Nikšić

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Nikšić
Никшић
Wappen von Nikšić
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Über dieses Bild
Basisdaten
Staat: Montenegro
Koordinaten: 42° 46′ N, 18° 57′ O42.77194444444418.944444444444630Koordinaten: 42° 46′ 19″ N, 18° 56′ 40″ O
Höhe: 630 m. i. J.
Einwohner: 58.649 (2008)
Telefonvorwahl: (+382) 083
Postleitzahl: 81401
Kfz-Kennzeichen: NK
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister: Nebojša Radojičić
Webpräsenz:

Nikšić (kyrillisch Никшић; deutsch veraltet Nixitz) ist mit 58.200 Einwohnern nach Podgorica die zweitgrößte Stadt Montenegros.

Die Stadt liegt rund 50 km nordwestlich der Hauptstadt und ist mit dieser durch eine Fernstraße und eine Bahnstrecke verbunden. Die Bahnstrecke war von 2006 bis 1. Oktober 2012 wegen Modernisierungsarbeiten stillgelegt. [1] Die Gemeinde Nikšić hat 76.700 Einwohner und umfasst eine Fläche von 2.065 km². Damit ist sie die flächenmäßig größte Gemeinde Montenegros.

Panoramaansicht

Bereits im 4. Jahrhundert gab es hier eine Siedlung, die den Namen Onogost trug. Die Überreste dieser antiken Stadt sind noch heute zu besichtigen. Im 17. Jahrhundert entstand das Kloster Ostrog, rund 10 km südöstlich von Nikšić; das Kloster war eine Gründung und Wirkungsstätte des Heiligen Vasilije und gilt daher als wichtigstes geistliches Zentrum Montenegros. In Nikšić selbst befindet sich die Saborna-Kirche, die ebenfalls dem Heiligen Vasilije gewidmet ist; sie ist von einem Park umgeben. Rund um die Stadt befinden sich drei Seen, Krupać, Slano und Liverovići, die beliebte Ausflugsziele sind. Die Stadt ist auch als Heimat des Nikšičko pivo, des Bieres aus Nikšić, bekannt und beherbergt die philosophische Fakultät der Universität Montenegro.

In Nikšić hat das montenegrinische Energieunternehmen Elektroprivreda Crne Gore seinen Hauptsitz.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Zur Volkszählung von 2011 hatte die Gemeinde Nikšić 72.443 Einwohner, von denen sich 46.149 (63,7 %) als Montenegriner und 18.334 (25,31 %) als Serben bezeichneten. Daneben leben in der Gemeinde noch weitere kleinere Bevölkerungsgruppen. 4.846 Einwohner (6,69 %) wollten sich keiner ethnischen Gruppe zuordnen.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nikšić – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.zpcg.me/Novosti_111.html>Homepage der Montenegrinischen Staatsbahn, abgerufen am 30. September 2012