Niederense (Ense)

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51.49357.997195Koordinaten: 51° 29′ 37″ N, 7° 59′ 49″ O

Niederense
Gemeinde Ense
Wappen von Niederense
Höhe: 170–235 m
Einwohner: 3366
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 59469
Vorwahl: 02938
Karte

Lage von Niederense in Ense

Luftaufnahme (2014)

Niederense ist mit seinen 3240 Einwohnern der Ortsteil der Gemeinde Ense mit der zweithöchsten Bevölkerungszahl. Der Ort liegt zwischen dem Haarstrang und dem Arnsberger Wald und bildet die Pforte zum Sauerland und zur Soester Börde.

Der untere Teil des Dorfes befindet sich am Lauf der Möhne. Dort stand bis zum 17. Mai 1943 das Zisterzienserinnenkloster Himmelpforten, das bis dahin die heilige Stätte von Niederense war. Die im Bereich des Klosters liegende ehemalige Gemeinde Himmelpforten wurde am 1. April 1901 nach Niederense eingemeindet.[1] Später wurde im Ort selbst die neue Pfarrkirche St. Bernhard errichtet, die Teile des zerstörten Klosters enthält (siehe Kloster Himmelpforten). Das Dorfleben ist durch zahlreiche Feste, Vereine und Gruppierungen geprägt. Sehr beliebt, auch bei auswärtigen Besuchern, sind das Schützenfest der Schützenbruderschaft St. Hubertus 1824 Niederense e.V. und der alljährliche Allerheiligenmarkt.

Am 1. Juli 1969 wurde Niederense in die neue Gemeinde Ense eingegliedert.[2]

Quellen[Bearbeiten]

  1.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 266.
  2.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 90.