Netzgiraffe
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| Netzgiraffe | ||||||||||||
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Netzgiraffe im Zoo Karlsruhe |
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Giraffa camelopardalis reticulata | ||||||||||||
| de Winton, 1899 |
Die Netzgiraffe (Giraffa camelopardalis reticulata) ist eine Unterart der Giraffe.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Merkmale
Netzgiraffen können eine Höhe von bis zu 560 cm, eine Schulterhöhe von bis zu 330 cm und ein Gewicht von bis zu 900 kg erreichen. Weibchen bleiben ein wenig kleiner und leichter als Männchen.
Bei den Netz- und Massai-Giraffen hat jedes Individuum seine ganz charakteristische Fellzeichnung, durch die es sich von allen anderen Artgenossen unterscheidet. Das Fell ist creme- bis ockerfarben und weist unregelmäßige Fleckenmuster auf, die durch dünne weiße Fugen voneinander abgegrenzt sind. Daher stammt auch der Name Netzgiraffe. Die Farbe der Flecken reicht von dunkelbraun bis schwarz. Die Bauchseite ist heller und unbefleckt.
[Bearbeiten] Verbreitung
Die Art lebt heute nur noch südlich der Sahara in den trockenen Busch- und Baumsavannen in Kenia, Äthiopien und Somalia. Dort leben die Tiere hauptsächlich in Schutzgebieten.
[Bearbeiten] Ernährung
Die Tiere ernähren sich von Gräsern, Knospen, jungen Trieben und Blättern. Dabei umgreift die Giraffe einen Zweig oder ähnliches mit der langen Zunge und streift die Nahrung ab. Eine Netzgiraffe braucht, abhängig von der Größe, zwischen 50 und 60 kg Nahrung am Tag. Trinkwasser nehmen sie sehr selten zu sich, da sie den Wasserbedarf hauptsächlich über die Nahrung stillen.
[Bearbeiten] Zoohaltung
In Deutschland wird die Art in Zoos in Berlin, Dresden, Duisburg, Erfurt, Frankfurt, Karlsruhe, Köln, München, Münster, Neunkirchen, Nürnberg, Osnabrück, Schmiding und Stuttgart gehalten. Sie ist somit eine der am meisten vertretenden Unterarten in deutschen Tierparks.