Netizen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Netizen (seltener: Netcitizen) ist eine Bezeichnung für „Bewohner“ des Internet und setzt sich aus den englischen Begriffen „net“ als Kurzform für „network“ (Netzwerk) und „citizen“ (Bürger) zusammen. Zunehmend wird auch der eingedeutschte Begriff Netzbürger verwendet.

Entstehung und Verbreitung[Bearbeiten]

Der Begriff geht auf Michael Hauben zurück, der damit das verantwortungsvolle Mitwirken im gesellschaftlichen Raum des Internets verband.[1]

Im asiatischen Raum ist der Begriff insbesondere in der Blogosphäre sehr verbreitet. Er drückt das Selbstverständnis von Internetnutzern als Mitglied einer weltweiten Gemeinde aus, die sich in einem gewissen Maße selbst reguliert und ihr eigenes Regelwerk vergibt. Eine Form davon ist beispielsweise die Netiquette.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Hauben, Ronda Hauben, Tom Truscott Netizens: On the History and Impact of Usenet and the Internet (Perspectives). Wiley-IEEE Computer Society P, 27. April 1997, ISBN 0-8186-7706-6.
  • Ronda und Jay Hauben: Back to the roots of journalism, in: Wer macht die Medien? 2008, ISBN 3-9805-6044-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael und Ronda Hauben: Netizens: On the History and Impact of the Net. Wiley-IEEE Computer Society Press, 1997, ISBN 978-0-8186-7706-9.