New Yorker (Unternehmen)

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New Yorker Group Services International GmbH & Co. KG
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Rechtsform GmbH
Gründung 1971
Sitz Braunschweig, Deutschland
Leitung Friedrich Knapp (Vorsitzender der Geschäftsführung; geschäftsführender Gesellschafter)

Florian Kall (Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung)
Helene Steiner
Holger Meißner

Mitarbeiter über 16.000[1]
Website www.newyorker.de
New-Yorker-Zentrale in Braunschweig
New-Yorker-Filiale in Braunschweig

New Yorker ist ein in Braunschweig ansässiges Bekleidungsunternehmen, das sich vor allem an die Zielgruppe der 12- bis 39-Jährigen richtet.

Im Jahr 1971 eröffneten Tilmar Hansen und Michael Simson die erste New-Yorker-Filiale als Jeansgeschäft in der Flensburger Innenstadt. Später kam Friedrich (Fritz) Knapp dazu, der in Braunschweig ein Jeansgeschäft hatte. Von da an hieß die Firma SHK-Jeans GmbH. Am 1. September 2001 ließ sich der Gründer Tilmar Hansen auszahlen und verließ das Unternehmen. Bis zum März 2014 wurden über 980 Filialen[2] in 39 Ländern (Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Italien, Kasachstan, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Marokko, Mazedonien, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ukraine und Ungarn) sowie auch in Saudi-Arabien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten eröffnet.

Die Zentrale befindet sich in Braunschweig. Das Unternehmen hat über 16.000 Angestellte.

Das Sortiment besteht aus den Eigenmarken fishbone und fishbone sister (Sportbekleidung und Streetwear) sowie amisu (Damenbekleidung), smog (Männerbekleidung) und censored (Unterwäsche und Schwimmbekleidung).

Für die große Filiale in Braunschweigs Innenstadt wurde eine LED-Wand mit einer Fläche von 85 Quadratmetern an die Außenfassade montiert, auf der neben Eigenwerbung des Unternehmens auch Kulturereignisse, Sport- und Musikveranstaltungen, Nachrichten u. ä. gezeigt werden. Das Projekt umfasste außerdem eine Sanierung des Gebäudes selbst, welches nach dem Umbau ein „Geschäftshaus für junge Mode“ sein soll.[3]

Kritik[Bearbeiten]

Im Februar 2015 wurde das Unternehmen mit dem Vorwurf konfrontiert, gezielt gegen die Gründung von Betriebsräten vorzugehen. Die Frankfurter Rundschau berichtete diesbezüglich in Verbindung mit der Schließung der Filiale in Offenbach am Main. So soll die dortige Filiale kurz nach Gründung eines Betriebsrates in eine externe Gesellschaft (New Yorker Outlet GmbH) ausgegliedert und schließlich liquidiert worden sein.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: New Yorker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. newyorker.de: Wir über uns, 5. August 2012
  2. Wir über uns – Filialen, Abruf: 5. März 2014
  3. newsclick.de: Braunschweig bekommt eine der größten Videowände Europas, 12. September 2007
  4. fr-online.de