Nicola Thost

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Nicola Thost Snowboard
Voller Name Nicola Thost
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 3. Mai 1977
Geburtsort Pforzheim, Deutschland
Karriere
Disziplin Halfpipe, Snowboardcross
Nationalkader seit 1997
Status nicht aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Gold 1998 Nagano Halfpipe
Platzierungen
FIS-Logo Weltcup
 Debüt im Weltcup 19. Januar 1997
 Weltcupsiege 4
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Halfpipe 4 2 1
TTR-Logo TTR World Snowboard Tour
 TTR-Debüt 4. Mai 2009
letzte Änderung: 16. Dezember 2011

Nicola Thost (* 3. Mai 1977 in Pforzheim) ist eine ehemalige deutsche Profi-Snowboarderin, die bei den olympischen Winterspielen von Nagano 1998 die Goldmedaille in der Halfpipe gewann.

Karriere[Bearbeiten]

Nicola Thost als 14-Jährige mit dem Snowboarden und verzeichnete bereits 1996 mit zwei Titeln bei der Juniorenweltmeisterschaft ihre ersten Erfolge. Nach dem Abitur 1996 auf dem Reuchlin-Gymnasium widmete sie sich voll und ganz dem Snowboarden und wurde Profi. 1998 wurde sie Siegerin bei den Olympischen Spielen von Nagano in der Halfpipe. Die Teilnahme an ihren zweiten Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City, für die sie sich bereits in Valle Navado in Chile beim FIS-Worldcup qualifizierte, wurde durch einen gestauchten Speichenbrich am Unterarm gefährdet. Dennoch konnte sie daran teilnehmen und belegte den 11. Platz.

2010 gründete sie ihr eigenes Talentförderprogramm "Sprungbrett". Mit sechs Stopps in ganz Österreich sucht sie junge Nachwuchstalente im Alter von 6-15 Jahren um diese zu fördern. Ihr Ziel ist es dabei, mit den Nachwuchstalenten Erfahrungen auszutauschen und ihnen das Leben eines Snowboardprofis näherzubringen. Die Kids sollen dabei herausfinden, wo sie mit dem Snowboarden überhaupt hinwollen und wie sie sich selbst weiterentwickeln und ihr Talent weiter ausbauen können.

Sonstiges[Bearbeiten]

Im März 2002 wurde eine Bilderstrecke mit Nicola Thost in der deutschen Ausgabe des Playboy-Magazins veröffentlicht. Seit 2009 ist sie mit ihrem gemeinnützige Projekt Sprungbrett im Talentscouting und in der Nachwuchsförderung junger Snowboarder tätig und fungiert als Athlete Role Model für die Olympische Jugend-Winterspiele 2012 in Innsbruck.

Im August 2012 belegte sie beim Trans Vorarlberg Triathlon im Team mit Markus Schairer und Tobias Jenny den vierten Rang.

Erfolge[Bearbeiten]

Jahr Platzierung Veranstaltung/ Auszeichnung Ort
2009 05. Platz Burton Europen Open Laax
2007 01. Platz Award „Most featured Girls Rider“ Pleasure Snowboard Magazin
2002 01. Platz Sims Worldchampionships Vail, Colorado (USA)
2002 01. Platz Nippon Open Japan
2002 11. Platz Olympische Winterspiele Salt Lake City
2000 01. Platz Award „Best Halfpipe Rider, female“ USA Transworld Riders Poll
2000 01. Platz Award „Best female Snowboarder“ Nea Awards
1999 01. Platz ISF Worldranking
1999 01. Platz ISF World „Lords of the boards“ Fieberbrunn (AUT)
1999 01. Platz Invitational Freestyle CH Zürich (CH)
1999 01. Platz Invitational European X-Games Sölden (AUT)
1999 01. Platz Burton US Open Stratton, Vermont (USA)
1999 01. Platz Award „Best Halfpipe Rider, female“ USA Transworld Riders Poll
1999 01. Platz Award „Snowboarder of the Year“ European Snowboard Awards
1998 01. Platz ISF Worldranking
1998 01. Platz Olympische Winterspiele Nagano
1998 01. Platz ISF World Series „Vans Triple Crown“ Breckenridge (US)
1998 01. Platz ISF Masters World Cup Fieberbrunn (AUT)
1998 01. Platz ISF Masters World Cup Davod (CH)
1998 01. Platz Burton US Open Stratton, Vermont (USA)
1998 01. Platz Award „Best Freestyle Rider, female“ European Snowboard Awards
1997 01. Platz ASA Raiffeisen Continental Open Saalbach (AUT)
1997 01. Platz Invitational Ballantines Urban HIghJam Gerlos (AUT)
1997 01. Platz Invitational Pro7 Grand Slam Gerlos (AUT)
1996 01. Platz ISF Continental Open Spindleruv Mlyn (POL)
1996 01. Platz ISF Boardercross World Tour Sölden (AUT)
1996 01. Platz ISF Plus-Minus German Open Kaunertal (AUT)
1996 01. Platz Junior Worldchampionships Chiugo (JAP)
1995 01. Platz Junior Worldchampionships Zakopane (Pol)

Weblinks[Bearbeiten]