Neuwestaramäische Sprache

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Neuwestaramäisch

Gesprochen in

Syrien
Sprecher ca. 15.000
Linguistische
Klassifikation
Sprachcodes
ISO 639-1:

-

ISO 639-2:

-

ISO 639-3:

amw

Neuwestaramäisch gehört zur Aramäischen Sprache und wird heute nur noch in drei syrischen Bergdörfern im Qalamun-Gebirge gesprochen.

Die drei Bergdörfer Maalula, Bach'a und Dschubb-'Adin sind heute der Rest des einst ausgedehnten westaramäischen Sprachgebiets. Einst umfasste das westaramäische Sprachgebiet auch Palästina und den Libanon. Im 18. Jahrhundert wurden auch noch im heutigen Libanon neuwestaramäische Dialekte gesprochen. Jedes der drei Dörfer hat einen eigenen Dialekt.

Von den drei Dialekten ist wohl der von Bach'a der konservativste; er wurde am wenigsten vom Arabischen beeinflusst. Der Dialekt von Dschubb-'Adin, dessen Bewohner Muslime sind, hat am stärksten arabische Einflüsse aufgenommen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Anton Spitaler: Grammatik des neuaramäischen Dialekts von Ma'lūla (Antilibanon). Brockhaus (in Kommission), Leipzig 1938 (Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes 23, 1, ISSN 0567-4980), (Genehmigter Nachdruck. Kraus-Reprint, Nendeln Liechtenstein 1966).
  • Werner Arnold: Das Neuwestaramäische. 5 Bände. Harrassowitz, Wiesbaden (Semitica Viva 4),
  • Werner Arnold: Lehrbuch des Neuwestaramäischen. Harrassowitz, Wiesbaden 1989, ISBN 3-447-02910-2 (Semitica Vva. Series Didactica 1), (2. revidierte und erweiterte Auflage. ebenda 2006, ISBN 3-447-05313-5).

Weblinks[Bearbeiten]