Neutal
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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Burgenland | |
| Politischer Bezirk | Oberpullendorf (OP) | |
| Fläche | 11,6 km² | |
| Koordinaten | 47° 33′ N, 16° 27′ O47.54583333333316.445833333333274Koordinaten: 47° 32′ 45″ N, 16° 26′ 45″ O | |
| Höhe | 274 m ü. A. | |
| Einwohner | 1046 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 90 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 7343 | |
| Vorwahl | 02618 | |
| Gemeindekennziffer | 1 08 14 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Hauptstrasse 47 7343 Neutal |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Erich Trummer (SPÖ) | |
| Gemeinderat (2007) (19 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Neutal | ||
Neutal wirbt nicht nur als Industriestandort, sondern auch als „Gesundes Dorf“ |
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Neutal (ungarisch: Sopronújlak, kroatisch: Najtolj) ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Oberpullendorf in Österreich.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde liegt im Mittelburgenland. Neutal ist der einzige Ort in der Gemeinde.
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung Neutals findet sich im Jahr 1270 als „Villa Geotan“. Seit dieser Zeit blickt der im Schwarzenbachtal gelegene Ort auf eine bemerkenswerte Geschichte zurück. Durch seine Kaminmaurer machte sich Neutal weit über die Grenzen des Landes hinaus einen Namen. Der gut 1.000 Einwohner zählende Ort stand und steht bis heute für Modernität und wirtschaftliche Offenheit. In den letzten Jahrzehnten wurde die lokale Wirtschaft für die Gemeinde zum wichtigsten und erfolgreichsten Entwicklungsfaktor.
Gegen Ende des 19. Jh. und im 20. Jh. war Neutal ein Zentrum der Kamin- und Kesselmaurer. Aus Neutal und Umgebung bauten die Spezialmaurer vor allem zur Zeit der Industrialisierung in ganz Österreich Kamine und Kessel. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg zogen die Maurer in ganz Europa herum, um die Stahlöfen und Ringöfen mit Feuerfeststeinen auszukleiden. Das „Ofenmaurerdorf“ von damals wurde zum modernen Technologieareal von heute.
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Sopronújlak verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch: Geschichte des Burgenlandes).
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Erich Trummer, der gleichzeitig Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag für die SPÖ ist.
Die Mandatsverteilung (19 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 15 und ÖVP 4.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Die Geburtsstunde des Industriegebietes Neutal schlug Mitte der 1970er Jahre. Mit der Ansiedlung der Firma Pfnier & Co GmbH wurde 1975 ein Grundstein für die intensive Zusammenarbeit der Gemeinde Neutal mit ortsansässigen Betrieben gelegt.
Im Jahr 1976 wurde das Burgenländische Schulungszentrum (BUZ), ein innovatives Zentrum zur Aus- und Weiterbildung von Fachkräften für die Wirtschaft, in Neutal sesshaft. Die Kontinuität der Betriebsansiedlungen wurde 1977 mit der Niederlassung der Firma Brown Boveri (BBC) fortgesetzt. Das Unternehmen wurde 1988 im Zuge der weltweiten Zusammenlegung von BBC und ASEA in die Asea Brown Boveri AG (ABB) unbenannt und 1998 verkauft. Unter dem neuen Namen SAM tritt das Werk heute als kompetenter Partner im internationalen Metall- und Schaltanlagenbau auf.
Bereits 1979, erfolgte auch die Inbetriebnahme des Metallbauunternehmens MAT. Am Beginn des Jahres 1999 wurde das Unternehmen neu übernommen und in MA-TEC umgewandelt. Binnen kürzester Zeit konnte sich MA-TEC durch eine Fülle von neuen Projekten im In- und Ausland weltweit im Metall-, Stahl- und Fassadenbau etablieren.
Die direkte Anbindung der Burgenland Schnellstraße (S31) und die voll entwickelte, baufertige Infrastruktur des neuen Technologieareals schufen ab 1999 optimale Voraussetzungen für neue Betriebe. Eines der ersten Unternehmen, das diese Vorteile günstig zu nutzen wusste, war das Dach- und Fassadenbauunternehmen Rathmanner, welches Mitte 1999 die Produktion in Neutal aufnahm und seither zu einer der Säulen des Technologieareals zählt.
Ein weiterer Meilenstein der Entwicklung zum Industriestandort war die Entstehung des Technologie- und Entwicklungszentrums für visuelle Informationssysteme - swarco Futurit. Der Weltmarktführer in der Signalgeberproduktion nahm im Jänner 2001 den erfolgreichen Betrieb in Neutal auf.
Im Jahr 2001 konnten noch zahlreiche weitere Unternehmen nach Neutal gezogen werden. Nach der Ansiedlung der Firma Divitec Elektro- und Altgeräteverwertung wurde die Liste der ortsansässigen metallverarbeitenden Betriebe mit dem Unternehmen MCI, welches sich mit der Herstellung von modernen Designer-Metalldecken beschäftigt, erweitert. Ebenfalls seit 2001 ist die Firma Kitzwögerer in Neutal tätig. Der dynamische und aufstrebende Marmor und Granit verarbeitende Betrieb übernahm die Fertigungshallen der Firma Acrylan, welche für qualitativ hochwertigen Produkte in der Fenster- und Türherstellung bekannt war.
Eine sehr hohe Auszeichnung für die Gemeinde Neutal stellte der Bau des Technologiezentrums Mittelburgenland dar. Das im April 2002 eröffnete wirtschaftliche Wahrzeichen des Mittelburgenlandes beherbergt neben zahlreichen Gewerbe- und Industriebetrieben ein Hochleistungsrechenzentrum der Firma Siemens Austria.
[Bearbeiten] Tourismus
Im Tourismus geht Neutal einen konsequenten Weg, um den Einklang zwischen Mensch und Natur herzustellen. Mit Sanftem Tourismus und als Gesundes Dorf versucht die Gemeinde erfolgreich im Tourismusbereich zu überzeugen.
Sehenswürdigkeiten in Neutal und Umfeld:
- muba - Museum für Baukultur
- Marterlwanderweg
- Jubiläumsradweg
- Draisinentour
[Bearbeiten] Galerie
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Ehemalige Haltestelle der Burgenlandbahn |
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[Bearbeiten] Weblinks
- Gemeindedaten von Neutal bei der Statistik Austria
- Museum für Baukultur: Offizielle Homepage
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