Neues Bülacher Tagblatt

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Das Neue Bülacher Tagblatt (NBT) ist eine Tageszeitung und obligatorisches Publikationsorgan für das Zürcher Unterland.

Die Zeitung wurde 1866 als Bülacher Volksfreund gegründet und erhielt ihren Namen 1957, als sie vom Bülach-Dielsdorfer Volksfreund, einer dreimal wöchentlich erscheinenden Zeitung, zur Tageszeitung wurde. Das Tagblatt erscheint jeweils am Mittwoch in Grossauflage von ca. 35'000 Exemplaren.

Sie war bis Ende Oktober 2006 die letzte unabhängige - in Familienbesitz befindliche - Tageszeitung des Kantons Zürich. Ein Zeuge der einst sprichwörtlichen Pressevielfalt der Schweiz. 1995 wurde ein nie aufgeklärter, vermutlich politisch motivierter Brandschlag auf das Neue Bülacher Tagblatt verübt.

Bis zum Vorstoss des Tages-Anzeigers ins Regionalnachrichten-Geschäft des Zürcher Unterlands war das als konservativ geltende Neue Bülacher Tagblatts Hauptkonkurrent des als liberal geltenden Zürcher Unterländer.

Seit dem 1. November 2006 erscheinen diese beiden Zeitungen unter einem Kopfblattsystem mit der Dachmarke Zürcher Landzeitung und bezüglich Inhalt und Layout viele Gemeinsamkeiten.[1]

Am 15. April 2010 kündigte Tamedia an, die Zürcher Unterland Medien AG (Eigentümerin des Neuen Bülacher Tagblatts und des Zürcher Unterländers) zu 100 Prozent von der Freien Presse Holding (Neue Zürcher Zeitung) zu übernehmen.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kleinreport vom 26. Juli 2006
  2. Medienmitteilung der Tamedia vom 15. April 2010