Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń

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Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń
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Gründung 1945
Trägerschaft staatlich
Ort Toruń, Polen
Rektor Andrzej Radzimiński
Studenten 32.399 (30. Juni 2007)[1]
Mitarbeiter ca. 4.315[2]
davon Professoren 242[2]
Website www.umk.pl

Die Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń (poln. Uniwersytet Mikołaja Kopernika w Toruniu, UMK; lat.: Universitas Nicolai Copernici) ist eine staatliche Universität in Toruń, Polen.

Überblick[Bearbeiten]

Die UMK entstand 1945 durch ein Dekret des Ministerrates. Der Hauptinitiator einer Universitätsgründung in Pommern war Henryk Świątkowski, der spätere Woiwode Pommerns. Ziel der Neugründung war es, die Verluste der Universitäten in Wilna und Lemberg auszugleichen. Der erste Rektor wurde der Historiker Prof. Ludwik Kolankowski. Zunächst entstanden zwei Fakultäten: Fakultät für Schöne Künste und die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät. Einer der Pläne war der Ausbau zu einer Universität mit vielen Fakultäten. Am 5. November 1945 wurden die Wirtschafts- und Rechtswissenschaftliche Fakultät, am 24. Januar 1946 die Fakultät für Musik gegründet. Der Lehrbetrieb begann 1945, das akademische Jahr begann 1946.

Derzeit sind an der Universität über 30.000 Studenten immatrikuliert.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

  • 1951 wurde die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät in die Fakultät für Biologie und Geowissenschaften sowie die Fakultät für Mathematik, Physik und Chemie aufgeteilt.
  • 1953 wurden die Juristische Fakultät sowie 12 Fachrichtungen der Fakultät für Schöne Künste aufgelöst
  • 1957 wurden weitere Fachrichtungen der Fakultät für Schöne Künste aufgelöst
  • 1958 Wiedergründung einer Juristischen Fakultät
  • 1959 Verleihung des Ehrendoktortitels durch die UMK
  • 1973 500. Geburtsjahr von Nikolaus Kopernikus, Eröffnung des "Akademischen Städtchens"
  • 1973 Versammlung der Internationalen Astronomischen Gesellschaft
  • 1978 Gründung der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
  • 1993 Gründung der Fakultät für Physik und Astronomie, der Fakultät für Mathematik und Informatik, der Fakultät für Chemie sowie der Fakultät für historische Wissenschaften
  • 1999 Gründung der philologischen Fakultät
  • 1999 Besuch des Papstes Johannes Paul II. in der Aula
  • 2004 Eingliederung der Medizinischen Hochschule Bydgoszcz in die UMK

Fakultäten[Bearbeiten]

Rektorat der Universität Toruń

Derzeit gibt es an der UMK 14 Fakultäten:

  • Fakultät für Biologie und Geowissenschaften (1951)
  • Fakultät für Chemie (1993)
  • Philologische Fakultät (1999)
  • Humanistische Fakultät (1945)
  • Fakultät für Physik und Astronomie (1993)
  • Fakultät für Schöne Künste (1945)
  • Fakultät für Mathematik und Informatik (1993)
  • Wirtschaftswissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Fakultät (1978)
  • Fakultät für historische Wissenschaften (1993)
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät (1945)
  • Fakultät für Theologie (2001)
  • Fakultät für Gesundheitswissenschaften (2002)
  • "Collegium Medicum" Medizin Fakultät (1975) Bydgoszcz
  • Pharmaceutische Fakultät (1987)

mit 33 Studiengängen (der neuste ist der Studiengang Europäische Studien ab 2004). Sie hat über 30.000 Studenten in verschiedenen Studiengängen. Es gibt 4315 Mitarbeiter, darunter 2211 wissenschaftliche Mitarbeiter, von denen 242 den Professorentitel führen.[2]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Główny Urząd Statystyczny, Studenci szkół wyższych według województw i szkół (łącznie z cudzoziemcami). Stan w dniu 30 XI 2007 r. in Szkoły wyższe i ich finanse w 2007 r.
  2. a b c d UMK w liczbach. Uniwersytet Mikołaja Kopernika w Toruniu. Abgerufen am 2. Mai 2012.