Neunkirchen (Siegerland)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Neunkirchen
Neunkirchen (Siegerland)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neunkirchen hervorgehoben
50.7877777777787.9933333333333270Koordinaten: 50° 47′ N, 8° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Höhe: 270 m ü. NHN
Fläche: 39,81 km²
Einwohner: 13.638 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 343 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57290
Vorwahl: 02735
Kfz-Kennzeichen: SI, BLB
Gemeindeschlüssel: 05 9 70 036
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstr. 3
57290 Neunkirchen
Webpräsenz: www.neunkirchen-siegerland.de
Bürgermeister: Bernhard Baumann (parteilos)
Lage der Gemeinde Neunkirchen im Kreis Siegen-Wittgenstein
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Über dieses Bild

Neunkirchen ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Siegen-Wittgenstein.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Lage des Ortes Neunkirchen innerhalb der Gemeinde Neunkirchen
Gemeindegliederung

Die Gemeinde Neunkirchen liegt im südwestlichen Teil des Kreises Siegen-Wittgenstein südlich von Siegen im Siegerland. Sie befindet sich im Tal der Heller („Freier Grund“), die einen östlichen Zufluss der Sieg darstellt. Der Ort liegt auf 242 bis 510 m ü. NN. Die höchste Erhebung (außerhalb des Ortes) ist der Hohenseelbachskopf mit 517,5 m ü. NN, ein erloschener Vulkan.

Ausdehnung des Gemeindegebiets[Bearbeiten]

Neunkirchen reicht im Osten mit Salchendorf bis an den Bereich „Ludwigseck“ und ist dort etwa vier Kilometer von Wilden entfernt. Der nördlichste Teil ist die „Siedlung“ in Salchendorf, die südwestlich des Pfannenbergs aufhört.

Im Westen trifft der Ortsteil Struthütten auf Herdorf, hier begrenzt Rheinland-Pfalz das Ortsgebiet, im Süden liegt Wiederstein, etwa zwei Kilometer von Wahlbach entfernt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Neunkirchen liegt in der Nachbarschaft der Gemeinden Burbach, Wilnsdorf, Herdorf (Rheinland-Pfalz) und Daaden (Rheinland-Pfalz) und grenzt im Norden an Siegen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Neunkirchen besteht aus folgenden Ortsteilen:

Bis zum 1. Januar 1969 waren alle Ortsteile eigenständige Gemeinden. Dann wurden sie zur Großgemeinde Neunkirchen zusammengeschlossen.

Klima[Bearbeiten]

Vorwiegend durch südwestliche bis nordwestliche Winde und die Höhenlage wird das Klima im Gebiet bestimmt. Durch häufige starke Bewölkung ergeben sich hohe Niederschlagsmengen (für die Gemeinde Neunkirchen etwa 1000 mm/Jahr) und recht niedrige Temperaturen (für Neunkirchen zwischen 7,0 und 7,7 °C im Jahresdurchschnitt).

Geschichte[Bearbeiten]

Neunkirchen 1903
Das ehemalige Neunkirchener Amtshaus

Bereits am 28. April 1048 ist der „Freie Grund“ zum ersten Mal schriftlich nachgewiesen. Der Ort Neunkirchen wurde am 23. August 1288 als „Nunkirchen“ erstmals urkundlich erwähnt.[2]

Bis zum 14. Jahrhundert waren die Adeligen von Seelbach im Besitz des Freien Grundes. Zwischen dem 14. Jahrhundert und dem Jahre 1816 wurde der Freie Grund in einem Kondominium zwischen den Grafenhäusern Nassau und Sayn geteilt regiert. Diese Teilung erfolgte jedoch nicht nach Ortschaften oder Landstrichen, sondern durch die Zugehörigkeit einzelner Einwohner zu den jeweiligen Adelshäusern. Dies brachte einerseits Nachteile mit sich, andererseits jedoch auch Vorteile, die in den übrigen Gebieten der Grafenhäuser nicht bestanden. So mussten die Einwohner, wie auch die Bergwerksbetriebe, im Freien Grund keinen „Zehnten“ leisten. Die Doppelherrschaft endete erst im Jahr 1816 durch den Wiener Kongress mit der Anschließung der Region an den neu gegründeten Kreis Siegen und der damit verbundenen Eingliederung in das Königreich Preußen. Das Amt Neunkirchen wurde gebildet, es beinhaltete durch die vorangegangene Doppelherrschaft im Freien Grund nur eine Hälfte der Ortschaften, die andere Hälfte gehörte zum Amt Burbach. Im Jahr 1844 wurde das Amt Neunkirchen aufgelöst und die Orte komplett dem Amt Burbach zugeteilt.

Häuserzahlen

Jahr 1450 1550 1600 1700 1730 1810 1850 1913[3]
Häuser 21 17 37 49 56 72 96 354

1862 wurde die Deutz-Gießener Eisenbahn eröffnet, an der Neunkirchen einen eigenen Bahnhof erhielt. Somit waren die Gruben und Hütten in der Umgebung mit dem Ruhrgebiet sowie der Rhein-Main-Region verbunden. Mit der Eröffnung der Freien Grunder Eisenbahn im Jahr 1907 wurden schließlich auch die umliegenden Orte angeschlossen.

Seit dem 1. Januar 1969 ist Neunkirchen eine Großgemeinde. Im Zuge der Gemeindereformen kamen die Ortsteile mit insgesamt knapp 15.000 Einwohnern hinzu.[4] Als 1973 das Neunkirchener Rathaus zu klein wurde, begann man mit dem Bau eines neuen. Das alte Rathaus, ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1754, wurde zerlegt und im Hagener Freilichtmuseum wieder aufgebaut. Dort dient seitdem es als Beherbergung des Deutschen Schmiedemuseums.

In den 1960er Jahren fing man an, den Rassberg zu bebauen. Die Einwohner des Rassberges werden heute von der Gemeinde zum Ortsteil Neunkirchen gezählt und nicht, wie es richtig wäre, zwischen Salchendorf und Zeppenfeld aufgeteilt. Seit den 1970ern ist Neunkirchen über die Autobahn A 45 zu erreichen.

Zwischen Juni 2008 und Ende 2009 fanden in der Neunkirchener Ortsmitte Bauarbeiten für ein neues Einkaufszentrum statt. Dieses wurde im Oktober 2009 eröffnet.

Bergbau[Bearbeiten]

Wie überall in der Region, spielte der Bergbau eine große Rolle. Viele Gruben befanden sich in Neunkirchen. Am Pfannenberg befand sich die tiefste Grube Europas, Pfannenberger Einigkeit, die aber Ende der 1950er keinen Profit mehr abwarf und deshalb am 18. April 1962 geschlossen wurde.

Folgende Gruben gab es im Ortsgebiet (nur Kernort Neunkirchen, größte Gruben):

  • Ende (Mutung vor 1827; Stilllegung 1931)
  • Frauenberger Einigkeit (Mutung 1827; Stilllegung 1931)
  • Habakuk (Mutung um 1872)
  • Harteborn (Mutung um 1750)
  • Jäckel (Mutung vor 1812; Stilllegung 1940)
  • Kirschbaum (Mutung um 1872)
  • Knappschaftsglück (Stilllegung 1945)
  • Krebs (Mutung vor 1812; Stilllegung 1931)
  • Kunst (Mutung 18. JH; Stilllegung 1925)
  • Röhmel / Römel (Mutung vor 1812; Stilllegung nach 1860)
  • Rother Adler (Mutung 1814; Stilllegung 1868)
  • Steimel (Mutung vor 1812; Stilllegung 1931)
  • Windhahn (Mutung 1866; Stilllegung 1931)

Hinweis: Die wichtigsten Gruben sind fett markiert; das Datum bezieht sich auf die Ersterwähnung, der Abbau war schon vorher möglich!

Religionen[Bearbeiten]

Die alte Ortsmitte mit der evangelischen Kirche

Im 19. Jahrhundert veränderten infolge der sog. Erweckungsbewegungen eine große Anzahl von Menschen im gesamten Siegerland ihr persönliches Leben in dem Sinne, dass sie es nach ihrem Verständnis fortan nach dem Willen Gottes führen wollten, so dass ein großer Bedarf an christlicher Unterweisung und an Gotteslob von der Basis her entstand. Da die preußische Staatskirche dieser Bewegung skeptisch, teils auch feindselig gegenüberstand, organisierten sich die erweckten Gläubigen selbstständig, teilweise auch außerhalb der Staatskirche (heute: Ev. Landeskirche).

Die römisch-katholische Kirche spielt erst seit 1945 mit dem Zuzug von Flüchtlingen eine nennenswerte Rolle, Anfang dieses Jahrhunderts kam noch die Calvary Chapel hinzu.

Heute finden sich in Neunkirchen die folgenden Kirchen bzw. Freikirchen-Gemeinden:

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1969 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Altenseelbach, Salchendorf, Amt Burbach (offizielle Bezeichnung), Struthütten, Wiederstein und Zeppenfeld eingegliedert.[5]

Einwohnerzahlen[Bearbeiten]

Amtliche Einwohnerzahlen der Gemeinde Neunkirchen seit ihrer Gründung[6]

Jahr Einwohner
1969 13.807
1970 13.973
1971 14.141
1972 14.210
1973 14.548
1974 14.523
1975 14.636
1976 14.608
1977 14.596
1978 14.469
Jahr Einwohner
1979 14.529
1980 14.564
1981 14.471
1982 14.235
1983 13.974
1984 13.778
1985 13.861
1986 13.912
1987 14.052
1988 14.029
Jahr Einwohner
1989 14.229
1990 14.461
1991 14.692
1992 14.804
1993 14.712
1994 14.634
1995 14.717
1996 14.664
1997 14.715
1998 14.630
Jahr Einwohner
1999 14.599
2000 14.501
2001 14.391
2002 14.396
2003 14.307
2004 14.223
2005 14.072
2006 13.969
2007 14.022
2008 13.945
Jahr Einwohner
2009 13.764
2010 13.691
2011 13.576
2012 13.724
2013 13.638

Kernort Neunkirchen[Bearbeiten]

Einwohnerzahlen des Kernortes:[7][8]

Jahr Einwohner
1810 486
1818 493
1850 675
1885[9] 1404
1895[10] 1565
1900 2094
Jahr Einwohner
1910[11] 2242
1913[3] 2260
1925[12] 2402
1933[13] 2443
1939[13] 2429
1950 3134
Jahr Einwohner
1961[14] 3552
1965[15] 4076
1967 3987
1985 4671
1994[16] 5235
2000[17] 3717
Jahr Einwohner
2004[18] 3848
2009[19] 3690
2011[20] 3670

Anmerkung: Einwohnerzahlen ab 1994 am 31. Dezember; 2000 im Oktober

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 57,8 % (+12,3)
 %
40
30
20
10
0
37,8 %
28,5 %
19,8 %
13,9 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-0,2 %p
+0,3 %p
+0,4 %p
+3,7 %p
-4,1 %p
Rathaus in Neunkirchen

Der seit dem 1. Juli 1995 amtierende Bürgermeister Manfred Gillé (parteilos) wurde am 21. Oktober 2009 durch den parteilosen Bernhard Baumann abgelöst, der bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 mit 62 % der Stimmen gewählt wurde.[21]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die 28 Sitze des Gemeinderates verteilen sich nach der Kommunalwahl vom 30. August 2009 wie folgt:

SPD CDU UWG FDP Gesamt
2009 11 8 5 4 28

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1969 - 1989: Otto Reiffenrath (SPD)
  • 1989 – ?: Walter Uhr (CDU)[22]
  • 1. Juli 1995 – 21. Oktober 2009: Manfred Gillé (parteilos)
  • 21. Oktober 2009 – heute: Bernhard Baumann (parteilos)

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen ist das der Adeligen von Seelbach und zeigt drei rechtsschräge und balkenweise dargestellte schwarzfarbene Rauten auf einem goldenen Grund.

Am 28. Oktober 1969 ist der Gemeinde Neunkirchen durch eine Urkunde des Regierungspräsidenten aus Arnsberg das Recht zur Führung des eigenen Wappens verliehen worden.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1990 ist Pausa im Vogtlandkreis eine der Partnerstädte von Neunkirchen. Die zweite Partnerstadt Gainsborough in England unterhält seit 1972 freundschaftliche Beziehungen zu Neunkirchen und wurde 1991 offiziell zur Partnerstadt erklärt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Heimatmuseum Neunkirchen
Silbersee im Tagebaurestloch der Mahlscheid

Museen[Bearbeiten]

In Neunkirchen wurde 1977 nach zweijährigen Umbau- und Renovierungsarbeiten das Gebäude auf dem Leyhof als „Museum des Freien Grundes“ eröffnet. 1979 wurde die Trägerschaft des Museums von der Gemeinde Neunkirchen übernommen. Heute umfasst das Gebäude nach zahlreichen Umbaumaßnahmen knapp 600 m² Ausstellungsfläche auf allen Etagen. Rund 3000 Exponate werden ausgestellt aus den Bereichen Hauberg, Landwirtschaft, Bergbau, Handwerk und Wohnräume mit verschiedenen Zimmern. Im Keller ist eine Stollenanlage und Mineraliensammlung zu sehen, im Dachgeschoss werden elektronische und haushältliche Gegenstände aus Vergangenheit und Gegenwart ausgestellt.[23] Neben dem Museum gibt es die „Ostdeutsche Heimatstube“.[24]

Im Ortsteil Salchendorf gibt der Wodanstolln seit 1997 als Schaubergwerk Aufschluss über die Bergbautradition des Ortes Salchendorf und des Siegerlandes.

Bauwerke[Bearbeiten]

Das alte Neunkirchener Amtshaus steht seit den 1970er Jahren im LWL-Freilichtmuseum Hagen. Es wurde vor rund 250 Jahren durch Zwangsarbeit der Freien Grunder Bevölkerung gebaut und musste einem neuen Rathaus weichen.

Der Pfannenbergturm auf dem Pfannenberg-Kopf ist ein alter Förderturm der Grube Pfannenberger Einigkeit, der 1932 abgebrochen und 1934 als Aussichtsturm auf dem Berg wiederaufgebaut wurde.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Auf dem Hohenseelbachskopf und der Mahlscheid sind meterhohe Basaltkuppeln zu sehen. Sie entstanden vor rund 7 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität und wurden, besonders auf der Mahlscheid, zwischen 1900 und 1920 als Belag für den Straßenbau abgebaut. Heute stehen sie unter Naturschutz, im Tagebaurestloch der Mahlscheid hat sich der Silbersee gebildet. Besonders der Hohenseelbachskopf ist heute ein beliebtes Ausflugsziel.

Sport[Bearbeiten]

Neunkirchen verfügt über sechs Schulturnhallen und eine Sporthalle für Vereins- und Schulsport. Letztere befindet sich am Rassberg, die Turnhallen in Altenseelbach, Struthütten und jeweils zwei in Salchendorf und in Neunkirchen. Fünf Sportplätze stehen zur Verfügung, von denen zwei mit Kunstrasen (Salchendorf und Neunkirchen) ausgestattet sind. Neben diesen Möglichkeiten gibt es noch zwei Kegelbahnen, einen Reitplatz, mehrere Tennisplätze und Schießanlagen sowie einen Minigolfplatz.[25]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Neunkirchen
Eisenbahnschienen in Salchendorf, links hinten die Verwaltung von SSI Schäfer, die nach rechts gehenden Schienen verlaufen nach den Schäfer Werken.

Durch die Bahnstrecke Betzdorf–Haiger ist Neunkirchen an das Schienennetz angebunden. Die drei Bahnhöfe der Gemeinde befinden sich in Neunkirchen (Bild), in Struthütten und in Altenseelbach. Die beiden letzten sind allerdings nur für Bedarfshalte vorgesehen.

Der öffentliche Nahverkehr mit Omnibussen wird durch die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd und der BRS (Busverkehr Ruhr-Sieg) betrieben. Außerdem hat Neunkirchen seit ein paar Jahren einen eigenen Bürgerbus zur Ergänzung der bestehenden Andienungen. Neunkirchen Post ist Kreuzungspunkt der Buslinien

Über den Wilnsdorfer Ortsteil Wilden gelangt man zur Autobahn A 45 („Sauerlandlinie“). Nicht weit entfernt ist der Siegerlandflughafen, der südlich von Burbach liegt.

Im Ortsteil Altenseelbach befindet sich ein Verkehrsübungsplatz, der auf Anfrage geöffnet wird.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Medien[Bearbeiten]

In Neunkirchen steht ein Sendeturm für Radio, über den unter anderem Radio Siegen für Neunkirchen und Umgebung (98,9 MHz) ausgestrahlt wird. Seit März 2006 ist auch in Teilen von Neunkirchen der Breitbandinternetzugang DSL verfügbar.

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Neunkirchen bildet ein schulisches Zentrum im südlichen Siegerland. Neben den drei Grundschulen in Salchendorf, Neunkirchen und Struthütten sind eine Hauptschule, eine Realschule sowie ein Gymnasium vorhanden.[26]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Ernst Nassauer (1901–1944), Politiker, geboren in Struthütten
  • Karl Roth (1902–1980), Politiker, geboren in Salchendorf
  • Hans-Jürgen Beineke (1932–2006), Rechtsanwalt und Politiker, geboren in Wiederstein
  • Klaus-Bernd Kreutz (* 1957), Unternehmer und ehemaliger Motocrossfahrer, geboren in Zeppenfeld

Literatur[Bearbeiten]

  • 700 Jahre Neunkirchen, Verlag Otto Braun, Neunkirchen 1988
  • Otto Braun: Neunkirchen in alten Bildern, Neunkirchen 1980

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2. Siegener Urkundenbuch Band I, Siegen, 1887, S. 34–35, Nr. 55.
  3. a b Heinrich Hamann: Geschichte des Freiengrundes, Druck der Westdeutschen Verlagsanstalt, Neunkirchen 1925, S. 6.
  4.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970.
  5.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 72.
  6. Landesdatenbank NRW
  7. 700 Jahre Neunkirchen, Verlag Otto Braun, Neunkirchen 1988
  8. Otto Schaefer: Der Kreis Siegen, Siegen 1968
  9. Westfälisches Gemeindelexikon 1887, S. 110 / 111
  10. Westfälisches Gemeindelexikon 1897, S. 112 / 113
  11. gemeindeverzeichnis.de: Landkreis Siegen
  12. genealogy.net: Amt Burbach
  13. a b verwaltungsgeschichte.de: Stadt und Landkreis Siegen
  14.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 227.
  15. Volkhard Wrage: Erfolg der Territorialreform. Duncker & Humblot, Berlin 1975, S. 16. (Schriftenreihe der Hochschule Speyer, Band 56)
  16. Rolf Betz: Neunkirchen (PDF; 7,3 MB), ca. 1995
  17. Gemeindeangaben Neunkirchen auf web.archive.org
  18. Gemeinde Neunkirchen im Siegerland: Bürgerinfo Zahlen/Daten/Fakten
  19. neunkirchen-siegerland.de: Bevölkerungsdaten (offline)
  20. neunkirchen-siegerland.de: Zahlen und Fakten
  21. Bericht „DerWesten.de“ vom 31. August 2009
  22. Siegerländer Chronik vom 1. September 1989 bis 31. August 1990, Siegerländer Heimatkalender 1991, S. 173–174, 66. Ausgabe, Hrsg. Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V., Verlag für Heimatliteratur
  23. siwikultur.de: Museum des Freien Grundes, Neunkirchen
  24. neunkirchen-siegerland.de: Ostdeutsche Heimatstube, abgerufen am 25. Februar 2012
  25. neunkirchen-siegerland.de: Sportanlagen, abgerufen am 25. Februar 2012
  26. neunkirchen-siegerland.de: Schullandschaft, abgerufen am 25. Februar 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neunkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien