Nicholas Cheong Jin-suk

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Koreanische Schreibweise
Hangeul 정진석
Revidierte Romanisierung Jeong Jin-seok
McCune-Reischauer Chŏng Chin-sŏk
siehe auch: Koreanischer Name
Wappen

Nicholas Kardinal Cheong Jin-suk (* 7. Dezember 1931 in Seoul) ist emeritierter Erzbischof von Seoul.

Leben[Bearbeiten]

Cheong empfing am 18. März 1961 das Sakrament der Priesterweihe und wurde 1970 Bischof von Cheongju. 1998 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. als Nachfolger Stephen Kardinal Kim Sou-hwans zum Erzbischof von Seoul und zum Apostolischen Administrator von Pjöngjang. Damit ist Cheong mit der Leitung der gesamtkoreanischen Kirche beauftragt.

Papst Benedikt XVI. nahm ihn im feierlichen Konsistorium am 24. März 2006 als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Maria Immacolata di Lourdes a Boccea in das Kardinalskollegium auf. Am 10. Mai 2012 nahm Benedikt XVI. das von Nicholas Cheong Jin-suk aus Altersgründen vorgebrachte Rücktrittsgesuch an.

Mitgliedschaften in der römischen Kurie[Bearbeiten]

Nicholas Kardinal Cheong Jin-suk ist Mitglied der folgenden Räte der römischen Kurie:

Weblinks[Bearbeiten]

Koreanischer Name Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Koreanischen. Cheon ist hier somit der Familienname, Nicholas Jin-suk ist der Vorname.