Völkerverständigung ist weitgehend vergessen.

Die Kritik am Umgang mit diesem bedeutenden Figurenbrunnen hielt sich über die Jahrzehnte. 1976 forderten die Altstadtfreunde die Rückversetzung in die Altstadt. Der Grundsatzbeschluss des Stadtrates von 1977, den Brunnen auf dem Jakobsplatz in der südlichen Altstadt aufzustellen, wurde zunächst am 26. Oktober 1981 vom Bauausschuss bestätigt und dann am 4. November 1981 im Stadtrat abgelehnt. Zuletzt befasste sich der Stadtplanungsausschuss am 22. Juli 2008 erneut und ohne konkretes Ergebnis mit der Frage.

2010 begann eine neue Diskussion, den Brunnen aus dem außerhalb der Altstadt gelegenen Stadtpark wieder auf den ursprünglichen und vom Stifter bestimmten Standort, den Hauptmarkt, zurückzuverlegen.[16] Im Oktober 2010 gründete sich aus der Bürgerschaft heraus ein Verein Neptunbrunnen zurück auf den Hauptmarkt e. V.,[17] der die Rückversetzung auf den Hauptmarkt anstrebt.[18][19] Im Oktober 2012 wurde am Stadtpark eine Erinnerungsstele aufgestellt, die die Geschichte des Brunnens knapp erklärt. Um den Erläuterungstext gab es eine erneute Debatte, da der erste Textvorschlag der Stadtverwaltung die antisemitischen Beweggründe des Brunnenabbaues 1934 zunächst verschwieg.[20][21]

Beschreibung[Bearbeiten]

Brunnenarchitektur und Figurenprogramm[Bearbeiten]

Neptunfigur

Auf einem in der Mitte des Brunnenbeckens aufragenden konusartigen Mittelrisalit aus Bronze steht, entsprechend der ursprünglichen Entwurfsidee von Schweigger, in die etwa eineinhalbfach überlebensgroße Bronzestatue des römischen Gottes Neptun. (In Abwandlung dazu steht die Neptunstatue des in Peterhof aufgestellten Erstgusses deutlich niedriger und auf zwei übereinandergestellten kubischen Marmorblöcken.) Die gekrönte Neptunstatue wirkt von Körperhaltung und Ausdruck her antikisierend und ist noch deutlich der ausgehenden Renaissancezeit verhaftet. Die Figur ist wie zufällig im Moment einer Bewegung festgehalten, was durch den schräg nach unten gerichtetem Dreizack geradezu dramatisch unterstrichen und inszeniert ist.

Den Mittelrisalit flankieren zwei Nereiden (Meeresreiter auf geflügelten Pferden mit Schwimmflossen) und zwei Nymphen mit Rudern. (Die Pferde erinnern in Bewegung, Körperhaltung und Kopfform stark an die ab 1732 von Nicola Salvi für den Trevi-Brunnen in Rom geschaffenen Tritonenpferde). Die Nereiden und die Nymphen sind sehr unterschiedlich und mit sehr individuellen Gesichtsausdrücken gestaltet. Schweigger soll alle Figuren nach lebenden Vorbildern geformt haben. (Die Nymphen wurden häufig als Anspielung auf die Flüsse Rednitz und Pegnitz, die durch Nürnberg fließen, gedeutet; da die Rednitz allerdings erst seit dem 19. Jahrhundert, nicht aber seit der Schöpfungszeit des Brunnens auf Nürnberger Gebiet liegt, dürfte das eher eine Interpretation aus der Zeit der Aufstellung des Zweitgusses 1902 sein.)

Neptunbrunnen mit barocker Brunnenschale auf dem Hauptmarkt, zeitgenössige Fotografie von 1902; davor (mit Zylinder) Ludwig Ritter von Gerngroß

Umringt wird das Ensemble von Gruppen auf einem Drachen reitender Putten, Delfinen und einem Seelöwen.

Die Brunnenanlage war als Architekturbrunnen in städtischem Kontext für ein erhöht positioniertes barockes Brunnenbecken mit steinerner Beckenfassung und vorgelagerten Stufen entworfen. Das Becken hatte die Grundform eines von einem Rechteck überlagerten Ovals. Die Beckenschale und die Stufenvorlage wurden 1901/02 nach erhaltenen Vorlagen aus der Barockzeit geschaffen. Das vorübergehend verschollen geglaubte Becken wurde 2010 auf einem Außenlager des Hochbauamts der Stadt Nürnberg in gutem Erhaltungszustand wieder aufgefunden.[22]

Nicht unbedingt zeittypisch für den frühen Barock verwendet das Arrangement ausschließlich Figuren und Symbole der griechischen Mythologie und Allegorien des Wassers; die Bildsprache des Brunnens ist weitgehend frei von christlicher Symbolik. Er ist damit auch Ausdruck und Zeugnis der gut 130 Jahre nach Durchsetzung der Reformation und unter dem in Nürnberg starken Einfluss des Humanismus (Melanchthon) fortgeschrittenen Verweltlichung des Lebens in der damaligen Stadtrepublik.

Heutiger Zustand[Bearbeiten]

Das heutige Arrangement der Figuren im Stadtpark weicht insofern wieder von der Originalkomposition ab, als es seit 1962 nicht mehr im barocken Brunnenbecken platziert ist, sondern wesentlich niedriger in ein dort bereits vorhanden gewesenes kreisrundes Flachbecken (von Dr. E. Mulzer als "Hundenapf"[23] bezeichnet) eingesetzt wurde.

Die Brunnenanlage erleidet am heutigen Standort Verschmutzung und Vandalismus. Der Erhaltungszustand ist kritisch; die Figuren zeigen teilweise oberflächliche Korrosion und sind stark konkrementiert. Der Dreizack ist deformiert, einer Nymphe fehlt das große Ruderblatt.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Ruth Bach-Damaskinos: Neptunbrunnen. In: Michael Diefenbacher, Rudolf Endres (Hrsg.): Stadtlexikon Nürnberg. 2., verbesserte Auflage. W. Tümmels Verlag, Nürnberg 2000, ISBN 3-921590-69-8 (Gesamtausgabe online).
  • Helmut Beer: Der Neptun-Brunnen – eine fast unendliche Geschichte. NZ-Serie: 200 Jahre Franken in Bayern. Nürnberger Zeitung Nr. 27 vom 2. Februar 2006, S. 18
  • Anton Bosch Zwei Nürnberger Neptunbrunnen machen Geschichte. In Rußland-deutsche Zeitgeschichte Band 4, ISBN 3-9809613-2-X, dort S. 14.
  • Helmut Häußler: Brunnen, Denkmale und Freiplastiken in Nürnberg. Eine Bestandsaufnahme. (...) Nürnberg 1977, ISBN 3-87191-036-8 , hier: S. 18 ff.
  • Elke Masa: Freiplastiken in Nürnberg. Plastik, Denkmale und Brunnen im öffentlichen Raum der Stadt. Neustadt/Aisch 2000.
  • Ernst Mummenhoff: Der Neptunbrunnen zu Nürnberg, seine Entstehung und Geschichte, Nürnberg 1902.
  • Erich Mulzer: Neptuns Irrfahrten (Geschichte des Neptunbrunnens). In: Nürnberger Altstadtberichte, Hrsg.: Altstadtfreunde Nürnberg e.V., Heft 13 (1988)
  • Nürnberger Zeitung (NZ): Brunnen im Abseits. Wie Nürnberg mit einem großen Werk umging.", NZ vom 18. Februar 2003, S. 13.
  • Klaus Pechstein: Das Delphinmotiv an Nürnberger Brunnen. In: Nürnberger Altstadtberichte, Hrsg.: Altstadtfreunde Nürnberg e.V., Nr. 2, 1977
  • Friedrich Wanderer: Die Geschichte des Nürnberger Peuntbrunnens, Mitteilungen des Vereins zur Geschichte Nürnbergs, Bd. 3, 1881 (s.u. Weblink)
  • Hans Robert Weihrauch: Georg Schweigger (1613-1690) und sein Neptunbrunnen für Nürnberg, Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1940-1953, Berlin, 1954, S. 87-143

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dr. Claudia Maué, Stadtheimatpflegerin der Stadt Nürnberg: Da die Gussformen vom Erstguss genommen wurden, ist die kunsthistorisch korrekte Bezeichnung weder Kopie noch Zweitguss, sondern Abguss
  2. a b Dr. Anton Bosch: Der Westfälische Frieden und der Neptunbrunnen, Nürnberg/München 2004
  3. Berechnet über den Goldgehalt des Gulden 1797 und den aktuellen Goldpreis (September 2010)
  4. Dr. Anton Bosch: Zwei Nürnberger Neptunbrunnen machen Geschichte, Nürnberg/München 2004
  5. Verwaltungsbericht der Stadt Nbg. 1902, S. 556"
  6. Dr. Claudia Maué "Georg Schweigger", Vortrag im Germanischen Nationalmuseum am 6. Oktober 2001.
  7. Stadtarchiv Nürnberg C7/I Nr. 5354 / 19. Mai 1933.
  8. Friedrich Haller von Hallerstein 'Denkschrift in Sachen der Entfernung des Neptunbrunnens' im Auftrag des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg am 24. April 1934 vorgelegtes wissenschaftliches Gutachten zu Geschichte, Originalität, Bedeutung und städtebaulicher Einfügung des Neptunbrunnens / Stadtarchiv Nürnberg C7/I Nr. 5354 / Bl. 23
  9. Stadtarchiv Nürnberg C7/I Nr. 5354 / 19. Mai 1933, handschriftliche und unterschriebene Randnotiz des Oberbürgermeisters Willy Liebel: "Da müßte man dann eben den gestifteten Brunnen beseitigen und das wird wohl kaum erwünscht sein! Ablehnen! 20.5.33 Liebel"
  10. Stadtarchiv Nürnberg C7/I Nr. 5354 / 28. Juni 1933 et. al., ebd.
  11. Stadtarchiv Nürnberg C7/I Nr. 5354, Aktenvermerk vom 6. April 1934 des Baureferats, gezeichnet Brugmann
  12. Niederschrift der geheimen Sitzung des Stadtrats vom 18. April 1934 / Stadtarchiv Nürnberg C7/I Nr. 5354 / Bl. 20
  13. Aktenvermerk des Städtischen Hochbauamtes (Ref X b) vom 30. April 1934: "(...) Gerade weil der Brunnen von einem Juden ist und so protzig mitten auf dem Adolf-Hitler-Platz (Anm. Umbenennung des Hauptmarktes 1934–1945) steht muss er weg! Fingerspitzengefühl!" – Stadtarchiv Nürnberg C7/I Nr. 5354 / Bl. 26.
  14. Fränkische Tageszeitung, Parteiorgan der NSDAP, Nürnberg, vom 12. Juni 1934
  15. Kurzprotokoll Nr. 22 Referentenbesprechung vom 23. Juni 1953 Ziffer 34 / Stadtarchiv Nürnberg C29 Nr. 1574
  16. http://blog.nz-online.de/senf/2010/04/19/soll-der-neptunbrunnen-auf-den-hauptmarkt/
  17. http://www.neptunbrunnen.info/
  18. http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nuernberg-region/keine-endlos-veranstaltung-1.225607/
  19. http://blog.nz-online.de/vipraum/2010/10/06/wenn-schweigen-nicht-mehr-hilft/
  20. http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nuernberg-region/neptunbrunnen-irrfahrten-des-meeresgottes-1.2421511
  21. http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/neptunbrunnen-bleibt-im-nurnberger-stadtpark-1.2424202
  22. "Nürnberger Zeitung" vom 23. Oktober 2010, S. 11
  23. Erich Mulzer: Neptuns Irrfahrten, in Altstadtberichte Nr. 13/1988, Nürnberg 1988

49.46449444444411.09175Koordinaten: 49° 27′ 52,2″ N, 11° 5′ 30,3″ O