Nicolas Gessner

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Nicolas Gessner (* 17. August 1931 in Budapest) ist ein Schweizer Filmregisseur.

Werdegang[Bearbeiten]

Der Sohn eines Schweizers und einer Ungarin studierte Romanistik in Zürich. Anschließend arbeitete er als Regieassistent von Oskar Wäterlin, Leopold Lindtberg, Jean-Louis Barrault und 1957 in Hollywood mit Henry Koster bei Mein Mann Gottfried.

Danach betätigte Gessner sich als Regisseur beim Stadttheater Luzern. Zu dieser Zeit begann er auch mit der Inszenierung von semidokumentarischen Kurzfilmen. Seit 1965 drehte er mehrere international besetzte abendfüllende Kinofilme. Größeren Erfolg hatte jedoch nur der kanadische Psychothriller Das Mädchen am Ende der Straße mit der jungen Jodie Foster, was ihm eine Nominierung für den Saturn Award für die beste Regie einbrachte.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1959: Auskunft im Cockpit
  • 1960: Operation Schweiz
  • 1964: Schellen-Ursli
  • 1964: Der Gefangene der Botschaft
  • 1965: Diamanten-Billard (Un milliard dans un billard)
  • 1967: Die Blonde von Peking (La blonde de Pékin)
  • 1969: Zwölf plus eins (Una su 13)
  • 1971: Mörder hinter der Tür (Quelqu'un derrière la porte)
  • 1973: Sag Oma Gute Nacht
  • 1976: Das Mädchen am Ende der Straße (The Little Girl Who Lives Down the Lane)
  • 1980: Zwei Gauner in der Wüste (It Rained All Night the Day I Left)
  • 1982: Herr Herr
  • 1984: Diebe unter sich (Le tueur triste)
  • 1985: Intrigues
  • 1987: Das andere Leben
  • 1989: Schneller als das Auge (Quicker Than the Eye)
  • 1989: Tennessee Nights
  • 1991: Gesichter der Schweiz
  • 1993: Estelle (Le château des oliviers)
  • 1994: Chêques en boîte
  • 1997: Spaceship Earth

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]