New York City Taxi Cabs

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New Yorker Taxi Cabs vor dem New York Times Tower

Die New York City Taxi Cabs (kurz NYC Taxi; umgangssprachlich: Taxi Cab, Yellow Cab oder nur Cab), sind mit ihrer unverwechselbaren gelben Farbe ein weithin bekanntes Symbol der Stadt New York.[1] Die Taxis werden von privaten Unternehmen betrieben und von der New York City Taxi- und Limousinenkommission zugelassen. Die Kommission ist eine Behörde der Stadtverwaltung von New York City, die die Verantwortung für mehr als 13.200 betriebene Taxis trägt.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Späte 1890er – die Electric-Ära[Bearbeiten]

Das erste Taxiunternehmen in New York City war die Electric Carriage & Wagon Company, die im Juli 1897 zwölf Elektro-Droschken betrieb.[3] Das Unternehmen hatte bis 1898 etwa 62 Taxis im Betrieb, bis es von seinen Investoren reformiert wurde.[4] Das Unternehmen baute damals die Electrobat-Elektroautos und hatte um 1899 insgesamt bis zu 100 Taxis in Betrieb.

1899 gab es auch eine Reihe von vielen bemerkenswerten Premieren für die Electric Vehicle Company. Am 20. Mai 1899 fuhr Jacob German ein Elektrotaxi und erhielt den ersten Strafzettel in den Vereinigten Staaten.[5] Am 13. September desselben Jahres wurde Henry Bliss das erste Opfer eines Straßenverkehrsunfalls in den Vereinigten Staaten.[6]

In den frühen 1900er Jahren fuhren etwa 1.000 Taxis der Firma Electric Vehicle auf den Straßen New Yorks.

Anfang 1900er – The Checker Cab[Bearbeiten]

Im Jahr 1907, nach dem Zusammenbruch der Electric Vehicle Company, wurden die Pferdewagen-Taxis wieder ein wichtiges Transportmittel in New York City.

Nachdem Harry N. Allen im Frühjahr 1907 erbost 5 US-Dollar für eine dreiviertel Meilen (ca. 1,20 km) lange Taxifahrt hinblätterte, beschloss er „ein Taxiunternehmen zu gründen und soviel für eine Meile zu verlangen.” Später in diesem Jahr importierte er 65 benzinbetriebene Autos aus Frankreich und gründete die New York Taxicab Company. Anfangs waren die Taxis rot und grün bemalt, aber Allen lackierte sie alle in gelb um, damit sie von weitem sichtbar waren. Bis 1908 betrieb die New York Taxicab Company etwa 700 Taxis.[3]

Innerhalb eines Jahrzehnts wurden in immer größerem Ausmaße mehrere Taxiunternehmen gegründet. Der Fahrpreis betrug 50 Cent pro Meile.[7]

In den 1920er Jahren erkannte man das industrielle Potential im Taximarkt. Automobilhersteller wie General Motors und die Ford Motor Company lancierten verschiedene Taxiflotten. Der erfolgreichste Hersteller waren die Checkered Cab Manufacturing Company. Die Firma wurde 1922 von Morris Markin durch die Verschmelzung von Commonwealth Motors und Markin Automobile Body gegründet. Es waren damals die beliebtesten Taxis in New York.

1930er – Einführung des Medaillonsystems[Bearbeiten]

Medallion-Plakette
Die Medaillonnummer ist auf der Seite des Taxi Cabs.

Während der Great Depression gab es etwa 30.000 Taxifahrer in New York. Mit mehr Fahrern als Fahrgästen mussten die Taxifahrer länger arbeiten. Darüber hinaus gab es Bedenken hinsichtlich der Wartung und der mechanischen Integrität der Fahrzeuge. Die Stadtverwaltung hatte vor, ein Taxi-Monopol zu schaffen. Der Plan wurde aufgegeben, nachdem Bürgermeister Jimmy Walker die Annahme einer Bestechung aus der Parmelee Company, dem größten Taxiunternehmen, vorgeworfen wurde.

Im Jahre 1937 unterzeichnete der Bürgermeister Fiorello LaGuardia den Haas Act, der offizielle Taxilizenzen und das Medaillonsystem einführte, das heute noch so besteht.

Das Gesetz begrenzte die Zahl der Lizenzen auf 16.900, die Zahl schrumpfte aber schnell auf 11.787. Im Jahre 1996 wurden die Beschränkung der Lizenzierungen aufgehoben.[8].

Da das Medaillonsystem die Anzahl der lizenzierbaren Taxi Cabs künstlich beschränkte, galt es als ein Hindernis für den Zugang zu einem wachsenden Taximarkt.[9] Das gab die Gelegenheit, einen Schwarztaxi-Markt in Gebieten, die nicht von lizenzierten Taxi Cabs bedient werden, einzuführen, da die Kosten für das Leasing eines Medaillon Taxi Cabs sehr hoch waren.

1960er – Yellow Cabs[Bearbeiten]

In den 1960er erlebte New York City viele Probleme mit sozialen Unruhen. Die Kriminalitätsrate stieg zusammen mit ethnischen Spannungen. Als Ergebnis entstand eine schnell wachsende Branche der privaten Livery-Cab-Dienstleistungen. Inoffiziellen Taxifahrern wurde von der Kommissionierung verboten, wartende Personen mitfahren zulassen. Sie fanden aber leicht ihr Geschäft in Stadtteilen, die nicht von offiziellen Taxi Cabs versorgt wurden.

1967 befahl die Stadtverwaltung von New York alle offiziell lizenzierten Taxi Cabs gelb zu färben, um sie leichter von nicht lizenzierten (schwarzen) Livery Cabs unterscheiden zu lassen.[7] Eine Untersuchung der University of Chicago hatte ergeben, dass gelb die am leichtesten zu erkennende Farbe ist.

1970er – Gründung der New Yorker Taxi- und Limousinenkommission[Bearbeiten]

Die New Yorker Taxi- und Limousinenkommission (engl. New York City Taxi and Limousine Commission, kurz TLC) wurde im Jahre 1971 mit Gerichtsbarkeit über die städtischen Medaillon Taxi Cabs, den privaten Livery Taxi Cabs und einigen Luxuslimousinen gegründet. Die Kommission wurde gegründet, um die wachsende Zahl der Taxi Cabs zu regulieren und Probleme zu bewältigen. Der Vorgänger der jetzigen Kommission war das New York City Hack Bureau, betrieben unter der Schirmherrschaft des New York City Police Departments. Inspektoren der Taxi- und Limousinenkommission sind Strafverfolgungsbeamte des Bundesstaates von New York, die mit Schlagstock, Pfefferspray und Handschellen ausgestattet sind.

In den 1970er und 1980er Jahren fanden sowohl die Anbieter der Livery Taxi Cabs als auch die der Medaillon Taxi Cabs ihre Fahrer aus der wachsenden ethnischen Bevölkerung der Schwarzen, den Latinos und den Immigranten des Nahen Ostens. Die Kriminalität in New York City war zu dieser Zeit auf einem Rekordhoch. Diesbezüglich wurden die Taxifahrer oft Opfer von Straßenkriminalität und Diebstahl.

1980er – demografischer Wandel der Taxifahrer[Bearbeiten]

Chevrolet Caprice Taxi Cab (1987)

Bis Mitte der 1980er Jahre und in den 1990er Jahren gab es eine große demografische Veränderung unter den Taxifahrern, dies wegen einer großen Einwanderungs- und Asylgesuchwelle. Die Volkszählung von 2000 in den USA ergab, dass von den rund 62.000 Taxifahrern im Bundesstaat New York 82 % im Ausland geboren wurden; davon 23 % in der Karibik (unter anderem Dominikanische Republik, Haiti) und 30 % stammen aus dem südasiatischen Raum (unter anderem Indien, Pakistan).[10][11]

Zwar wurden noch viele Checker Cabs eingesetzt, die Herstellung wurde jedoch eingestellt. Neue Standards wurden der Chevrolet Caprice und der Ford Crown Victoria.

Die Arbeitsbedingungen der Taxifahrer veränderten New York City, die Kriminalitätsrate sank, während die Kosten für ein Medaillon Taxi Cab zunahmen. Im Vergleich zu früheren Zeiten besaßen weniger Taxifahrer ihr eigenes Taxi Cab. Die Kommission machte den sogenannten Single-Taxi-Cab wenig attraktiv.

1990er – Fahrzeugwechsel & Operation Refusal[Bearbeiten]

1996 stoppte Chevrolet die Herstellung des Caprice und somit wurde der Ford Crown Victoria das am weitesten verbreitete Standardfahrzeug für Taxi Cabs in New York. Des Weiteren wurden die gelben Taxi Cabs ein nahezu weltweites Symbol der Straßen von New York City. Darüber hinaus hatten verschiedene Taxi-Cab-Hersteller ein breites Angebot an geräumigen Minivans, unter anderem Honda Odyssey, Isuzu Oasis, Chevrolet Venture, Ford Freestar und Toyota Sienna.

Die markanten Checker Cabs wurden abgesetzt, da ihre Lebensdauer auslief. Der letzte wurde im Juli 1999 in den Ruhestand versetzt. Er war mehr als 20 Jahre im Dienst und hatte fast eine Million Meilen (ca. 1,6 mio km) auf dem Kilometerzähler.[12] Ein Gesetz aus dem Jahre 1996 ordnet an, dass ein Taxi Cab, unabhängig von dessen Zustand, nach sechs Jahren ersetzt werden muss.

1996 startete die Taxi- und Limousinenkommission die Operation Refusal. Diese verdeckte Operation wurde geschaffen, um den vielfach kritisierten Service zu verbessern. 1998 setzte die Kommission ein Gesetzespaket durch, das vom damaligen Bürgermeister Rudolph Giuliani erlassen wurde. Dieses beinhaltete einen strukturierten Rahmen, der die Fahrerstandards verstärken sollte. Im Jahr 1999 reichte der Schauspieler und UN-Botschafter Danny Glover eine Beschwerde bei der Kommission ein, nachdem ihm von einem Taxifahrer die Aufnahme in ein Taxi Cab verweigert wurde.[13]

Jedoch führten Giulianis Razzien zu einer Reihe von erfolgreichen Klagen gegen die Stadt von New York und die Taxi- und Limousinenkommission. Auch eine Reihe von Fällen vor staatlichen Gerichten für verschiedene Durchführungsbestimmungen verlor die Taxi- und Limousinenkommission, ohne eine öffentliche Bekanntmachung oder Kommentare. Im Jahr 2000 entschied ein Bundesrichter, dass die Operation Refusal die Rechte der Taxifahrer verletzte. 2004 geriet der Korrespondent des CBS-Nachrichtenmagazins 60 Minutes, Mike Wallace, nach einem Streit mit Angestellten der Taxi- und Limousinenkommission in die Schlagzeilen. Wallace traf die Personen an, als diese gerade einen Taxifahrer befragten, der angeblich in zweiter Reihe geparkt habe. Wallace soll daraufhin nach einer der Personen geschlagen haben, woraufhin er verhaftet wurde. Er wurde nach einer Anhörung wegen ungebührlichen Verhaltens entlassen.[14] 2006 wurde die Stadt gezwungen, die Operation Refusal zu beenden. Wegen der Stilllegung der Operation zahlte die Taxi- und Limousinenkommission einer Gruppe von 500 Taxifahrern insgesamt eine Summe von sieben Millionen US-Dollar.[15]

2000er – neue Computertechnologie, Hybridfahrzeuge und Dieselfahrzeuge[Bearbeiten]

Toyota Prius Hybrid Taxi Cab

Im Jahre 2005 führte New York die aktuellen gelben Taxis mit elektrischem Hybridmotor ein, zum Beispiel der Toyota Prius und der Ford Escape Hybrid.[16]

Ein klassisches Taxi Cab verbraucht aufgrund der hohen Motorisierung, klassischen amerikanischen Antriebstechnik und Fahrweise der Taxifahrer durchschnittlich 9 Liter Benzin auf hundert Kilometer. Im Mai 2007 schlug Bürgermeister Michael Bloomberg vor, ab dem Jahre 2009 nur noch Zulassungen für Hybrid-Taxis zu erteilen,[17] was jedoch durch den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten untersagt wurde. Die Taxiunternehmen beklagten, dass Unterhaltskosten der neuen Hybrid-Fahrzeuge erheblich größer seien und die Sicherheit der Passagiere mit den neuen Fahrzeugen problematisch wäre. Etwa 90% aller rund 13.000 Yellow Cabs sind Ford Crown Victorias.

Vom September bis zum Dezember 2007 wurden viele der Taxis an einem freiwillig-öffentlichen Kunstprojekt namens Garden in Transit mit abziehbaren Blumenbildern von Kindern verziert.

Die TLC forderte, dass bis Ende Januar 2008 alle Taxis mit einem Passenger Information Monitor (PIM) ausgestattet werden. Das PIM ist ein auf dem Rücksitz aufgebrachtes Display zur Unterhaltung des Fahrgastes, zur Liveverfolgung des Taxis via GPS-Karte oder um die Fahrt mit der Kreditkarte bezahlen zu können. Der Fahrer hat einen Driver Information Monitor (DIM), in dem Nachrichten gesendet werden können oder verlorene Gegenstände wieder gefunden werden können.[18]

Mehrere Taxifahrer hatten Einwände gegen die Kosten der Geräte (schätzungsweise lagen diese zwischen 3000 US$ und 5000 US$ pro Stück). Sie inszenierten freiwillige Streiks am 5. und 6. September und 22. Oktober 2007. Die Stadt realisierte eine Zone Pricing-Struktur. Die Streiktage wirkten sich nur minimal auf den Pendlerverkehr aus.[19]

Am 30. September 2007 wurden die Abziehbilder aller Taxi Cabs neu gestaltet. Heute sind die Taxi Cabs unkompliziert mit einer Medaillonzahl und einem Schachbrettmuster auf der linken und rechten Seite des hinteren Kotflügel aufgebracht. Eine futuristische Preistafel ist auf den hinteren Türen und ein schlichtes „NYC Taxi“-Logo auf den vorderen Türen angebracht. Ein offizielles Taxi Cab lässt sich einfach an seiner gelben Farbe erkennen. Ein offizielles Taxi Cab verfügt über eine gültige Lizenz in Form einer etwa bierdeckelgroßen Plakette, die gut sichtbar auf der Motorhaube verschweißt ist.

Im Sommer 2010 gab es in New York City über 3800 Hybridtaxis und neue Dieselfahrzeuge.[20][21] Bis Mitte 2009 hatten die Taxiunternehmen begonnen, die Hybrid-Flotte auszumustern, die Laufleistung jedes Fahrzeugs betrug zu diesem Zeitpunkt 300 bis 350.000 Meilen.[22][23] Die zwei Versuche der Bloomberg-Regierung, auf den Betrieb von Hybridfahrzeuge in New York umzustellen, und mehr als 13.000 Taxis bis 2012 durch elektronische zu ersetzen, wurden durch Gerichtsurteile verhindert.[24][25][20]

Der Wert einer Taxilizenz betrug im September 2009 bis zu 760.000 US-Dollar, ein Anstieg von 179 Prozent gegenüber dem vorhergehenden Jahrzehnt.[26]

2010er – „Taxi Of Tomorrow“[Bearbeiten]

Der Nissan NV200 als Taxi Cab an der New York International Auto Show 2012

Im Jahre 2010 konnten die Einwohner von New York City im Rahmen einer Online-Abstimmung auswählen, welches Fahrzeug in Zukunft den derzeitigen Ford Crown Victoria ersetzen soll, da dieser 2011 außer Produktion ging. Am 4. Mai 2011 gab Michael Bloomberg bekannt, dass ab Ende 2013 der NV200 des japanischen Fahrzeugherstellers Nissan die Straßen von New York City bevölkern soll.[27]

Somit ist Nissan der Gewinner des eine Milliarde US-Dollar schweren Projektes Taxi Of Tomorrow. Ab dem Jahr 2013 wird Nissan in einem Vertragszeitraum von zehn Jahren etwa 26.000 Fahrzeuge für einen Stückpreis von 29.000 US-Dollar liefern. Nissan siegte somit gegen den türkischen Fahrzeughersteller Karsan Otomotiv. Produziert wird der NV200 in Mexiko.[28]

Zugelassene Taxifahrzeuge[Bearbeiten]

Im Jahre 2008 waren folgende Modelle für den Einsatz als New York City Taxi Cab zugelassen:[29]

Medallion Taxi Cabs und Livery Taxi Cabs[Bearbeiten]

Medallion Taxis sind die einzigen Taxis, denen es gestattet ist, für Fahrgäste, die ihre Hand herausstrecken („Street Hail“), am Bürgersteig anzuhalten, um den Fahrgast mitzunehmen. Daneben gibt es noch die sogenannten Livery Cabs (oder auch Gypsy Cabs). Das sind die meist schwarzen Limousinen mit einer Telefonnummer im Seitenfenster, die in direkte Konkurrenz mit den offiziellen Taxi Cabs treten. Anders als die gelben Taxen dürfen diese Cabs nur Fahrten aufnehmen, wenn sie von den Kunden telefonisch bestellt wurden. Auf das Street Hail von Passanten auf der Straße dürfen sie laut Gesetz nicht reagieren. Dies entspricht in etwa den Vorgaben, denen deutsche Funkmietwagen unterliegen.

Street Hail[Bearbeiten]

Die Taxi Cabs sind im Stadtteil Manhattan konzentriert, aber sie patrouillieren auch in den anderen vier Stadtbezirken (Boroughs) von New York City und können mit einer erhobenen Hand angehalten werden (Street Hail) oder durch Stehen an einem Taxistand. Die Verfügbarkeit eines Taxi Cabs wird durch die Lichter auf dem Dach des Fahrzeugs angegeben. Wenn in der Mitte die Medaillonnummer leuchtet, ist das Taxi leer und verfügbar. Wenn die OFF DUTY-Inschriften auf beiden Seiten der Medaillonnummer leuchten, ist das Taxi außer Dienst und somit nicht verfügbar. Wenn keine Anzeigelichter leuchten, ist das Taxi von einem Fahrgast besetzt.

Obgleich größere Minivans auch bis zu fünf Passagiere aufnehmen, können maximal vier Passagiere in einem Taxi Cab mitfahren. Ein Kind unter sieben Jahren kann auf dem Rücksitz auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen, wenn die maximale Zahl an Fahrtgästen erreicht wurde.[30] Die Fahrer sind verpflichtet, den ersten oder nächsten Fahrgast aufzunehmen, der mit erhobener Hand wartet. Des Weiteren sind sie verpflichtet, eine Fahrt in alle fünf Stadtbezirke sowie den benachbarten Westchester County, Nassau County, Suffolk County oder zum Flughafen Newark durchzuführen.

Smartphone-Apps[Bearbeiten]

Es gibt verschiedene Smartphone-Apps, die entwickelt wurden, um Taxis zu finden und zu rufen. Am 31. März 2010 veröffentlichte Sense Networks Inc. die App CabSense. Die unter Apple iOS und Android laufende App verwendet die Standortdaten der New York City Taxi- und Limousinenkommission, um zu berechnen, an welchen Straßenecken man die beste Chance hat, ein Taxicab anzutreffen und es zu rufen.[31] Andere Smartphone-Apps verwenden die Daten von CashCab der Capcom Interactive Inc.

Fahrpreis[Bearbeiten]

Stand April 2013:
Grundtaxe 2,50 $
Fahrtkosten 0,50 $
pro 1/5 Meile
Standzeit (Warten, Stau)
(gilt bei stehen oder fahren langsamer als 6 mph)
0,50 $
pro 60 Sekunden
Nachtzuschlag
(20:00 Uhr – 6:00 Uhr)
0,50 $
Rushhour-Zuschlag
(16:00 Uhr – 20:00 Uhr, nur wochentags)
1,00 $
NY State Steuer pro Fahrt 0,50 $
Flughafen JFK von/nach Manhattan Fixpreis
Vom/zum JFK International Airport von/nach beliebig wo in Manhattan (New York City)
(exkl. Mautgebühren und Trinkgeld)
52 $

[32][33]

Der Fahrgast zahlt auch anfällige Mautkosten auf der Strecke. Jedes Taxi Cab hat ein E-ZPass-Gerät (elektronisches Mautsystem); der Fahrgast zahlt den ermäßigten E-ZPass-Mautsatz. Den Taxifahrern ist es nicht gestattet, Mobiltelefone zu verwenden, während sie Fahrgäste befördern, auch wenn sie dabei eine Freisprechanlage verwenden.[34]

Im Jahr 1999 fuhren 241 Millionen Passagiere in Taxi Cabs. Der durchschnittlich bezahlte Fahrpreis eines Passagiers betrug im Jahre 2000 etwa 6 $.[7]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Taxis in New York City – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. New York City Taxi and Limousine Commission: The State of the NYC Taxi (PDF). 9. März 2006. Abgerufen am 18. Februar 2007. 
  2. New York Times: Rival Drivers’ Groups Disagree on Likelihood of Taxi Strike (12. Sept. 2010)
  3. a b http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=11804573 Accessed August 16, 2010.
  4. http://www.earlyelectric.com/carcompanies.html Accessed August 16, 2010.
  5. http://www.wired.com/science/discoveries/news/2008/05/dayintech_0521 Accessed August 16, 2010.
  6. http://www.pbs.org/wnet/taxidreams/history/ Accessed August 16, 2010.
  7. a b c PBS and WNET: Taxi Dreams. 2001. Abgerufen am 18. Februar 2007. 
  8. Medallion Limits Stem From the 30's – New York Times – May 11, 1996
  9. Regulation Magazine, Vol. 20 No. 1, 1997
  10. Bebepe, Jen. Turning yellow cabs into gold: Long days behind the wheel pay off as drivers become property owners", The Real Deal, September 2007. Accessed October 3, 2007. "In 2000, Bangladesh replaced Pakistan as the No. 1 country of origin for newly licensed cab drivers; some 18 percent of drivers were from the South Asian country, compared to 10 percent in 1991, and 1 percent in 1984. In all, 91 percent of New York City cabbies are foreign-born."
  11. "The Changing Face of Taxi and Limousine Drivers", Schaller Consulting. Accessed October 3, 2007.
  12. Wilgoren, Jodi. "Last New York Checker Turns Off Its Meter for Good", The New York Times, July 27, 1999. Accessed August 20, 2008. "The Taxi and Limousine Commission says his Checker, which is on its third engine and nearing one million miles on the odometer, needs a new chassis. Mr. Johnson's mechanic says that would cost $6,000 or more."
  13. Williams, Monte. " Danny Glover Says Cabbies Discriminated Against Him", The New York Times, November 4, 1999. Accessed October 7, 2007. "The actor Danny Glover, of the Lethal Weapon series, Beloved, and other films, filed a complaint yesterday with the City Taxi and Limousine Commission, charging a cabdriver with discrimination on Oct. 9 for refusing to allow him to ride in the front passenger seat."
  14. Oxford International Review
  15. Lueck, Thomas J. "New York City to Pay Settlement to Taxi Drivers Accused of Bias", The New York Times, March 8, 2006. Accessed October 7, 2007. "Under the agreement, termed a "settlement in principle" by Paula Van Meter, a lawyer for the city, about $7 million from the city will go to the cabbies, who were penalized without having been granted hearings for showing bias toward passengers, refusing to take them to certain locations or other violations. The cabbies were penalized by the Taxi and Limousine Commission from late 1999 through early 2002 under Operation Refusal, an enforcement tactic begun after the actor Danny Glover complained that five taxis had refused to stop for him because he is black."
  16. New York City Taxi and Limousine Commission: Taxi and Limousine Commission Votes Today to Authorize Cleaner, Greener Hybrid-Electric Taxicabs. 8. September 2005. Abgerufen am 16. August 2006. 
  17. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 16. November 2008, Seite V1: Reise
  18. Medallion Taxicab Technology Enhancements - nyc.gov – Retrieved November 9, 2007
  19. City Cabdrivers Strike Again, but Protest Gets Little Notice – New York Times –October 23, 2007
  20. a b Andy Newman: Appeals Court Rejects Effort to Create Hybrid Taxi Fleet, New York Times. 27. Juli 2010. Abgerufen am 31. Juli 2010. 
  21. William Newman: Panel Enacts Incentives for Hybrids in Cab Fleets, New York Times. 29. März 2009. Abgerufen am 14. April 2010. 
  22. Ford’s US Hybrid Sales Up 73% for First 9 Months of 2009; Total US Hybrid Sales Down 14% for Same Period. Green Car Congress. 14. Oktober 2009. Abgerufen am 17. Oktober 2009.
  23. Fred Gober: Hybrid taxis slowly catching on in the west. Infotaxi. Abgerufen am 17. Oktober 2009.
  24. Sewell Chan: Judge Blocks Hybrid Taxi Requirement, New York Times. 31. Oktober 2008. Abgerufen am 14. April 2010. 
  25. Michael M. Grynbaum: Federal Bill Would Clear Way for Green Taxi Fleet, New York Times. 30. September 2009. Abgerufen am 14. April 2010. 
  26. Aaron Elstein: The best investment? Maybe ask your cabbie. In: Crain's New York Business, 4 Oktober 2009 (englisch).
  27. Nissan baut die gelbe Flotte. sueddeutsche.de, abgerufen am 24. Mai 2011.
  28. Tom Grünweg:Nissan-Einsatz in Manhattan. In: Spiegel Online, 5. Mai 2011.
  29. VEHICLES FOR USE AS NEW YORK CITY TAXICABS. Stadtregierung New York, abgerufen am 24. Mai 2011 (PDF; 48 kB).
  30. New York Taxis – Getting Around New York City in a Taxi. About.com. Sanction of unrestrained children is contrary to the intent of the child restraint use laws for motor vehicles. Abgerufen am 2. Oktober 2007.
  31. CabSense New York: The Smartest Way to Find a Cab (Features). Abgerufen am 24. Mai 2011 (englisch).
  32. New York City Taxi and Limousine Commission: Passenger Information, Rate of Fare, accessed Mai 11, 2013.
  33. Hybridtechnik: New Yorker Taxis und Polizei fahren Hybrid, abgerufen am 7. Juni 2011
  34. TLC’s hack yak attack. yellowcabnyc.com, abgerufen am 27. Juli 2011.