Nick Adams (Schauspieler)

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Nick Adams (* 10. Juli 1931 in Nanticoke, Pennsylvania; † 7. Februar 1968 in Beverly Hills, Kalifornien; eigentlich Nicholas Aloysius Adamschock) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler, der bei der Oscarverleihung 1964 für den Oscar als bester Nebendarsteller in dem Film Rufmord von Boris Sagal nominiert wurde.

Leben[Bearbeiten]

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Der Sohn eines aus der Ukraine stammenden Bergmanns wuchs zunächst in seiner Geburtsstadt auf, ehe die Familie nach einem tödlichen Bergwerksunfall eines Onkels nach Jersey City in New Jersey verzog, wo er schließlich in Garfield aufwuchs. Zur Zeit des Besuchs der High School wurde ihm eine Position als Spieler bei den St. Louis Cardinals angeboten, lehnte dieses aber wegen einer zu schlechten Bezahlung ab und spielte anschließend einige Zeit bei den Jersey City Giants. Nach dem Besuch des St. Peter's College trat er von 1952 bis 1955 der US Coast Guard bei, um dadurch einem Einsatz im Koreakrieg zu entgehen.

Sein Bühnendebüt gab er in einer Inszenierung von Die Abenteuer des Tom Sawyer in New York City, in der er die Rolle des wegen Mordes unschuldig angeklagten Landstreichers „Muff Potter“ spielte. Danach arbeitete er zunächst als Kartenabreißer im Warners Theater in Beverly Hills, ehe er kurz darauf sein Debüt als Filmschauspieler in Somebody Loves Me (1952) von Irving Brecher gab und danach Unterricht an der American Kenpo Karate-Schule von Ed Parker nahm, wo er auf Elvis Presley und andere aufstrebende Künstler traf.

Nach einigen weiteren Rollen spielte er 1955 die Nebenrolle des „Chick“ in … denn sie wissen nicht, was sie tun von Nicholas Ray und freundete sich dabei mit Hauptdarsteller James Dean an. Nach dessen Unfalltod am 30. September 1955 erlitt er einen Zusammenbruch, begann anschließend sich rücksichtslos zu verhalten und wurde innerhalb eines Jahres wegen neun Geschwindigkeitsübertretungen verhaftet. Nach seiner Entlassung auf Bewährung bemühte er sich zwar um neue Rollenangebote, wurde aber von den größeren Filmproduktionsgesellschaften ignoriert.

In den folgenden Jahren hatte er überwiegende Auftritte in Fernsehserien sowie in vereinzelten Filmen und wurde insbesondere durch die Rolle des „Johnny Yuma“ in der Fernsehserie The Rebel (1959) bekannt, ehe er 1963 in Rufmord von Boris Sagal die Rolle des „Ben Brown“ spielte. Für diese wurde er für den Oscar in der Kategorie bester Nebendarsteller nominiert, unterlag aber bei der Oscarverleihung 1964 Melvyn Douglas für dessen Auftritt in Der Wildeste unter Tausend. Nach dieser Niederlage erlitt er einen weiteren Zusammenbruch und spielte in der Folgezeit wiederum überwiegend in Fernsehserien sowie einigen Filmen.

Sterbeurkunde von Nick Adams

Zu seinen weiteren bekanntesten Filmen gehören Keine Zeit für Heldentum (1955) von John Ford, Mervyn LeRoy und Joshua Logan, Bettgeflüster (1959) von Michael Gordon sowie Befehl aus dem Dunkel (1965) von Ishirō Honda.

1965 erhielt er einen Bronze Wrangler der Western Heritage Awards zusammen mit Bruce Geller, Bernard L. Kowalski, Lionel E. Siegel, John Drew Barrymore und Eric Fleming für seinen Auftritt in der Folge „Corporal Dasovic“ der Fernsehserie Tausend Meilen Staub (1959).

Am 7. Februar 1968 verstarb er im Schlafzimmer seines Hauses an einer Überdosis, wobei die genauen Todesumstände unklar sind und sein bester Freund, der Schauspieler Robert Conrad, von einem Unfall ausgeht.

Adams war vom 11. Mai 1959 bis zu seinem Tode mit der Schauspielerin Carol Nugent verheiratet und hatte mit dieser zwei gemeinsame Kinder: die Schauspielerin Allyson Adams sowie den Schauspieler Jeb Stewart Adams. Seine Schwägerin war die Schauspielerin Judy Nugent.[1]

Zitate[Bearbeiten]

  • „I dreamed all my life of being a movie star. Movies were my life. You had to have an escape when you were raised in a basement. I saw all the James Cagney, Humphrey Bogart and John Garfield pictures. Odds against the world ... that was my meat.“ (Ich träumte mein ganzes Leben davon ein Filmstar zu sein. Man braucht eine Flucht, wenn man im Keller aufwuchs. Ich sah alle Filme von James Cagney, Humphrey Bogart und John Garfield. Chancen gegen die Welt ... das war mein Fleisch.)

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biografie: Nick Adams Starpulse.com, abgerufen am 27. Februar 2014