Niederweis
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Irrel | |
| Höhe: | 207 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,55 km² | |
| Einwohner: | 206 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 27 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54668 | |
| Vorwahl: | 06568 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 093 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Auf Omesen 2 54666 Irrel |
|
| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Christof Schackmann | |
Niederweis ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz und Teil der Verbandsgemeinde Irrel.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Eine prähistorische Besiedlung der Gemarkung um das heutige Niederweis ist durch Waffen-, Gefäß- und Grabfunde belegt ebenso wie eine römische Siedlung.
[Bearbeiten] Frühe urkundliche Erwähnungen
In der Gründungszeit des Klosters Echternach vermachte ein Martheus der Abtei ein Grundstück zwischen „Wys“ und Edingen. Im Jahre 801 schenken dann Harduwin und seine Gemahlin, reiche Grundherren im Bidgau wiederum dem Kloster ihr Besitztum in „Wis quod situm est super fluvio Prumia“. Zwischen 861 und 867 werden weitere Grundbesitzer, zusammen mit Edingen, genannt (Wampach I 2 Nr. 121 und Nr. 146*[1]).
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „Schild silber geviert durch ein rotes Kreuz belegt mit einem goldenen Glevenkreuz, in 1 eine schrägrechte blaue Schwurhand, in 2 ein schräglinkes schwarzes Blatt, in 3 eine schräglinke schwarze Ähre, in 4 ein schrägrechter blauer Wellenbalken.“[2]
[Bearbeiten] Bevölkerung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
- Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Minden besteht aus 6 gewählten Mitgliedern und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
[Bearbeiten] Verkehr
[Bearbeiten] Eisenbahn
Niederweis war Bahnstation an der ehemaligen Nebenstrecke Erdorf - Irrel - Igel, der Nims-Sauertalbahn. Der Personenverkehr der Strecke wurde im nördlichen Abschnitt 1969, der Güterverkehr 1988 eingestellt; die Gleisanlagen wurden in den Folgejahren abgerissen. Der Bahnhof war bereits vorher von der Bundesbahn an privat verkauft worden. Der Bahnhof befindet sich außerhalb von Niederweis, auf der Gemarkung Alsdorf. Der Bahnhof war für die Bedienung der beiden Ortschaften gedacht. Ein in den 1950er Jahren für die Ortsgemeinde Alsdorf geplanter Haltepunkt wurde nie realisiert.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Schloß Niederweis, 1751 erbaut, heute in Privatbesitz
- Die katholische Pfarrkirche Sankt Evangelist, mit romanischem Turm aus dem 13. Jahrhundert, neobarock ausgestattetem Langhaus und einer Orgel des Würzburger Orgelbauers Balthasar Schlimbach aus der Mitte des 19. Jahrhunderts
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ *Camille Wampach, Urkunden und Quellenbuch zur Geschichte der altluxemburgischen Territorien bis zur Burgundischen Zeit, 10 Bde., Luxemburg 1935-1955
- ↑ Erläuterung zur Wappenbeschreibung
[Bearbeiten] Weblinks
- Informationen zur Kirche St. Johannes Evangelist
- Informationen zu Schloß Niederweis
- Liste von Sehenswürdigkeiten in Niederweis
Alsdorf | Bollendorf | Echternacherbrück | Eisenach | Ernzen | Ferschweiler | Gilzem | Holsthum | Irrel | Kaschenbach | Menningen | Minden | Niederweis | Peffingen | Prümzurlay | Schankweiler | Wallendorf

