Netzbasierte Kommunikation

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Grafisches Modell der netzbasierten Kommunikation

Der Begriff Netzbasierte Kommunikation umfasst Methoden mit Hilfe derer Menschen über Computernetzwerke kommunizieren.

Zu den netzbasierten Kommunikationswerkzeugen zählen Internetforen, E-Mail und Mailinglisten, Chat und Instant Messaging, Newsgroups, Groupware und Videokonferenzen. Plattformen bündeln verschiedene dieser Werkzeuge und werden insbesondere im B2B-Bereich eingesetzt[1].


Im Jahre 2000 verwendeten fast 50 % der Internetnutzer in Deutschland E-Mail (46,2 %). Foren bzw. Newsgroups (5,4 %) und Chat (4,4 %) werden dagegen von wesentlich weniger Personen genutzt.

Die kommunikativen Möglichkeiten Neuer Medien sind zugleich auch ihre wichtigsten Eigenschaften. Bei dieser Kommunikation sind räumliche und zeitliche Beschränkungen aufgehoben. Das schafft neue Bedingungen, nach Ansicht mancher Autoren geradezu eine neue Gesellschaft (Cybergesellschaft), die in Bezug auf Wissens- und Gruppenkommunikation ein neues Forschungsfeld darstellen.

  • Man unterscheidet zeitlich synchrone und asynchrone Szenarien. Zur asynchronen Kommunikation gehören E-Mail und Foren. Zur synchronen Kommunikation gehören Chats, Videokonferenzen und Whiteboards. Sowohl die asynchrone als auch die synchrone Kommunikation haben verschiedene Vor- und Nachteile:

Asynchrone Kommunikation: - Vorteile: Permanenz, Reviewability und Revisability. - Nachteile: Zeitverzögerung, mangelnder kontextueller Zusammenhang

Synchrone Kommunikation: - Vorteile: direkte Kommunikation - Nachteile: verschiedene Themen, konfuse Chatverläufe

  • Für die räumliche Situation ist nicht nur die tatsächliche Nähe oder Distanz des Absenders für die Aufnahme einer Information ausschlaggebend, sondern auch das Wissen (oder die Spekulation) darüber.
  • Weiterhin ist die Größe und Beschaffenheit der Kommunikationsgruppen relevant (Austausch mit einem, einigen oder vielen InteraktionspartnerInnen):
  1. Zusammensetzung der Gruppe (Vorwissen, Vorlieben etc)
  2. Struktur der Gruppe
  3. kontextuelle Einbindung der Gruppen/ der Gruppenmitglieder
  4. Kommunikationsziel (Lerngruppe)
  5. Zufällige oder eingespielte Gruppenkommunikation
  6. moderierte oder nicht moderierter Austausch
  • Schließlich ist die bandbreite der übermittelten Informationen innerhalb der Kommunikation ausschlaggebend (richmedia).

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bündelung netzbasierter Kommunikationswerkzeuge auf einer Plattform