Ngina Kenyatta

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Ngina Kenyatta, geborene Muhoho (* 1933) ist eine Tochter von Chief Muhoho und dessen Frau Anne Nyokabi Muhoho aus Kenia. Sie war seit 1951 Präsident Jomo Kenyattas vierte Ehefrau. Ngina, einst die First Lady des Landes, wird allgemein nur Mama Ngina genannt. Eine Straße im Zentrum von Nairobi ist nach ihr benannt, auch eine Schule (die Girl's Secondary School in Mombasa) und Waisenhäuser.

Sie heiratete im September 1951 Jomo Kenyatta. Gemeinsam hatten sie vier Kinder:

Von 1953 bis 1959 konnte Ngina ihren Mann nur im Gefängnis von Lokitaung besuchen. Sie begleitete ihn dann 1959 in die Verbannung nach Lodwar, gemeinsam mit zwei kleinen Mädchen: ihrer Tochter Christine Wambui und ihrer Stieftochter Jane Wambui, deren Mutter Grace Wanjiku Koinange im Kindbett gestorben war. Mit der Unabhängigkeit 1963 wurde sie First Lady, eine Rolle, die sie dezent im Hintergrund spielte. Sie war besonders nach dem Tode ihres Mannes 1978 eine Geschäftsfrau mit weiterhin guten Beziehungen zu Präsident Daniel arap Moi.

Sie engagierte sich aber auf vielen sozialen Gebieten, z.B. war sie die Führerin der kenianischen Pfadfinderinnen oder Ehrenpräsidentin von „Project Harambee 2000“, eines großen Bildungsprojekts für Afrika.

1985 wurde in ihrem Farmhaus in Karen (Vorort von Nairobi), das heute eine Milchfarm ist, die Szenen in Jenseits von Afrika gedreht, die in Karen Blixens Haus spielen. Diese Milchfarm ("Mbagathi") war tatsächlich das erste Haus, das Karen Blixen 1913 erworben hatte. 1917 zogen die Blixens dann in das nächste Haus, "Mbogani", das heutige Museum.

Ihr ältester Sohn Uhuru Kenyatta war 2002 der unterlegene Präsidentschaftskandidat. Die zweite Kandidatur 2013 war erfolgreich, und Uhuru Kenyatta wurde vierter Präsident Kenias.

Ihr Bruder George Muhoho war bzw. ist ein einflussreicher Politiker, Minister und Manager.