Niedertaufkirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niedertaufkirchen
Niedertaufkirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niedertaufkirchen hervorgehoben
48.33333333333312.55442Koordinaten: 48° 20′ N, 12° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf am Inn
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Rohrbach
Höhe: 442 m ü. NN
Fläche: 26,69 km²
Einwohner:

1317 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahl: 84494
Vorwahl: 08639
Kfz-Kennzeichen: Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Leerzeichen
Gemeindeschlüssel: 09 1 83 131
Gemeindegliederung: 62 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rohrbach 20
84513 Erharting
Webpräsenz: www.Niedertaufkirchen.de
Bürgermeister: Sebastian Winkler
Lage der Gemeinde Niedertaufkirchen im Landkreis Mühldorf am Inn
Mühldorfer Hart Zangberg Waldkraiburg Unterreit Taufkirchen (Landkreis Mühldorf am Inn) Schwindegg Schönberg (Oberbayern) Reichertsheim Rechtmehring Rattenkirchen Polling (bei Mühldorf am Inn) Obertaufkirchen Oberneukirchen (Oberbayern) Oberbergkirchen Niedertaufkirchen Niederbergkirchen Neumarkt-Sankt Veit Mühldorf am Inn Mettenheim (Bayern) Maitenbeth Lohkirchen Kraiburg am Inn Kirchdorf (bei Haag in Oberbayern) Jettenbach (Oberbayern) Heldenstein Haag in Oberbayern Gars am Inn Erharting Egglkofen Buchbach (Oberbayern) Aschau am Inn Ampfing Landkreis Landshut Landkreis Rottal-Inn Landkreis Rosenheim Landkreis Ebersberg Landkreis Altötting Landkreis Erding Landkreis TraunsteinKarte
Über dieses Bild

Niedertaufkirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach.

St. Martin Niedertaufkirchen

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Geographische Lage [Bearbeiten]

Niedertaufkirchen liegt in der Region Südostoberbayern im tertiären Hügelland zwischen den Talniederungen von Rott und Isen rund fünf Kilometer südlich von Neumarkt-Sankt Veit und zwölf Kilometer nördlich der Kreisstadt Mühldorf. Durch das ländlich geprägte Gemeindegebiet verlaufen in Nord-Süd-Richtung die Bundesstraße 299 und die Bahnlinie Landshut-Mühldorf-Salzburg.

Gemeindegliederung [Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Niedertaufkirchen hat 62 amtlich benannte Ortsteile:[2]

Es gibt die Gemarkungen Niedertaufkirchen und Roßbach.

Geschichte [Bearbeiten]

Niedertaufkirchen gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Neumarkt des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen [Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Roßbach eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]

  • 1970: 1.188 Einwohner
  • 1987: 1.083 Einwohner
  • 2000: 1.267 Einwohner
  • 2011: 1.317 Einwohner

Politik [Bearbeiten]

Bürgermeister ist Sebastian Winkler.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 421.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 85.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Gebäude [Bearbeiten]

  • St. Martin, die katholische Pfarrkirche
  • Schloss Hellsberg: erhalten sind der spätgotische Palas (errichtet 1520) und die frühgotische, z.T. barockisierte Schlosskapelle St. Michael

siehe auch Liste der Baudenkmäler in Niedertaufkirchen

Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe 58 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 370. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 99 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1955 ha. Davon waren 1306 ha Ackerfläche und 650 ha Dauergrünfläche.

Bildung [Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 27 Kindern

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120104/224014&attr=OBJ&val=410
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens- Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 583.

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Niedertaufkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien