Nietleben
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Nietleben |
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| Koordinaten | 51° 29′ 18″ N, 11° 53′ 23″ O51.48833333333311.889722222222Koordinaten: 51° 29′ 18″ N, 11° 53′ 23″ O |
| Einwohner | 2626 (31. Dez. 2010) |
| Eingemeindung | 1. Juli 1950 |
| Postleitzahl | 06126 |
| Vorwahl | 0345 |
| Verkehrsanbindung | |
| Autobahn | |
| Bundesstraße | |
| S-Bahn | S7, Haltepunkt Nietleben |
| Straßenbahn | 2,9,10,11 |
Nietleben ist ein Stadtteil von Halle (Saale), Sachsen-Anhalt.
Die slawische Dorfgründung am Südrand des Stadtforstes Dölauer Heide wurde erstmals 1371 urkundlich erwähnt. Es war ein Bauern- und Kolonistendorf bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Die nahe Braunkohle in der Grube Neuglück und der im Gebiet abbaubare Muschelkalk begünstigten die Entstehung eines Zementwerkes, das heute nicht mehr existiert. Die verbleibenden Restlöcher begünstigten die Entstehung des Heidesees, des Steinbruchsees und des Graebsees.
Das Tagebaurestloch Heidesee wurde zum Erholungsgebiet der Hallenser. Am Südrand der Dölauer Heide entstand in den 1920er Jahren die Gartenstadt Nietleben, welche später baulich ergänzt wurde.
Nietleben wurde im Jahr 1950 nach Halle eingemeindet.
Im Zentrum befindet sich die evangelische Kirche Nietlebens, die im Stil der Neuromanik in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts erbaut wurde.
[Bearbeiten] Literatur
- Peter Findeisen und Dirk Höhne: Die Dorfkirchen in Halle (Denkmalorte – Denkmalwerte Bd. 3). Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt - Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle 2006, S. 153-167. ISBN 3-939414-00-X.
[Bearbeiten] Weblinks
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