Niedersteinebach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Niedersteinebach
Niedersteinebach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Niedersteinebach hervorgehoben
50.5997222222227.5069444444444221Koordinaten: 50° 36′ N, 7° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Flammersfeld
Höhe: 221 m ü. NHN
Fläche: 0,79 km²
Einwohner: 213 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 270 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56593
Vorwahl: 02687
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 078
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheinstraße 17
57632 Flammersfeld
Webpräsenz: www.vgflammersfeld.de
Ortsbürgermeister: Dieter Tiefenau
Lage der Ortsgemeinde Niedersteinebach im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild

Niedersteinebach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Flammersfeld an.

Geschichte[Bearbeiten]

Niedersteinebach wurde im Jahre 1250 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Niedersteinebach gehörte bis Anfang des 19. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Trier und war Teil des Kirchspiels Horhausen. Die rechtsrheinischen Teile des Kurfürstentums Trier wurden 1803 auf der Grundlage des Reichsdeputationshauptschlusses dem Fürstentum Nassau-Weilburg zugeteilt und gehörten nach der Gründung des Rheinbundes von 1806 an zum Herzogtum Nassau. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen wurde das Gebiet der ehemaligen saynischen Grafschaften an das Königreich Preußen abgetreten.

Unter der preußischen Verwaltung wurde Niedersteinebach der Bürgermeisterei Flammersfeld im neu errichten Kreis Altenkirchen zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Niedersteinebach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 59
1835 77
1871 114
1905 157
1939 154
Jahr Einwohner
1950 170
1961 177
1970 172
1987 211
2005 191

Wirtschaft[Bearbeiten]

Am Nordrand des Ortes befindet sich die Grube Louise, ein Eisenerzbergwerk, das zuerst 1771 erwähnt wurde. Der Betrieb wurde 1930 eingestellt; heute befindet sich dort ein Seminarzentrum.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Niedersteinebach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Niedersteinebach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen