Nikolaj Gjaurow

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Nikolaj Georgiew Gjaurow (international auch unter der Schreibweise Nicolai Georgiev Ghiaurov bekannt, bulgarisch Николай Георгиев Гяуров; * 13. September 1929 in Welingrad, Bulgarien; † 2. Juni 2004 in Modena, Italien) war ein bulgarisch-österreichischer Opernsänger. Er galt als einer der besten Bassisten der Welt.

Leben[Bearbeiten]

Gjaurow studierte Gesang in Sofia und von 1950 bis 1955 am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium. 1956 hatte er seinen ersten Auftritt als Don Basilio in Il Barbiere di Siviglia (Der Barbier von Sevilla). 1957 ging er an die Wiener Staatsoper. Es folgten 1958 das Moskauer Bolschoi-Theater , 1959 die Mailänder Scala , 1961 Verona , 1962 London und 1965 die New Yorker Metropolitan Opera . In diesem Jahre gelang ihm auch der Durchbruch als Boris Godunow bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung Herbert von Karajans.

Gjaurow galt als "Re di Bassi" (König der Bässe) und basso cantante. Er glänzte als Don Giovanni, Boris Godunow, als Mephisto in Gounods Faust und als Philipp II. in Verdis Don Carlos.

1985 erwarb er die österreichische Staatsbürgerschaft. 1989 ernannte ihn die Wiener Staatsoper zum Ehrenmitglied. Der Sohn Wladimir Gjaurow aus 1. Ehe ist Dirigent. In 2. Ehe war der Bassist seit 1978 mit der italienischen Sopranistin Mirella Freni verheiratet.

Diskographie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • The Art Of Nikolaï Ghiaurov, Audio-CD, Forlane 1995

Weblinks[Bearbeiten]