Netzwerkgesellschaft

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Netzwerkgesellschaft ist ein von Manuel Castells geprägter Begriff. Er bezeichnet die Superstruktur einer globalen Gesellschaft, die mit einer netzförmigen Verknotung bestehend aus Information, Macht, Technik und Kapital beschrieben werden kann.

Netzwerkstrukturen wird z.B. in Wissenschaft und Wirtschaft ein größeres Innovationspotential zugeschrieben, weil sie in der Lage sind Unstrukturiertes zu strukturieren und dennoch Flexibilität ermöglichen (vgl. Castells 2004, 76).

Es entsteht eine Verschiebung der Macht von einer einzelnen zentralen Konzentration, hin zu den Knotenpunkten, an denen soziale Strömungen kontrolliert werden. In- und Exklusionen von Netzwerken sind dabei entscheidend für die soziale Lage von Individuen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Manuel Castells: Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft. Das Informationszeitalter I. Opladen 2004.