Neutrebbin
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Märkisch-Oderland | |
| Amt: | Barnim-Oderbruch | |
| Höhe: | 4 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,63 km² | |
| Einwohner: |
1.504 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15320 | |
| Vorwahlen: | 033474, 033452 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MOL | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 64 365 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile[2] | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Freienwalder Straße 48 16269 Wriezen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Siegfried Link | |
| Lage der Gemeinde Neutrebbin im Landkreis Märkisch-Oderland | ||
Neutrebbin ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland.
Neutrebbin entstand 1755 im Zuge der Trockenlegung des Oderbruchs unter Friedrich II. 1757 war der Ort mit 131 Familien vollständig besiedelt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Gliederung des Gemeindegebiets
Die Gemeinde Neutrebbin besteht aus drei Ortsteilen[2]:
- Altbarnim: Der Ort mit 130 Einwohnern wurde wahrscheinlich nach dem pommerschen Herzog Barnim I. benannt. Seine erste urkundliche Erwähnung stammt aus 1375 als Groten Barnym. 1949 wurden Kleinbarnim und Wubrigsberg eingemeindet und der Ort von Groß Barnim in Altbarnim umbenannt. Wubrigsberg wurde 1811 erbaut. Sehenswert ist die Fachwerkkirche in Kleinbarnim, welche die Glocken der zerstörten Glockenschauer von Groß- und Klein Barnim besitzt. Die beiden Glocken befinden sich jetzt in einem neu erbauten Glockenschauer auf dem Friedhof neben der Kirche.[3]
- Alttrebbin
- Neutrebbin
Die bewohnten Gemeindeteile sind:
- Altbarnim,
- Altlewin,
- Alttrebbin,
- Horst,
- Neutrebbin,
- Schließkenberg,
- Siedlung,
- Wuschewier
Die Wohnplätze von Neutrebiin sind:
- Bliesdorfer Feld,
- Burgwall,
- Cavelswerder,
- Großbarnim,
- Grube,
- Kleinbarnim,
- Neunziger Winkel,
- Rhoneweg,
- Stromfeld,
- Wriezener Damm,
- Wubrigsberg
[Bearbeiten] Geschichte
Neutrebbin wurde durch seine Fachwerkhäuser, sowie durch die Gänsemast bekannt, die seit 1855 betrieben wurde.
Am 1. Januar 1995 wurde Wuschewier eingemeindet[4] Am 31. Dezember 1997 folgten Altbarnim und Alttrebbin.[5].
1997 wurde Neutrebbin zum schönsten Dorf Brandenburgs gekürt.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 4. Juni 1998 genehmigt.
Blasonierung: „In Grün über silbernem Wellenschildfuß, belegt mit einem roten Fisch, ein bewurzelter silberner Laubbaum, rechts begleitet von einer links-gewendeten goldenen Gans und links von einer goldenen Kornähre.“[6]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Baudenkmale in Neutrebbin stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.
[Bearbeiten] Denkmal des Alten Fritz
Im Dorfzentrum von Neutrebbin befindet sich ein Denkmal zu Ehren Friedrich II. Es wurde erstmals 1904 aufgestellt, war jedoch seit 1952 verschwunden. 1994 wurde ein originalgetreuer Nachguss zum 90. Jahrestag des Denkmals aufgestellt.
[Bearbeiten] Die Schinkelkirche
1816 wurde in Neutrebbin eine dreischiffige Kirche mit Turm errichtet, die die vorherige von 1776 ersetzte. Der preußische Architekt Karl Friedrich Schinkel wirkte seinerzeit an der Planung der Kirche mit. In den Weltkriegen wurde der Bau beschädigt, jedoch nicht zerstört. Zuletzt wurde im Jahre 2004 der Turm restauriert.
[Bearbeiten] Schul- und Bethaus Wuschewier
Im Gemeindeteil Wuschewier ist ein früher als Schul- und Bethaus genutzter Fachwerksbau die wichtigste Sehenswürdigkeit. Weiterhin gibt es ein Tabakmuseum in Wuschewier.[7]
[Bearbeiten] Umwelt
[Bearbeiten] CO2-Speicherung
Neutrebbin ist neben Beeskow ein möglicher Standort für die vom Energiekonzern Vattenfall geplante Speicherung von CO2.[8] In unterirdischen geologischen Schichten soll Kohlendioxid aus den Kohlekraftwerken in der Lausitz eingelagert werden. Gegen die Pläne gibt es starke Proteste, am 20. März 2010 kam es zu einer Demonstration mit Treckern und über 1000 Teilnehmern.[9]
[Bearbeiten] Literatur
- Werner Michalsky: Neutrebbin und Umgebung in Geschichte und Gegenwart. Neutrebbin 1992.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
- ↑ a b Gemeinde Neutrebbin. Landesregierung Brandenburg, abgerufen am 30. März 2009.
- ↑ Märkische Oderzeitung, 3. August 2005, S. 11
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1995
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1997
- ↑ Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
- ↑ Amt Barnim-Oderbruch: Tabak-Museum Wuschewier
- ↑ http://www.vattenfall.de/de/ccs-erkundungsgebiete.htm
- ↑ http://www.klimaretter.info/protest/hintergrund/5468-eindruecke-vom-ccs-protest
Ortsteile:
Altbarnim | Alttrebbin | Neutrebbin
Gemeindeteile:
Altbarnim | Altlewin | Alttrebbin | Horst | Neutrebbin | Schließkenberg | Siedlung | Wuschewier
Altlandsberg | Alt Tucheband | Bad Freienwalde (Oder) | Beiersdorf-Freudenberg | Bleyen-Genschmar | Bliesdorf | Buckow (Märkische Schweiz) | Falkenberg | Falkenhagen (Mark) | Fichtenhöhe | Fredersdorf-Vogelsdorf | Garzau-Garzin | Golzow | Gusow-Platkow | Heckelberg-Brunow | Höhenland | Hoppegarten | Küstriner Vorland | Lebus | Letschin | Lietzen | Lindendorf | Märkische Höhe | Müncheberg | Neuenhagen bei Berlin | Neuhardenberg | Neulewin | Neutrebbin | Oberbarnim | Oderaue | Petershagen/Eggersdorf | Podelzig | Prötzel | Rehfelde | Reichenow-Möglin | Reitwein | Rüdersdorf bei Berlin | Seelow | Strausberg | Treplin | Vierlinden | Waldsieversdorf | Wriezen | Zechin | Zeschdorf
