Neuenkirchen (Lüneburger Heide)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Neuenkirchen
Neuenkirchen (Lüneburger Heide)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neuenkirchen hervorgehoben
53.0347222222229.708055555555569Koordinaten: 53° 2′ N, 9° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Soltau-Fallingbostel
Höhe: 69 m ü. NN
Fläche: 96,68 km²
Einwohner: 5690 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 29643
Vorwahl: 05195
Kfz-Kennzeichen: SFA
Gemeindeschlüssel: 03 3 58 017
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstr. 1/3
29643 Neuenkirchen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Dieter Leinecker (CDU)
Lage der Gemeinde Neuenkirchen im Landkreis Soltau-Fallingbostel
Landkreis Soltau-Fallingbostel Niedersachsen Landkreis Nienburg/Weser Region Hannover Landkreis Verden Landkreis Rotenburg (Wümme) Landkreis Harburg Landkreis Lüneburg Landkreis Uelzen Landkreis Celle Lindwedel Buchholz Schwarmstedt Essel Hademstorf Gilten Grethem Eickeloh Hodenhagen Böhme Häuslingen Ahlden Frankenfeld Rethem Walsrode Neuenkirchen Bomlitz Schneverdingen Osterheide Bad Fallingbostel Wietzendorf Soltau Munster BispingenKarte
Über dieses Bild
Sprengeler Mühle von 1877

Neuenkirchen ist eine Gemeinde im Landkreis Soltau-Fallingbostel, Niedersachsen. Sie liegt am Nordwestrand der Lüneburger Heide an der Bundesstraße 71 zwischen Rotenburg (Wümme) und Soltau.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

10 Ortschaften gehören zum Gemeindegebiet von Neuenkirchen. Einwohnerzahlen (Stand 1. April 2007):

  1. Behningen 75
  2. Brochdorf 278
  3. Delmsen 788
  4. Gilmerdingen 241
  5. Grauen 337
  6. Ilhorn 192
  7. Neuenkirchen 2.559
  8. Schwalingen 353
  9. Sprengel 314
  10. Tewel 568

Gesamt 5.705

[Bearbeiten] Geschichte

Die Gemeinde Neuenkirchen wurde zum 1. März 1974 im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform gegründet. Sie ging aus den ehemaligen selbständigen Gemeinden Behningen, Brochdorf, Delmsen, Gilmerdingen, Grauen, Ilhorn, Neuenkirchen, Schwalingen, Sprengel und Tewel hervor.

Am Morgen des 20. Oktober 2004 erschütterte ein Erdbeben die Gemeinde. Es hatte sein Epizentrum bei Neuenkirchen und erreichte eine Stärke von 4,5 auf der Richterskala.

Gründungslegende: Einst wollte man eine Kirche bauen und wählte dafür eine Stelle in Delmsen aus, die geeignet erschien. Doch die im Bau befindliche Kirche brannte drei Mal ab, und so dachten die Leute, der Teufel hauste bei dieser Stelle. Da man sich aber auf keine geeignete Stelle einigen konnte, beschloss man, ein Pferd vor einen Wagen zu spannen und auf den Wagen die Kirchglocke zu laden. Damit das Pferd nicht wieder in seinen Stall zurück-, sondern einfach wahllos durch die Gegend lief, verband man ihm die Augen. Das Pferd lief los und blieb direkt im Hahnenbach stehen. Da man die Kirche ja nicht in selbigem errichten konnte, trieben die Leute das Pferd weiter an, bis es auf einer schönen grünen Wiese mitten im Ort stehen blieb. Dort baute man ohne Zwischenfälle die Kirche, die heute noch steht, und verschaffte Neuenkirchen nicht nur einen Namen, sondern auch ein Wappen, das diese Geschichte widerspiegelt.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht derzeit aus 17 Mitgliedern.

[Bearbeiten] Bürgermeister

Bürgermeister ist Dieter Leinecker (CDU).

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Straße

Neuenkirchen liegt an der Bundesstraße 71. Es besteht außerdem eine Straße nach Bad Fallingbostel und die Landesstraße 171 von Schneverdingen nach Verden (Aller).

Eisenbahn

Die früher vorhandene, von der OHE betriebene Bahnstrecke Soltau–Neuenkirchen wurde zwischenzeitlich demontiert.

[Bearbeiten] Weblinks

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