Neuhaus am Rennweg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Sonneberg | |
| Höhe: | 830 m ü. NN | |
| Fläche: | 80,92 km² | |
| Einwohner: |
7184 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 89 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 98724, 98749 | |
| Vorwahlen: | 03679, 036704 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SON, NH | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 72 013 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Kirchweg 2 98724 Neuhaus am Rennweg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Marianne Reichelt (Die Linke) | |
| Lage der Stadt Neuhaus am Rennweg im Landkreis Sonneberg | ||
Neuhaus am Rennweg ist eine Stadt in Thüringen im Landkreis Sonneberg.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Die Stadt liegt im Thüringer Schiefergebirge, unmittelbar am Rennsteig. Neuhaus ist einer der höchstgelegenen Orte Thüringens. Als Neuhaus Kreisstadt war, galt es als höchstgelegene Kreisstadt der DDR. Der Teil südlich des Rennsteiges wird zur Steinach entwässert, während der nördliche Teil im Einzugsgebiet der Schwarza liegt.
Nachbargemeinden[Bearbeiten]
Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Katzhütte, Cursdorf, Lichte, Lauscha, Steinach, Frankenblick, Schalkau, Sachsenbrunn, Goldisthal.
Stadtgliederung[Bearbeiten]
Das Stadtgebiet der Stadt Neuhaus am Rennweg bilden die Gemarkungen Neuhaus, Igelshieb südlich und Schmalenbuche im Nordosten.
Zum 1. Dezember 2011 wurde die ehemals selbstständige Gemeinde Steinheid mit deren Ortsteilen Limbach und Neumannsgrund eingegliedert.[2]
Zum 1. Januar 2013 wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Scheibe-Alsbach und Siegmundsburg als weitere Ortsteile eingegliedert.
Klima[Bearbeiten]
Das Klima in Neuhaus ist sehr rau mit sehr schneereichen Wintern und kalten, feuchten Sommern. Neuhaus hält auch den deutschen Rekord der längsten durchgängigen Nebelperiode; diese dauerte 242 Stunden oder 10 Tage und war im Mai 1996.[3]
Geschichte[Bearbeiten]
Schmalenbuche, Igelshieb und das Herrenhaus „Neuhaus“[Bearbeiten]
Das Gebiet von Neuhaus trat 1366 durch Nennung eines Grenzbaumes „Schmalenbuche“ und eines benachbarten Jagdhauses „Vogelherd“ in einem schwarzburgischen Amtsbuch erstmals in Erscheinung. Bereits zu dieser Zeit verlief über den Rennsteig der alte Kammweg zwischen den noch ursprünglichen Wäldern.
Der Bau eines Wildenstalls im Jahre 1571 begründete die Aufzucht von Pferden. Die benötigten Waldwiesen und Brachen bildeten sich als Folge der Köhlerei und der ersten Glashüttengründungen aus. Diese Flächen waren für den Ackerbau ungeeignet, da die Feldfrüchte nicht ausreifen konnten.[4] 1668 bis 1673 ließ Graf Albrecht Anton von Schwarzburg-Rudolstadt das Jagdhaus „Herrnhaus“ nebst einer Kirche erbauen. Auerwild und Rotwild waren zu dieser Zeit noch häufig zu jagen. Die Pferdezucht wurde ausgeweitet und zum gräflichen Gestüt erhoben. Neben dem Herrenhaus wurde eine Reitbahn zum Trainieren der Pferde und Vorführen von Reitübungen angelegt.[4]
Im Jahr 1607 wurde durch die Erteilung einer Konzession zur Errichtung einer Glashütte unweit der gräflichen Anlage die Glasmachersiedlung Schmalenbuche gegründet. Der Lauschaer Glasmeister Christoph Müller, den der regierende Graf in Schwarzburg-Rudolstadt Albrecht VII. ca. 15 Jahre zuvor noch unter heute unbekannten Umständen ins Gefängnis bringen ließ, erwarb mit seinen Söhnen Stephan und Hans am 15. Juni 1607 von dessen Sohn, Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt, 115 Acker Wald. Sie errichteten die Glashütte, drei Wohnhäuser, einen Schuppen und ein Pochwerk und begründeten damit den Ort Schmalenbuche.[5] 1607 ist für die Gemeinde das offizielle Gründungsjahr.
1732 ging der Ort Igelshieb aus einer der verstreut liegenden Köhlersiedlungen hervor, die nach einem Waldbrand im Jahr 1624 entstanden sein sollen. Der Ort gehörte zur Zeit seiner Entstehung dem Herzogtum Sachsen-Coburg an und kam 1735 zu Sachsen-Meiningen. Auf einem abgelegenen sachsen-meiningischen Flurstück errichteten die Glasmeister Stephan und Johann Greiner aus Lauscha 1736 die Glashütte Glücksthal. Igelshieb und Glücksthal waren nach Lauscha eingepfarrt. 1740 wurde Igelshieb nach Neuhaus gepfarrt, 1841 wieder nach Lauscha. 1840 erhielt Igelshieb eine Schule. Vorher waren die Kinder nach Schmalenbuche geschult. 1850 hatte Igelshieb 2 Hauptgebäude, 50 Häuser und 376 Einwohner. Die klimatisch ungünstige Lage bot auch hier keine Möglichkeit zur Landwirtschaft, die Bewohner waren neben Holzbauern, Waldarbeitern und Köhlern Spielzeugmacher und Glasbläser, die besonders von der Glasperlenherstellung (Fischperlen) für den Fabrikanten Friedemann Greiner lebten.[6]
1668 bis 1673 ließen sich die Grafen und späteren Fürsten zu Schwarzburg-Rudolstadt oberhalb von Schmalenbuche das Jagdhaus "Neues Haus" mit einer kleinen Barockkirche errichten. 1729 erhielt der Ort das Recht einen Jahrmarkt abzuhalten. Die Siedlung am Neuen Haus – später kurz Neuhaus – zog weitere Waldarbeiter an, 1775 hatte Neuhaus bereits 53 Häuser, meist als Blockhaus errichtet. Die Bewohner nutzten alle damals gebräuchlichen Möglichkeiten der Waldbewirtschaftung: Neben Köhlern, Pottaschbrennern und Glasmachern gab es auch Kienrußbrenner, Harzscharrer, Kustelölmacher (Terpentingewinnung aus Fichtenzapfen), Zimmerleute und Holzfäller. Ihre Versorgung übernahmen Fuhrleute, ein Schankwirt, Bäcker und ein Metzger. Die Glasindustrie versprach die höchsten Erträge, daher entstand nach der 1838 aufgegebenen Greinerschen Tochtergründung Glücksthal 1829 noch die Bernhardsthaler Tafelglashütte. Bis 1853 ist der Betrieb in Bernhardsthal noch belegt, die Bewohner verließen dann beide abgelegenen Orte und die Gebäude wurden abgerissen. In Neuhaus hatte man bereits 1809 mit dem Betrieb einer Steingutfabrikation begonnen, daraus entwickelte sich die Porzellanindustrie von Neuhaus. Die im Ort arbeitenden Glasbläser hatten sich auf die Fertigung von Glasflaschen für Essenzen und Parfüm (Flakons) spezialisiert, die mit Farbglasfäden verzierten Fläschchen waren gefragt. Die im 19. Jahrhundert entstehende „Glasindustrie“ fand überwiegend in kleinen Werkstätten in den Wohnhäusern der Neuhäuser statt. Verleger übernahmen den Verkauf der Ware in den Großstädten. 1862 wurde in Neuhaus eine Poststation der Thurn und Taxischen Postgesellschaft eröffnet, sie lag an der Postroute Saalfeld–Sonneberg. Die ersten gewerkschaftlichen Gruppen und Arbeitersportvereine sind erst um 1900 entstanden, 1913 schloss sich der Turnverein dem Arbeiter-Turn- und Sportbund an. Jährlich stattfindende Turnfeste boten den Neustättern Gelegenheit zu sportlicher Betätigung.[4]
Bis 1920 gehörten Neuhaus und Schmalenbuche zum Amtsgerichtsbezirk Oberweißbach im fürstlich-schwarzburgischen Landratsamt Königsee. Igelshieb war wie das verlassene Anwesen Bernhardsthal Teil des Kreises Sonneberg im Herzogtum Sachsen-Meiningen. Am 1. April 1923 folgte der Zusammenschluss von Schmalenbuche, Igelshieb und Neuhaus zur Gemeinde Neuhaus am Rennweg-Igelshieb und die Eingliederung in den Landkreis Sonneberg. 1933 erhielt der Ort, nun offiziell Neuhaus am Rennweg bezeichnet, das Stadtrecht.
Die Stadt Neuhaus am Rennweg[Bearbeiten]
Von 1929 an war Otto Engert, Mitglied der KPO, Bürgermeister des Ortes, bis er 1931 aufgrund von Verordnungen des nationalsozialistischen Innenminister Thüringens Wilhelm Frick sein Amt verlor. Seit den 1970er Jahren erinnert ein Straßenname an ihn. Seit 1932 wirkte im Ort der evangelische Pfarrer Paul Friederich, der der Bekennenden Kirche (BK) angehörte. Nach diffamierenden Angriffen durch die NSDAP wurde er 1935 von der Deutsch-Christlichen Kirchenleitung nach Leislau zwangsversetzt, später verhaftet und aus der Landeskirche entlassen. Sein Nachfolger Hans Brunotte setzte die Arbeit der BK fort, indem er in der Gaststätte Waldhaus christliche Unterweisung und Gottesdienst durchführte. Auch Brunotte wurde verfolgt und 1937 von der Gestapo des Landes verwiesen. Nach Schließung des Waldhauses fanden Gottesdienste in einem Fabrikschuppen statt. Während des Zweiten Weltkrieges mussten mehr als 600 Frauen und Männer aus Russland, der Ukraine, Polen, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Tschechien im Elektronenröhrenwerk der Telefunken GmbH, in der Glasfabrik Müller & Co., der Stadtverwaltung und bei der Firma Rudolf Heinz & Co. Zwangsarbeit verrichten.[7]
Kurz vor Kriegsende wurde am 11. April 1945 der alte Ortskern im Artilleriefeuer der vorrückenden Truppen der US-Army vollständig zerstört. Mit dem Rathaus gingen weitere 33 Häuser in Flammen auf, 10 Menschen starben. Der Angriff galt einer Einheit der SS, die Neuhaus nur widerstrebend verließ und bei ihrem Abzug noch einige Greueltaten verübte. So erinnert u. a. eine Grabstätte nahe dem Dreistromstein in Siegmundsburg an drei Deserteure, die damals von Angehörigen der SS erschossen wurden.
Von 1952 bis 1994 war Neuhaus Kreisstadt des Kreises Neuhaus, bis 1990 im Bezirk Suhl. Es war die höchstgelegene und kleinste Kreisstadt der DDR. An der Stelle des zerstörten Ortszentrums wurden die Gebäude der Kreisverwaltung und das der SED-Kreisleitung sowie ein Kulturhaus errichtet. Im Jahr 1980 folgte die Einweihung der Schwimmhalle „Am Rennsteig“, im Jahr 1988 die Fertigstellung des Kreiskrankenhauses.
Aus dem im Rahmen der Aufrüstung der Wehrmacht von 1935 bis 1937 neu gebautem Telefunken-Elektronenröhrenwerk ging der VEB Röhrenwerk „Anna Seghers“, später VEB Mikroelektronik Neuhaus, hervor. Er beschäftigte Arbeiter und Angestellte aus dem ganzen Kreisgebiet, zeitweise bis zu 3000 Mitarbeiter, und zog Spezialisten aus anderen Teilen der DDR und Gastarbeiter aus dem befreundeten sozialistischen Ausland, aus Ungarn, Kuba und Vietnam an. Mit der Öffnung der Märkte im Zuge der Wiedervereinigung waren die Produkte der Mikroelektronik der DDR der internationalen Konkurrenz ausgesetzt und nicht mehr absetzbar, das Werk wurde geschlossen.[8] Als Erbe der ehemaligen Kreisstadt gibt es in Neuhaus ein Gymnasium, ein Hallenbad und das Medinos-Krankenhaus sowie mehrere Erholungsheime.
Politik[Bearbeiten]
Die Stadt Neuhaus am Rennweg ist erfüllende Gemeinde für die Gemeinde Goldisthal. Im Landesentwicklungsplan 2004 ist Neuhaus als teilfunktionales Mittelzentrum Neuhaus am Rennweg/Lauscha ausgewiesen.[9] Zukünftig wird eine verstärkte Zusammenarbeit im Städtedreieck Neuhaus am Rennweg-Lauscha-Steinach angestrebt.
Stadtrat[Bearbeiten]
Der Rat der Stadt Neuhaus am Rennweg besteht aus 20 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)
Bei der Wahl des Bürgermeisters am 22. April 2012 wurde Marianne Reichelt, Kandidatin der Linken, mit 86,1 % der Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 51,3 %.
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit Dietzenbach in Hessen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Im Stadtbereich zählt die 1892 eingeweihte Stadtkirche zu den Sehenswürdigkeiten, sie ist eine der größten Holzkirchen in Thüringen. Ebenso lohnt der Besuch des Heimatmuseums Geißlerhaus, dem Geburtshaus von Heinrich Geißler, einem Pionier des Glasapparatebaus, der Vakuumtechnik und Elektrizitätslehre.
Etwas außerhalb in Richtung Steinheid, in Bernhardsthal, auf der Fläche der ehemaligen Tafelglashütte Greiner gegr. 1829 nahe dem Rennsteig, befindet sich das Freibad. Unweit davon, tief im Wald, findet man die Wüstung Glücksthal. Diese Siedlung wurde 1736 mit dem Bau einer Glashütte gegründet. Bei dem Glasmeister Johann Georg Greiner experimentierte der Theologe Georg Heinrich Macheleid mit verschiedenen Tonerden für die Porzellanherstellung. 1757 gelangen ihm die entscheidenden Entdeckungen, 1760 bis 1762 erhielt er vom Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt die Konzession zu Herstellung seines Porzellans und begründete die Porzellanmanufaktur in Volkstedt. 1838 wurde die Glashütte wegen wirtschaftlicher Probleme geschlossen und die Siedlung 1860 geschleift. Nicht weit davon, im Tal der Steinach, ist der Bach zum Wächtersteich aufgestaut. Das Aufstauen der Steinach diente dazu, Holzscheite nach Unterlauscha zu flößen.
Gedenkstätten[Bearbeiten]
- Gedenkkapelle für die Gefallenen und Vermißten beider Weltkriege in der Stadtkirche. Die aus Naturstein gefertigten Namenstafeln der im Ersten Weltkrieg gefallenen Igelshieber wurden beim Abriss des Ehrenmals zur DDR-Zeit gerettet und 2008 restauriert in den Boden der Gedenkkapelle eingelassen. Die Namen der anderen Gefallenen aus allen Ortsteilen von Neuhaus finden sich auf Tafeln an den Wänden der Kapelle.
- Sowohl eine Kleingartenanlage mit ihrer Namensgebung „Otto Engert“ als auch ein dort errichteter Gedenkstein erinnern an den kommunistischen Bürgermeister und Widerstandskämpfer, der im Januar 1945 in Dresden ermordet wurde.
- An der Eisfelder Straße wird in einer Parkanlage mit einem Denkmal der Opfer des Faschismus gedacht.
Musik[Bearbeiten]
Um das Röhrenwerk „Anna Seghers“ entstand nach dem Zweiten Weltkrieg eine lebendige Kultur- und Musikszene. Das Volkstanzensemble des Röhrenwerks war das größte und erfolgreichste des Bezirkes Suhl und besteht noch heute als Folkloreensemble. In den 80-er Jahren entstanden Amateur-Rock- und Popbands wie „von oom“ und „JoJo“, im Umfeld der Musikschule Neuhaus am Rennweg Formationen der volkstümlichen Musik wie die „Gruppe Kantholz“ und das „Lehrerdoppelquartett“, später „Rennsteigvocalisten Ernstthal“. Heute reicht die Bandbreite von Volksmusikinterpreten wie „Hans im Glück“, die Partybands „Die Herrnhäuser“, „Black-X-Miller“, die „Kirsch-Formation“ und die „Partyband Hess“ (Siegmundsburg), die „Rock-Tigers“ und „Cornamusa“ bis zur Nachwuchsrockband „Revolving Door“.
Auftrittsort ist das Kulturhaus Neuhaus am Rennweg.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Neuhaus entstand im Zusammenhang mit der Gründung einer Glashütte. Die Glasindustrie stellt seit jeher die wichtigste Industrie der Stadt dar. Außerdem spielt der Tourismus eine wichtige Rolle.
Verkehr[Bearbeiten]
Neuhaus liegt an der Bundesstraße 281, die von Saalfeld nach Eisfeld führt. Des Weiteren führen noch Straßen nach Katzhütte, Oberweißbach und Lauscha. Unmittelbar am Bahnhof besteht eine Zentrale Omnibushaltestelle, von der aus mehrere Omnibuslinien betrieben werden, unter anderem nach Saalfeld, Steinach, Katzhütte und Goldisthal. Eine Stadtverkehrslinie erschließt den Ortsteil Schmalenbuche sowie den Nachbarort Ernstthal am Rennsteig. Neuhaus besitzt einen Eisenbahnanschluss an einem Abzweig der Bahnstrecke Sonneberg–Probstzella. Diese Strecke wurde 1997 stillgelegt. Seit 2002 gibt es wieder Bahnverkehr zwischen Sonneberg und Neuhaus. Der Bahnhof Neuhaus ist mit 830 m ü. NN. der höchstgelegene Bahnhof Thüringens.
Gesundheitswesen[Bearbeiten]
Medinos-Klinik: mit Häusern in Neuhaus und Sonneberg
Ehrenbürger[Bearbeiten]
- Engelbert Schoner (1906–1977), Maler und Briefmarkengestalter
- Albin Schaedel (1905–1999), Glaskünstler. Ehrenbürgerschaft 1994
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Andreas Kramß (* 1962), Leichtathlet
- André Kiesewetter (* 1969), Skispringer
- Mark Kirchner (* 1970), Biathlet
- Manuela Henkel (* 1974), Skilangläuferin
- Ronny Hornschuh (* 1975), Skispringer
- Torsten Ziegner (* 1977), Fußballspieler
- Toni Wachsmuth (* 1986), Fußballspieler
Literatur[Bearbeiten]
- Wilhelm Engel: Die Denkschrift des Nikolaus Molwitz. Eine merkantilistische Betrachtung über das Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt zu Beginn des 18. Jahrhunderts. In: Thüringer Fähnlein, Monatshefte für die mitteldeutsche Heimat, 4. JG. Heft 2, Februar 1935, S. 84–100. (auf S. 92–93 Informationen über die Glashütte Schmalenbuche).
- Neuhaus. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 7. Band, Zwickau 1820, S. 57 f.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2011. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen. 17. November 2011, S. 293ff, abgerufen am 1. Dezember 2011 (PDF, §§ 1–13).
- ↑ Deutscher Wetterdienst: Wetterrekorde - Nebel
- ↑ a b c Klaus Apel: Lauscha, Neuhaus a. Rwg., Steinach. In: Tourist-Wanderheft. VEB Tourist Verlag, Leipzig 1980, S. 35–36.
- ↑ Gerhard Greiner: Glas war ihr Leben – Glas war ihr Schicksal, Familiengeschichte und Lebenswerk bedeutender Glasmachergeschlechter in Thüringen, D. Gräbner, Altendorf bei Bamberg 1996, S. 37
- ↑ Prof. G. Brückner: Landeskunde des Herzogthums Meinigen, Band 2: Die Topographie des Landes, Verlag Brückner und Renner, Meinigen 1853, S. 475 f.
- ↑ Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 285f., ISBN 3-88864-343-0
- ↑ Norbert Moczarski etal, Thüringisches Staatsarchiv Meiningen (Hrsg.): Thüringisches Staatsarchiv Meiningen. Abteilung Regionales Wirtschaftsarchiv Südthüringen in Suhl. Eine kurze Bestandsübersicht. 1 Auflage. Druckhaus Offizin Hildburghausen, 1994, Entwicklung traditioneller Industriegebiete in Südthüringen bis 1990, S. 16–24.
- ↑ Ministerium für Bau und Verkehr Thüringen (Hrsg.): Landesentwicklungsplan 2004 (PDF; 2,8 MB)
- ↑ http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&wJahr=2009&zeigeErg=GEM&wknr=072&gemnr=72013
- ↑ http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&wJahr=2004&zeigeErg=GEM&wknr=072&gemnr=72013
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