Nerjungri
Stadt
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Nerjungri (russisch Нерю́нгри, jakutisch Нүөрүҥгүрү/Nüörünggürü) ist eine Stadt in der russischen Teilrepublik Jakutien. Die Bevölkerung der Stadt zählt 63.223 Einwohner (Stand: 2009), womit Nerjungri nach Jakutsk die zweitgrößte Stadt Jakutiens ist.
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[Bearbeiten] Lage
Die Stadt liegt in Ostsibirien an den nördlichen Ausläufern des Stanowoigebirges am Fluss Tschulman, einem Nebenfluss des Timpton im Einzugsgebiet der Lena. Von der Republikshauptstadt Jakutsk ist Nerjungri rund 740 Kilometer südwestlich entfernt. Nerjungri verfügt über einen Eisenbahnanschluss an die Amur-Jakutische Magistrale, die Nerjungri mit der Transsibirischen Eisenbahn verbindet.
[Bearbeiten] Geschichte
Nerjungri ist eine der jüngsten Städte Russlands: Sie wurde 1975 im Zuge der Erschließung einer nahe gelegenen Steinkohlelagerstätte gegründet. Namensgebend für die Stadt ist der kleine Fluss Nerjungri, dessen Name wiederum aus der ewenkischen Sprache stammt und so viel wie „äschenreich“ bedeutet. Der Steinkohlebergbau und die Verarbeitung der Steinkohle dominieren bis heute das wirtschaftliche Leben der Stadt.
Seit der Gründung der Stadt besteht diese aus zwei Stadtteilen: Der „Altstadt“, in der vorwiegend Industriebetriebe liegen, und der „Neustadt“ mit den Wohngebieten.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Jewgenija Kolodko (* 1990), Kugelstoßerin
- Edgar Prib (* 1989), Fußballspieler
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
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Commons: Nerjungri – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Inoffizielles Portal nerungri.ru
- Nerjungri auf mojgorod.ru
Hauptstadt: Jakutsk
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