Niğde

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Dieser Artikel behandelt die türkische Stadt Niğde, für die gleichnamige türkische Provinz siehe Niğde (Provinz).

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Niğde
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Niğde (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Niğde
Koordinaten: 37° 58′ N, 34° 41′ O37.96666666666734.6791666666671300Koordinaten: 37° 58′ 0″ N, 34° 40′ 45″ O
Höhe: 1.300 m
Einwohner: 100.418[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 388
Postleitzahl: 51 000
Kfz-Kennzeichen: 51
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Faruk Akdoğan (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Niğde
Einwohner: 193.373[1] (2008)
Fläche: 2.303 km²
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Stadtmitte, rechts Uhrturm der Festung (Kale)

Niğde ist eine türkische Stadt in der Region Südanatolien und hat 100.418 Einwohner (Volkszählung 2008). Sie ist die Provinzhauptstadt der gleichnamigen Provinz Niğde. Die Kfz-Kennzeichen der Stadt und der Provinz beginnen mit der Ziffer 51.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

In dem Fundament eines Hauses fand man eine Inschrift über Sarwanas von Nahita aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. In Niğde befinden sich einige Kirchenruinen aus byzantinischer Zeit und etliche Gebäude der Seldschuken und Osmanen. Die Seldschuken bauten Niğde zur Festung aus.

In der Altstadt steht eine Zitadelle, die von Kai Kobad I. (1219–1237) erbaut und um 1470 restauriert wurde. Sie besteht unter anderem aus einem großen achteckigen seldschukischen Turm und einem Uhrturm.

Südlich der Zitadelle liegen die Alaeddin-Moschee aus dem Jahr 1223 und ein überdachter Brunnen Hatıroğlu Çeşmesi von 1267, in dessen Torbogen die Darstellung eines Frauengesichts versteckt ist. (Darstellungen von Menschen sind im Islam eigentlich verboten.)

Der Basar stammt aus dem 17. Jahrhundert, daneben liegt die Sunğur Bey Moschee, die 1335 vom mongolischen Statthalter Seyfeddin Sunğur erbaut und im 18. Jahrhundert umgebaut wurde.

Im Museum von Niğde befinden sich Exponate aus römischer, byzantinischer, Stein- und Bronzezeit.

[Bearbeiten] Umgebung

In dem Vorort Eski Gümüş steht ein sehr gut erhaltenes kappadokisch-christliches Kloster mit Felsenkirche und Fresken.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Seit dem 31. August 1996 besteht eine Städtepartnerschaft zur deutschen Stadt Melle in Niedersachsen.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 25. November 2009

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Niğde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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