Neukirchen am Walde

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Neukirchen am Walde
Wappen von Neukirchen am Walde
Neukirchen am Walde (Österreich)
Neukirchen am Walde
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 15,82 km²
Koordinaten: 48° 24′ N, 13° 47′ O48.40583333333313.781944444444555Koordinaten: 48° 24′ 21″ N, 13° 46′ 55″ O
Höhe: 555 m ü. A.
Einwohner: 1.633 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 103 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4724
Vorwahl: 07278
Gemeindekennziffer: 4 08 17
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 20
4724 Neukirchen am Walde
Website: www.neukirchen-walde.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Kurt Kaiserseder (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
13 ÖVP, 4 SPÖ, 1 FPÖ, 1 BZÖ
Lage der Marktgemeinde Neukirchen am Walde im Bezirk Grieskirchen
Aistersheim Bad Schallerbach Bruck-Waasen Eschenau im Hausruckkreis Gallspach Gaspoltshofen Geboltskirchen Grieskirchen Haag am Hausruck Heiligenberg Hofkirchen an der Trattnach Kallham Kematen am Innbach Meggenhofen Michaelnbach Natternbach Neukirchen am Walde Neumarkt im Hausruckkreis Peuerbach Pollham Pötting Pram Rottenbach St. Agatha St. Georgen bei Grieskirchen St. Thomas Schlüßlberg Steegen Taufkirchen an der Trattnach Tollet Waizenkirchen Wallern an der Trattnach Weibern Wendling OberösterreichLage der Gemeinde Neukirchen am Walde im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Neukirchen am Walde ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 1633 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Peuerbach.

Geografie[Bearbeiten]

Neukirchen am Walde liegt auf 555 Metern Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,2 Kilometer, von West nach Ost 5,1 Kilometer. Die Gesamtfläche beträgt 15,9 km². 21,4 % der Fläche sind bewaldet, 69,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.[1]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 30 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Achleiten (4)
  • Aigen (55)
  • Baumgarten (17)
  • Eben bei St. Sixt (20)
  • Feuermühl (4)
  • Frankengrub (36)
  • Graspoint (12)
  • Hofing (36)
  • Hungberg (9)
  • Inzing (8)
  • Jebing (44)
  • Kirchberg (11)
  • Knotzberg (48)
  • Mäusburg (35)
  • Mehring (35)
  • Mehringerau (7)
  • Moosau (38)
  • Neukirchen am Walde (736)
  • Oberbuchberg (22)
  • Obergermating (42)
  • Polstergrub (19)
  • Pühret (58)
  • Spattenbrunn (20)
  • Straß bei St. Sixt (78)
  • Unterbuchberg (8)
  • Untergermating (87)
  • Untergrub (9)
  • Vorau (31)
  • Weibing (90)
  • Zierreit (11)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Neukirchen und St. Sixt.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Schwarz auf grünem Dreiberg (auf der mittleren und linken Kuppe) eine silberne, eintürmige, rot gedeckte und schwarz geöffnete, gotische Kirche mit zwei goldenen Knäufen am Keildach des Turmes und zwei goldenen Giebelkreuzen am Satteldach des Schiffes; rechts begleitet von grünen, dichten Laubbäumen (= Wald). Die Gemeindefarben sind Schwarz-Weiß-Grün.

Das Marktwappen stellt als redendes Wappen den Ortsnamen dar. Wann es verliehen wurde, ist nicht bekannt, der erste Nachweis stammt aus dem Jahr 1705. Ein früheres Ansuchen im Jahr 1574 direkt beim Kaiser um Wappenverleihung war erfolglos.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits im 9. Jahrhundert wurde Neukirchen am Walde gemeinsam mit Natternbach in einem Dokument des Otto von Norderenbar erwähnt, es ist deshalb auch anzunehmen, dass diese beiden Ortschaften zur damaligen Zeit als eine gemeinsame Besitzung Norderenbars zählten und erst mit der teilweisen Pachtung und Grenzverlegung des Landes ob der Enns durch das Erzherzogtum Bayern in zwei unabhängige Ortschaften geteilt wurden.

Im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet.

Im Oberösterreichischen Bauernkrieg sank der Ort im Zuge eines Gefechtes am 19. September 1626 in Schutt und Asche.

Schloss Spättenbrunn

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Kurt Kaiserseder von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.580 Einwohner, 2001 dann 1.686 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Neukirchen am Walde

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neukirchen am Walde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Land Oberösterreich - Geografische Daten der Gemeinde Neukirchen am Walde.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Land Oberösterreich: Wappen der Gemeinde Neukirchen a.W.