Neue Geistliche Bewegung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Neuen Geistlichen Bewegungen sind im weiteren Sinne christliche Erneuerungsbewegungen, die im 20. Jahrhundert in mehreren christlichen Konfessionen entstanden sind. Dazu zählt der christliche Zweig der Jugendbewegung (z. B. der CVJM), die liturgische Bewegung, die biblische und die ökumenische Bewegung (siehe Ökumenismus).

Für den katholischen Bereich werden insbesondere in der Folge des II. Vatikanischen Konzils (1962–1965) mehrere Bewegungen, so genannte Movimenti, genannt, die eine kirchliche Anerkennung als Geistliche Gemeinschaft erhalten haben. Der Oberbegriff ist hier Neue geistliche Gemeinschaft, wobei einige Gemeinschaften auch als Bewegung zu charakterisieren sind.

Literatur[Bearbeiten]

  • Religionen und religiöse Bewegungen. 8 Bände. REMID, Marburg 1998
  • Giuseppe Albertoni (Red.): Mobilität. Moti e movimenti. Folio, Wien u. a. 1993
  • Elisabeth Arweck und Peter B. Clarke: New religious movements in Western Europe. Greenwood, New York u. a. 1997, ISBN 0-313-24324-7
  • Ulrich Müller und Anne Maria Leimkühler: Zwischen Allmacht und Ohnmacht. Untersuchungen zum Welt-, Gesellschafts- und Menschenbild von neureligiösen Bewegungen. Roderer, Regensburg 1993, ISBN 3-89073-676-9
  • Hartmut Zinser u. a.: Psychologische Aspekte neuer Formen der Religiosität. Bericht einer empirischen Untersuchung zu persönlichkeitspsychologischen Dimensionen der Mitgliedschaft der religiösen Bewegungen und der Esoterik. Köhler, Tübingen 1997, ISBN 3-932694-10-4