Nikolai Wiktorowitsch Starikow

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Nikolai Starikow (2010)

Nikolai Wiktorowitsch Starikow (russisch Никола́й Ви́кторович Ста́риков; *  23. August 1970 in Leningrad, heute Sankt Petersburg) ist ein russischer Schriftsteller, Publizist und politischer Aktivist. Eines seiner jüngsten Werke aus dem Jahr 2012, nämlich "Stalin. Erinnern wir uns gemeinsam" rief kontroverse Reaktionen hervor.

Starikow ist der Gründer der Allrussischen politischen Partei "Großes Vaterland". Am 10. April 2013 wurde die Partei durch das russische Justizministerium offiziell registriert.[1]

Biografie[Bearbeiten]

Der 1970 im heutigen Sankt Petersburg geborene Starikow studierte von 1987 bis 1992 am Staatlichen Sankt Petersburger Institut für Ingenieurwesen und Ökonomie das Fach Wirtschaftsingenieurwesen in der Fachrichtung Chemie. In den 1990er Jahren arbeitete er als Verkaufsmanager bei der Aktiengesellschaft "Ewropa Plus Sankt Petersburg".

2002 trat er als unabhängiger Kandidat bei den Wahlen zur Regionalduma von Sankt Petersburg an und erreichte dabei 230 Stimmen (0,95 Prozent der abgegebenen, gültigen Stimmen). Zurzeit ist Starikow als kommerzieller Direktor der Sankt Petersburger Abteilung des staatlichen, russischen Fernsehsenders Perwy kanal tätig.

Seit 2006 beschäftigt Starikow sich mit schriftstellerischen Tätigkeiten. Er ist der Autor von 12 Büchern über politische, gesellschaftliche und geschichtliche Themen.

Starikow ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Politische Überzeugungen[Bearbeiten]

Starikow bezeichnet seine politische Grundeinstellung als konservativ und tritt als Gegner des Liberalismus auf.[2] Dabei unterstützt er die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin.[3]

Starikow befürwortet die Integrationsprozesse in der GUS bis hin zur Wiederherstellung der Sowjetunion in ihren Grenzen von 1990. Starikow lehnt jede Form von Separatismus strikt ab.[4]

Des Weiteren tritt er für die traditionelle Familie ein und äußerte sich in dem Zusammenhang zum wiederholten Male als Gegner von Homo-Ehen.

Er vertritt den Standpunkt, dass Stalin bei der Entwicklung des Landes eine positive Rolle gespielt hat. Starikow ist der Ansicht, dass Stalin 1953 von westlichen Geheimdiensten vergiftet worden ist.[5]

Weiterhin meint Starikow, dass man Michail Gorbatschow wegen Vaterlandsverrats vor das Tribunal stellen und den Aktivistinnen der Punk-Band Pussy Riot die russische Staatsbürgerschaft entziehen und aus dem Land verbannen sollte.

Kritiker werfen Starikow einen Hang zu Verschwörungstheorien und Antiamerikanismus vor.

Werke[Bearbeiten]

  • 2006 Wer tötete das Russische Imperium? Das Hauptgeheimnis des 20. Jahrhunderts (russisch Кто убил Российскую империю? Главная тайна ХХ века)
  • 2007 Februar 1917: Revolution oder Spezialoperation? (russisch Февраль 1917: революция или спецоперация?)
  • 2008 Wer zwang Hitler dazu, Stalin anzugreifen? (russisch Кто заставил Гитлера напасть на Сталина)
  • 2009 Die Kri$e: Wie sie gemacht wird (russisch Кризи$: Как это делается)
  • 2010 Wer finanziert die Zerstörung Russlands? Von den Dekabristen bis zu den Mudschaheddin (russisch Кто финансирует развал России? От декабристов до моджахедов)
  • 2011 Die Nationalisierung des Rubel - Weg zur Freiheit Russlands (russisch Национализация рубля — путь к свободе России)
  • 2011 Chaos und Revolution - die Waffe des Dollars (russisch Хаос и революции — оружие доллара)
  • 2012 Stalin. Erinnern wir uns gemeinsam (russisch Сталин. Вспоминаем вместе)
  • 2013 Geopolitik: Wie sie gemacht wird (russisch Геополитика: Как это делается)
  • 2014 So sprach Stalin (russisch Так говорил Сталин)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://minjust.ru/taxonomy/term/256
  2. http://www.youtube.com/watch?v=nLzabGG_KlY
  3. http://pandoraopen.ru/2011-05-12/nikolaj-starikov-ruki-proch-ot-putina/
  4. http://maxpark.com/user/2480771645/content/1380082
  5. http://portal-kultura.ru/articles/russian-eurasia/2992-insult-ili-ubiystvo/