Niederländische Jungferninseln

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Die Niederländischen Jungferninseln ist der allgemein gebräuchliche Name für die Festungen der Niederländischen Westindien-Kompanie (WIC) auf den Jungferninseln. Der wichtigste strategische Grund, der für die Einnahme durch die Niederländer sprach, war die strategisch günstige Lage zwischen dem niederländischen Suriname, den Niederländischen Antillen und Neu-Niederlande. Die Niederländer hatten mit den Konkurrenten Dänemark, England und Spanien zu kämpfen. Im Jahre 1680 gingen die übrig gebliebenen Inseln an das Vereinigte Königreich. Es lebten ungefähr 2000 Kolonisten auf den Inseln. Gesprochen wurde die Niederländische Sprache und Negerholländisch, eine kreolisch/niederländische Mischsprache. Auch hier wurde mit Gulden gehandelt.

Saint Croix war das erste Lager der WIC, dass im Jahre 1625 erbaut wurde, im selben Jahr, als die Engländer sich auch auf der Insel niederlassen wollten. Hier fanden sich auch einige französische Protestanten.

Auf Saint Thomas baute die WIC seit 1657, im Jahre 1666 eroberte Dänemark die Kolonie.

Auf Tortola baute die Kompanie im Jahre 1648 einen erfolgreichen Posten. Auch auf der Insel Anegada war ein Posten bis zum Jahre 1680.

Ebenfalls auf Virgin Gorda konnte man einen niederländischen Posten finden. Die Briten eroberten die Insel im Jahre 1680.