Neue Schule Hamburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Neue Schule Hamburg ist eine Allgemeinbildende Schule nach dem Konzept der Sudbury-Schulen, die zu den Demokratischen Schulen zählen. Das Gebäude befindet sich in Hamburg-Rahlstedt.

Gegründet wurde sie im Jahr 2007 von Nena, ihrem Ehemann Philipp Palm, Silke Steinfadt und Thomas Simmerl.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Neue Schule Hamburg ist die erste Schule nach dem seit 1968 bestehenden Sudbury-Modell, die in Deutschland offiziell genehmigt wurde. Sudbury-Gründungsinitiativen von Eltern, Lehrern und Schülern gibt es jedoch bereits seit dem Jahr 2000 unter anderem in verschiedenen Bundesländern. Sudbury-Schulen sind auf allen Kontinenten vertreten, zahlenmäßig am stärksten in den USA und in Israel.

Nena bewarb öffentlichkeitswirksam die Schulgründung und betonte in Wortwahl und Aussagen ihr persönliches Verständnis der anti-intellektuellen Ausrichtung des Sudbury-Konzeptes. Dies führte zu Kritik aus der Gemeinde der ideellen und aktiven Sudbury-Vertreter.[1]

Die Schule bietet Platz für 85 Schüler von 5 bis 17 Jahren, d.h. 1-10. Schuljahr, denen fünf Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Die gering erscheinende Schülerzahl erklärt sich durch das Konzept von Sudbury. Es gibt eine permanente Warteliste, das Schulgeld beträgt laut Homepage 170 Euro pro Monat.[2]

Medien berichteten im Jahr 2008 über Probleme an dieser Schule, an der Nenas Lebensgefährte Philipp Palm einer der Schulleiter ist. Genannt wurden „Gewaltprobleme und organisatorisches Chaos“. So hätte etwa „ein Schüler mit einer Gehirnerschütterung ambulant behandelt werden“ müssen. Die Schule wies die Vorwürfe zurück.[3]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Insa Gall: Neue Schule Hamburg: Gewaltprobleme an Nenas Privatschule, 26. März 2008
  2. FAQ Neue Schule Hamburg
  3. Nenas 100. Luftballon: Schule der Pop-Mutti in der Krise, Spiegel Online, 26. März 2008