Niedertiefenbach (Beselich)
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Niedertiefenbach
Gemeinde Beselich
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| Koordinaten: | 50° 27′ N, 8° 8′ OKoordinaten: 50° 26′ 34″ N, 8° 7′ 57″ O |
| Höhe: | 200–296 m ü. NN |
| Einwohner: | 1016 (31. Dez. 2005) |
| Eingemeindung: | 31. Dez. 1970 |
| Postleitzahl: | 65614 |
| Vorwahl: | 06484 |
Niedertiefenbach ist einer von vier Ortsteilen der Gemeinde Beselich im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen. Der Ort hat 1.016 Einwohner (Stand 31. Dezember 2005). Die ehemalige Gemeinde Niedertiefenbach schloss sich am 31. Dezember 1970 mit den ehemals selbstständigen Gemeinden Obertiefenbach, Heckholzhausen und Schupbach (alle im ehemaligen Oberlahnkreis) freiwillig zur Gemeinde Beselich zusammen. Namensgeber war das Kloster (Basilika) Beselich. Niedertiefenbach bestand bereits um die Jahrtausendwende, dies beweist eine Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1003.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
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Ort in Hessen
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Niedertiefenbach liegt am nordöstlichen Rand des Limburger Beckens, am Rand des Lahntals und am Südosthang des Westerwaldes in Mittelhessen. Schon von Weitem sichtbar ist der Beselicher Kopf (296 m), der in nördlicher Richtung steht. Niedertiefenbach befindet sich im Tal des Tiefenbachs zentral im Landkreis Limburg-Weilburg (Hessen).
[Bearbeiten] Nachbarorte
Im Norden: Schupbach, im Westen: Obertiefenbach, im Osten: Hofen, im Süden: Steeden und Dehrn.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Erste Erwähnungen
Eine Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1003 belegt, dass der Ort Niedertiefenbach bereits um die Jahrtausendwende bestand. Die Grafen von Katzenellenbogen unterhielten um das Jahr 1103 in Niedertiefenbach eine Vogtei.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
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[Bearbeiten] Ortsoberhäupter
- Schlitt, Johann Georg (während der Besatzungszeit in den napoleonischen Kriegen bis 1815)
- Schlitt, Johann Georg (1815-1818)
- Stippler, Johann Heinrich (1818-1828)
- Stippler, Johann Georg (1828-1848)
- Heymann, Wilhelm (1848-1869)
- Schwarz, Georg (1869-1896)
- Graulich, Johann (1896-1929)
- Dillmann, Adolf (1929-1945)
- Leber, Wilhelm Alfons (1945-1948)
- Horn, Wilhelm (1948-1955)
- Stippler, Will (1955-1971)
- Roth, Alfred (ab 1971 - Gemeinde Beselich)
- Wahl, Hans-Peter (1986-1998 - Gemeinde Beselich)
- Rudersdorf, Martin (seit 1998 - Gemeinde Beselich)
[Bearbeiten] Einrichtungen und Freizeitmöglichkeiten
Einrichtungen:
- Freiwillige Feuerwehr Beselich-Niedertiefenbach, gegr. 1934 (einschl. Jugendfeuerwehr, gegr. 1. April 1973)
- Kindergarten in der Grabenstraße
Freizeitmöglichkeiten:
- Bürgerhaus
- Sportplatz
- Kinderspielplätze
- Wanderwege
Vereine:
- Männergesangverein "Germania" 1867 e. V. Niedertiefenbach
- VfR Rot-Weiß e. V. Niedertiefenbach, gegr. 1927
- Freiwillige Feuerwehr Beselich-Niedertiefenbach e. V., gegr. 1934 (einschl. Jugendfeuerwehr, gegr. 1. April 1973)
- Heimat- und Verschönerungsverein e. V. Niedertiefenbach, gegr. 1974
- Naturschutzbund Deutschland (NABU) e. V., Ortsgruppe Niedertiefenbach, gegr. 1974
- Traktorclub Ackerkralle Taunus-Westerwald e. V., gegr. 1985
- Niedertiefenbacher Carnevals Club NCC
- Kath. Frauengemeinschaft Niedertiefenbach
[Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Katholische Pfarrkirche St. Marien
Die Grundsteinlegung der Pfarrkirche wurde auf dem Gelände der zuvor abgerissenen alten Kirche im Jahr 1868 vorgenommen. Sie wird nach ihrer Einweihung am 27. Mai 1872 von der Kath. Kirchengemeinde St. Marien genutzt.
[Bearbeiten] Quellen
- Leonhard Borbonus: Niedertiefenbach - Ein Beselicher Heimatbuch, Herausgeber: Der Gemeindevorstand der Gemeinde Beselich, 1993
[Bearbeiten] Weblinks
Koordinaten: 50° 26′ 34″ n. Br., 8° 07′ 57″ ö. L.

