Neue Osnabrücker Zeitung

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Neue Osnabrücker Zeitung
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Beschreibung Tageszeitung
Verlag Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1967
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2014, Mo–Sa[1])
157.975 Exemplare
Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke, Berthold Hamelmann (stellv. CR), Burkhard Ewert (Leiter Newsdesk)
Herausgeber Werner F. Ebke, Hermann Elstermann
Weblink www.noz.de
Verbreitungsgebiet der Neuen OZ und ihrer Regionalausgaben
NOZ-Verlagsgebäude in Osnabrück

Die Neue Osnabrücker Zeitung (Neue OZ) ist eine regionale Tageszeitung für den Raum Osnabrück und das Emsland.

Sie erscheint im Verlag Neue Osnabrücker Zeitung, Herausgeber sind Werner F. Ebke und der Verleger Hermann Elstermann.

Seit September 2011 ist Ralf Geisenhanslüke Chefredakteur, der von der Schwäbischen Zeitung nach Osnabrück wechselte. [2] Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Berthold Hamelmann leitet er die Redaktion. Drittes Mitglied der Chefredaktion ist Newsdesk-Leiter Burkhard Ewert.

Im Mai 2010 war die Chefredakteurs-Doppelspitze aus Ewald Gerding und Jürgen Wermser aufgelöst worden. Gerding verantwortete bei der Neuen OZ danach den Bereich Zeitschriften und ging Ende Juli 2011 in den vorzeitigen Ruhestand. Wermser verließ das Haus.[3] Vorgänger Wermsers und Gerdings als Chefredakteur war von 1968 bis 2002 Franz Schmedt.[4]

Gründungsherausgeber der Neuen Osnabrücker Zeitung waren Leo Victor Fromm und Elisabeth Elstermann.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Neue Osnabrücker Zeitung entstand 1967 durch Fusion der beiden Osnabrücker Tageszeitungen Neue Tagespost (NT), herausgegeben durch das Druck- und Verlagshaus Fromm, und Osnabrücker Tageblatt (OT) aus dem Hause Meinders & Elstermann. Eine der Vorgängerzeitungen war die Osnabrücker Volkszeitung, deren Chefredakteur und Verleger Antonius Fromm war.

Verbreitung und Auflage[Bearbeiten]

Die Neue Osnabrücker Zeitung hat ebenso wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 17,8 Prozent gesunken.[5] Die Hauptausgabe erreicht eine verkaufte Auflage von 63.571 Exemplaren.[6] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 88 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[7]


Die Gesamtauflage der Neuen OZ (Hauptausgabe inklusive Regionalausgaben) beträgt 157.975 Exemplare. Zusammen mit ihren Regionalausgaben gehört die Neue OZ zu den größten Regionalzeitungen Deutschlands und erreicht werktäglich 381.000 Leser (MA 2013). Gemeinsam mit den Partnermedien Grafschafter Nachrichten, der Kreiszeitung Syke, der Rheiderland-Zeitung und der Oldenburgischen Volkszeitung hat der Verlag der Neuen OZ als führender Verlag innerhalb der Zeitungsgruppe Südwest-Niedersachsen montags bis samstags eine verkaufte Auflage von 273.104 Exemplaren.[8] Gemeinsam erreicht die Zeitungsgruppe werktäglich 641.000 Leser (MA 2013).

Neben der Neue Osnabrücker Zeitung erscheinen montags bis samstags sieben Regionalausgaben:

Ausgabe Auflage[9]
Neue Osnabrücker Zeitung 63.571
Meller Kreisblatt 8952
Wittlager Kreisblatt (Bad Essen) 5928
Bramscher Nachrichten 6302
Bersenbrücker Kreisblatt 13.466
Lingener Tagespost 21.832
Meppener Tagespost 20.502
Ems-Zeitung (Papenburg) 17.422
Gesamt 157.975

Das Hauptprodukt gliedert sich noch mal in fünf Lokalausgaben: Stadt Osnabrück, Nord (Belm, Bissendorf, Wallenhorst), Südwest (Georgsmarienhütte, Hasbergen, Hagen), Süd (Bad Rothenfelde, Bad Iburg, Bad Laer, Glandorf, Hilter) und West (Lotte, Ibbenbüren, Westerkappeln, Tecklenburg).

Die Neue Osnabrücker Zeitung gehört zu den am meisten zitierten Tageszeitungen Deutschlands, ihre Kommentare und Interviews werden häufig von anderen Medien aufgegriffen. Dadurch ist die Zeitung auch überregional bekannt [10]

Der Verlag der Neuen OZ beliefert Partnerverlage wie die Rheiderland-Zeitung, die Ostfriesischen Nachrichten und die Grafschafter Nachrichten mit Mantelseiten und Verlagsbeilagen.

Das Internet-Angebot der Zeitung besteht seit 2000 und wurde ständig ausgeweitet. Mit dem Nachrichtenportal www.noz.de erreicht "NOZ Medien" im Schnitt mehr als 500.000 Nutzer (Unique User). Damit ist es eines der nutzerstärksten Tageszeitungsportale in Niedersachsen und bietet Informationen aus und für die Region Osnabrück und das Emsland.

Seit Herbst 2007 gibt es die ganze Zeitung auch im Internet als ePaper. Registrierte Benutzer können somit die Originalfassung überall auf der Welt lesen. Als Erweiterung des elektronischen Angebots gibt es seit März 2012 die Neue Osnabrücker Zeitung (mit ihren Regionalausgaben) als Tablet-App, die als Digitalabo bestellt werden kann. Im August 2013 wurde die News-App für das Smartphone eingeführt. Seit Anfang des Jahres 2014 ist die Internetseite noz.de kostenpflichtig, lediglich 10 Artikel sind jeden Monat kostenlos.[11]

Der Verlag[Bearbeiten]

Der Verlag der Neuen Osnabrücker Zeitung ist im Familienbesitz und finanziell unabhängig. Geschäftsführer sind Christoph Niemöller und Laurence Mehl.

Der Verlag beschäftigt derzeit mehr als 900 fest angestellte Mitarbeiter, davon mehr als 100 in der Redaktion. Im Jahr 2005 wurde für die Redaktion ein Newsdesk eingeführt.

Neben Mantelredaktion und Lokalredaktionen verfügt der Verlag nach der klassischen Gliederung eines Zeitungshauses über eine Verwaltung, einen Vertrieb, eine Anzeigenabteilung, eine Marketing-Abteilung sowie über die Technik mit Zeitungsvorstufe und Druck. Seit Frühjahr 2007 ist die Anzeigenannahme und der Verkauf von Anzeigen in den Stamm-Blättern und Sonderausgaben vollständig an die Schwestergesellschaft MSO Medien-Service GmbH & Co. KG abgegeben worden. Für die digitale Vermarktung ist die MSO Digital GmbH & Co.KG zuständig.

Im Frühjahr 2014 vereinte die Neue Osnabrücker Zeitung ihre Aktivitäten unter dem Dach "NOZ Medien". Unter das Dach fallen weitere Schwestergesellschaften und Beteiligungen, mit denen Spezialisierungen für unterschiedliche Themenbereiche abgebildet werden. Beispielsweise werden so die bisherigen Print-Spartenmärkte für den Onlinebereich adaptiert. Dieses Geschäftsfeld wurde insbesondere durch den Zukauf eines Onlinepferdemarktes und Gründung der ehorses GmbH & Co. KG im Juli 2011 erweitert.

2005 gab der Verlag der Neuen OZ mit der OS-CARD beziehungsweise EL-CARD eine Kundenkarte an seine Abonnenten heraus, die bei über 1000 Partnern eingesetzt werden kann.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Summe der Einzelausgaben.
  2. noz.de, 25. Januar 2011
  3. Media Updates 7. Mai 2010 Germany
  4. Hohe Auszeichnung für Franz Schmedt, Mitteilung des BDZV vom 17. Dezember 2002
  5. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  6. laut IVW, drittes Quartal 2014, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  7. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  8. laut IVW, drittes Quartal 2014, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  9. laut IVW, drittes Quartal 2014, Mo–Sa (Details auf ivw.eu)
  10. Pressemonitor 2013
  11. [1]

52.276258.05125Koordinaten: 52° 16′ 35″ N, 8° 3′ 5″ O