Nguyễn Thị Bình
Nguyen Thi Binh (Nguyễn Thị Bình, * 26. Mai 1927 als Nguyễn Châu Sa im Sa Đéc-Distrikt in der Provinz Dong Thap / Vietnam) ist eine vietnamesische Lehrerin und Politikerin. Sie war an den Friedensverhandlungen im Vietnamkrieg beteiligt und ist seit 1992 Vietnams Vizepräsidentin.
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Leben [Bearbeiten]
Bereits 1951 bis 1953 wurde sie von der französischen Kolonialmacht wegen ihrer Aktivitäten in Chi Hoa (Saigon) inhaftiert. Sie wurde ab 1969 als Außenministerin der Provisorischen (Untergrund-)Regierung für Südvietnam weltweit bekannt, weil sie Friedensverhandlungen mit den USA vorbereitet und geführt hat. Unter anderem diese Verhandlungen erreichten 1973 das Waffenstillstands-Abkommen von Paris (27. Januar 1973; Lê Đức Thọ für Nordvietnam und Henry Kissinger für die Vereinigten Staaten). Danach wurde sie Erziehungsministerin des wiedervereinigten Landes. Seit März 2009 engagiert sie sich auch für das neu gegründete Russel-Tribunal zur Palästinafrage.
Verweise [Bearbeiten]
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Kurzbiografie auf onlinewomeninpolitics.org (engl.)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Nguyễn Thị Bình |
| ALTERNATIVNAMEN | Nguyễn Châu Sa (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | vietnamesische Lehrerin und Politikerin |
| GEBURTSDATUM | 26. Mai 1927 |
| GEBURTSORT | Sa Đéc-Distrikt, Dong Thap, Vietnam |