Nigel Forbes, 22. Lord Forbes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen des Lord Forbes[1]

Nigel Ivan Forbes, 22. Lord Forbes, KBE, JP, DL (* 19. Februar 1918; † 5. März 2013)[2], bis 1953 auch bekannt als Master of Forbes, war ein schottischer Soldat, Geschäftsmann und Politiker der Conservative Party.

Forbes war der einzige Sohn von Atholl Laurence Cunyngham Forbes, 21. Lord Forbes, und seiner Gattin Lady Mabel, der Tochter von Thomas Francis Anson, 3. Earl of Lichfield. Er ging auf die Harrow School und das Royal Military College in Sandhurst.

Während des Zweiten Weltkriegs war er Major bei den Grenadier Guards und wurde verwundet. Von 1947 bis 1948 war er Military Assistant des High Commissioner von Palästina. Er erbte den Adelstitel 1953 von seinem Vater, wurde 1955 zum schottischen Representative Peer ernannt und bekam einen Sitz bei den Konservativen des House of Lords. Unter Harold Macmillan war er von 1958 bis 1959 Minister of State for Scotland. Neben der Landespolitik war er von 1955 bis 1958 auch ein Mitglied des District Council von Alford, Aberdeenshire und 1962 bis 1972 Chairman des River Don District Board. 1955 wurde er Friedensrichter in Aberdeenshire und 1958 Deputy Lieutenant.

1960 bis 1988 war Direktor von Grampian Television, 1964 bis 1974 Deputy Chairman von Tennent Caledonian Breweries und 1975 to 1998 Chairman von Rolawn Ltd. Er bekam 1960 den Order of the British Empire (KBE).

Er heiratete 1942 die Honorable Rosemary Katharine, eine Tochter von Gustavus William Hamilton-Russell, 9. Viscount Boyne. Mit ihr hat er zwei Söhne und eine Tochter: Der älteste Sohn Honorable Malcolm Nigel Forbes, Master of Forbes, residiert im Castle Forbes.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kidd, Charles & Williamson, David (Herausgeber) (1990) Debrett's Peerage and Baronetage (Ausgabe von 1990). New York: St Martin's Press.
  • Who's Who 2007: An Annual Biographical Dictionary. London: A. & C. Black.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Scots Peerage
  2. Lord Forbes. The Telegraph, 7. März 2013.