Network-Integrated Multimedia Middleware

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Die Network-Integrated Multimedia Middleware (NMM) ist eine Software-Architektur, die das Entwickeln von verteilten Multimedia-Anwendungen vereinfachen will. Lokale Anwendungen und Geräte werden dabei ebenso wie entfernte Geräte und Anwendungen transparent und in einem gemeinsamen System eingebettet gesteuert. NMM ist sowohl ein Forschungs- wie auch ein Freie-Software-Projekt, und wurde ursprünglich von Mitarbeitern des Lehrstuhls für Computergrafik der Universität des Saarlandes entwickelt. Mittlerweile wird die Software von der Firma Motama weiterentwickelt und steht als Open Source oder als kommerzielle Variante zur Verfügung.

Hervorstechend ist dabei, dass es die Software-Architektur von NMM ermöglicht, in einem Netz befindliche Geräte zusammenzuschalten und diese zu neuen, virtuellen Geräten zusammenzustellen. Somit kann z. B. eine Video-Ausgabe mit einfachen Mitteln auf mehrere Geräte gleichzeitig gelenkt werden.

Vermittelt werden diese Daten dann von einem im Netz befindlichen PC, der z. B. Audio- und Videosignale für die einzelnen Geräte passend umwandelt und sie an die Geräte weiterverteilt. NMM arbeitet dabei plattformunabhängig, und unterstützt zurzeit neben Linux auch Windows und Set-Top-Boxen, einige Mobiltelefone und PDAs.

NMM-Oppix LiveCD[Bearbeiten]

NMM-Oppix ist eine LiveCD auf Basis von Knoppix, die mit NMM ausgestattet ist. NMM kann damit ohne Eingriff in das bestehende System getestet werden. Letzte bekannte Version: Knoppix 3.7 mit NMM 0.9.1., 2005.

Weblinks[Bearbeiten]