Nickeltetracarbonyl
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||||
| Name | Nickeltetracarbonyl | |||||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | NiC4O4 | |||||||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 13463-39-3 | |||||||||||||||||||||||
| PubChem | 518772 | |||||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Flüssigkeit[1] |
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 170,73 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig |
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| Dichte |
1,32 g·cm−3[1] |
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| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
45 °C[1] |
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| Dampfdruck | ||||||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
sehr schlecht in Wasser (2 mg·l−1 bei 20 °C)[1] |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||||||||||||
Nickeltetracarbonyl ist eine farblose Flüssigkeit. Diese Substanz gehört zu der Gruppe der Metallcarbonyle. Von besonderer Bedeutung ist Nickeltetracarbonyl bei der Herstellung von Reinstnickel und als Katalysator.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Nickeltetracarbonyl wurde 1890 vom deutsch-englischen Chemiker Ludwig Mond entdeckt.
Gewinnung und Darstellung [Bearbeiten]
Nickeltetracarbonyl bildet sich beim Kontakt von fein verteiltem Nickelpulver mit Kohlenmonoxid bei 80 °C. Nach seinem Entdecker nennt man diese Synthese auch Mond-Verfahren:
Chemische Eigenschaften [Bearbeiten]
Nickeltetracarbonyl entzündet sich bei über 60 °C an der Luft. Es reagiert heftig mit Oxidationsmitteln (Explosionsgefahr). Es zersetzt sich oberhalb von ca. 160 °C in elementares Nickel und Kohlenmonoxid. In Nickeltetracarbonyl hat Nickel die in Verbindungen sonst seltene Oxidationszahl 0.
Verwendung [Bearbeiten]
Reinstnickel mit einem Gehalt > 99,9 % wird durch thermische Zersetzung von (destillativ leicht zu reinigendem) Nickeltetracarbonyl dargestellt (siehe Mond-Verfahren). Nickeltetracarbonyl dient vielfach als Grundstoff für metallorganische Ni-Verbindungen, die u. a. als vielseitige Katalysatoren benutzt werden. Die Verbindung dient auch als Katalysator bei der Hydrocarboxylierung.
Sicherheitshinweise [Bearbeiten]
Nickeltetracarbonyl ist sehr giftig und vermutlich krebserregend. An der Luft kann es sich selbst entzünden (Explosionsgefahr).
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b c d e f g Eintrag zu CAS-Nr. 13463-39-3 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 30. Dezember 2012 (JavaScript erforderlich)
- ↑ a b Eintrag aus der CLP-Verordnung zu CAS-Nr. 13463-39-3 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA (JavaScript erforderlich)
- ↑ Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
