Nikolaus Brender

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Nikolaus Brender, 2013
im ZDF Wahlstudio zur Bundestagswahl 2013

Nikolaus Johannes Edmund Brender[1] (* 24. Januar 1949 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Fernsehjournalist und Medienmanager. Brender war von April 2000 bis März 2010 Chefredakteur des ZDF.[2]

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Besuch des Kollegs St. Blasien studierte Brender Rechts- und Politikwissenschaft an den Universitäten Freiburg im Breisgau, München und Hamburg und absolvierte 1978 das erste juristische Staatsexamen. In München wurde er Mitglied der K.D.St.V. Aenania München im CV. In seiner Jugend war er Mitglied der CDU/CSU-Jugendorganisation Junge Union,[3] heute gehört er keiner Partei an.[4]

Seit 1978 arbeitet Brender als Journalist, zunächst beim Südwestfunk (bis 1982) und bei der Zeit (bis 1980), danach als Redakteur bei den Tagesthemen. Von 1984 bis 1989 war er ARD-Korrespondent für Südamerika mit Sitz in Buenos Aires, danach bis 1993 Auslandschef des WDR und Moderator des Weltspiegels. 1994 wurde er Politik-Chefredakteur beim WDR, 1997 Programmchef des Senders. Vom 1. April 2000 bis zum 31. März 2010 war Brender Chefredakteur des ZDF.

2006 bewarb sich Brender um die Intendanz beim Westdeutschen Rundfunk (WDR). Er zog seine Kandidatur jedoch kurz vor der Wahl durch den WDR-Rundfunkrat zurück wie auch seine Mitbewerber, der SR-Intendant, Fritz Raff, und NDR-Justiziar Werner Hahn. Seit Anfang 2012 ist der Journalist Gastgeber der N-TV-Interview-Sendung „Bei Brender!“ .[5]

Brender ist mit einer Ärztin verheiratet und hat mit ihr eine Tochter.[1]

Kontroverse um Vertragsverlängerung[Bearbeiten]

Im Februar 2009 kündigte die Mehrheit der Unionsparteien im 14-köpfigen ZDF-Verwaltungsrat, insbesondere dessen stellvertretender Vorsitzender Roland Koch an, Brenders bis März 2010 laufenden Vertrag nicht zu verlängern.[6] Koch begründete seine Kritik in einem Interview mit Stefan Niggemeier mit fallenden Einschaltquoten in der Informationssparte des ZDF, insbesondere auch im Vergleich mit denen von ähnlichen Sendungen bei Das Erste und RTL Television.[7] Niggemeier dagegen zweifelt an Kochs Argumenten und warnt vor einem Quotendruck zulasten der Qualität im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.[8]

Der Moderator des ZDF-heute-Journals, Claus Kleber, kritisierte diesen Vorgang mit den Worten: „Es darf nicht sein, dass parteipolitische Seilschaften wieder versuchen, nach parteipolitischen Kriterien Journalistenposten im ZDF zu bestimmen.“[6] Unterstützt wurde er in einem offenen Protestbrief von allen Hauptredaktionsleitern sowie unter anderem von Maybrit Illner, Marietta Slomka, Guido Knopp, Claus Richter und Peter Frey. In dem Schreiben wird unter anderem vor einer „gefährlichen Einmischung der politischen Parteien in die Souveränität“ und einem „schwerwiegende[n] Eingriff in die Rundfunkfreiheit gewarnt“.[9]

Nach einer Reihe von Beiträgen der FAZ, die sich gegen die fortwährende Einmischung von CDU-Politikern wandten, warf der FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher Hessens Ministerpräsident Koch „eine ultimative Entmündigung der Öffentlichkeit“ vor.[10] Da sich Intendant Markus Schächter für Brenders Vertragsverlängerung eingesetzt hatte, wurde auch er von der CDU kritisiert. Am 13. März 2009 gab Schächter bekannt, ein juristisches Gutachten in Auftrag gegeben zu haben, das die Kompetenzen des Verwaltungsrates bei der Direktorenwahl klären soll, mit dessen Ergebnis jedoch erst nach den Bundestagswahlen im September 2009 gerechnet wurde.[11] Sein Vorgehen wurde vom 77-köpfigen ZDF-Fernsehrat unterstützt.

Der allgemeinen Kritik am Verhalten Kochs schlossen sich die früheren FDP-Bundesvorsitzenden Wolfgang Gerhardt und Otto Graf Lambsdorff in der FAZ an.[11] „Die von Unionsseite angestoßene Debatte ist völlig kontraproduktiv“, meinte Gerhardt. Koch habe mit seinen Äußerungen das Vorurteil der parteipolitischen Einflussnahme im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bestätigt.[11] Bei der Sitzung des Verwaltungsrats am 27. März 2009 verhinderten Edmund Stoiber (CSU) und der ehemalige CDU-Bundesgeschäftsführer Willi Hausmann eine Anhörung von Brender.[12] Auch andere Politiker der FDP, SPD und der Grünen übten scharfe Kritik, der SPD-Politiker Henning Voscherau fordert die SPD-geführten Bundesländer zum Handeln auf: „Sollten die ZDF-Verwaltungsräte sich darüber hinwegsetzen, muss die Causa Brender vors Verfassungsgericht.“[13] Renate Künast und Jürgen Trittin streben ein Normenkontrollverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht an. Ein entsprechender Antrag solle erarbeitet und den Bundestagsabgeordneten zugeleitet werden.[14]

Ebenso schrieben 35 Staatsrechtler, unter anderem die Verfassungsjuristen Hans Herbert von Arnim, Hans-Peter Schneider, Joachim Wieland, Dieter Dörr und Dieter Birk, eine Woche vor der geplanten Abstimmung am 27. November 2009 in einem offenen Brief an die Mitglieder im Verwaltungsrat des ZDF: „Wir appellieren dringend an die Vernunft und die Sachkompetenz aller Vertreter im Verwaltungsrat. Beteiligen Sie sich nicht an der beabsichtigten staatlichen Einflussnahme auf die Wahl des Chefredakteurs. Die Rundfunkfreiheit ist eine wichtige Säule unseres demokratischen Staatswesens […]. An dieser Säule wird gerade gesägt, und zwar von einigen Mitgliedern des Verwaltungsrats beim ZDF.“ Es gehe schlicht darum, einen „unabhängigen Journalisten zu verdrängen und den Einfluss der Parteipolitik zu stärken“ und „wer das Sagen, wer die Macht hat beim ZDF“.[15]

Bei der Abstimmung am 27. November 2009 stimmten nach Angaben des ZDF-Verwaltungsratsvorsitzenden und rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck sieben von 14 Mitgliedern für Brender. Die erforderliche Mehrheit von neun Stimmen kam damit nicht zustande, so dass der Ende März 2010 auslaufende Vertrag des ZDF mit Brender nicht verlängert wurde.[16] Sein Nachfolger als ZDF-Chefredakteur wurde Peter Frey.

Reaktionen auf Abwahl[Bearbeiten]

Als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und als Vorsitzender des ZDF-Verwaltungsrates forderte Kurt Beck eine Änderung des Rundfunkstaatsvertrages.[17] Demnach sollte der Rundfunkstaatsvertrag[18] so geändert werden, dass der Verwaltungsrat, dem Beck damals vorstand, den vorgeschlagenen ZDF-Chefredakteur künftig nur noch mit einer Drei-Fünftel-Mehrheit ablehnen kann.

Der ehemalige Intendant des SWR, Peter Voß, trat nach 35 Jahren aus der CDU aus und warf ihr Verfassungsbruch vor und einen „Angriff auf die Unabhängigkeit des Senders“. Auch er forderte, den ZDF-Staatsvertrag zu korrigieren: „Da gibt es einige verfassungswidrige Bestimmungen, die man ändern könnte.“[19] Als Schuldige sah Voß nicht alleine den hessischen Ministerpräsident Koch, sondern auch Bundeskanzlerin Merkel.[20]

Der Vorgänger Brenders im Amt, Klaus Bresser, nannte die Entlassung „organisierte Verfassungskriminalität“.[21]

Auch der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) forderte eine verfassungsrechtliche Prüfung des ZDF-Staatsvertrages.[22]

ZDF-Intendant Markus Schächter bekundete „kein Verständnis“ für die Abwahl Brenders und erklärte:

„Die öffentliche Diskussion hat die grundsätzliche Frage des Umgangs zwischen Verwaltungsrat und Intendant aufgerufen. Die Länder als Träger des ZDF haben jetzt die Pflicht, im Rahmen der anstehenden Novellierung des Rundfunkstaatsvertrags für belastbare Rechtsgrundlagen des ZDF Sorge zu tragen.“[23]

Nachdem er bereits im Oktober „für seine vorbildhafte journalistische Haltung“ den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis empfangen hatte, wurde Brender noch vor der geplanten Bekanntgabe seines Nachfolgers vom Medium Magazin zum „Journalisten des Jahres 2009“ gewählt. Medium Magazin-Chefredakteurin Annette Milz sprach von einem „überwältigenden Votum“ und „der überzeugendsten Wahl in der Geschichte des Preises“. Die Jury kritisierte, dass Brender „2009 zum Spielball parteipolitischer Interessen wurde“, und verlangte ebenfalls eine Änderung des ZDF-Staatsvertrages.[24]

Brender selbst kritisierte in einem Interview des Spiegels die parteipolitische Dominanz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und das „Proporzdenken“ der Parteien. Er sprach weiterhin von einem „Spitzelsystem, das davon lebt, dass Redakteure den Parteien Senderinterna zutragen“, und bezeichnete diese als „Inoffizielle Mitarbeiter“ der Parteien, die „wirklich vergleichbar mit den IM der DDR“ seien. Da sei ein „feingesponnenes Netz von Abhängigkeiten“. Er selbst habe versucht, „solche Spione wenigstens von Posten mit echter Verantwortung fernzuhalten“. Insbesondere gäbe es in der Union ein „dunkles Schattenreich, das sich im Verwaltungsrat eingenistet hat und ihn mittlerweile zu dominieren versucht“. Das Bundesverfassungsgericht sei „die einzige Institution, die dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk Staatsferne, Form und damit Zukunft sichern“ könne.[25]

Am 25. März 2014 erklärte das Bundesverfassungsgericht den ZDF-Staatsvertrag in Teilen für verfassungswidrig. Zuvor hatten die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hamburg geklagt. In der Urteilsbegründung verwies der stellvertretende Vorsitzende, Ferdinand Kirchhof , auf die im Grundgesetz verankerte freie Berichterstattung der Medien. Diese sei durch die hohe Anzahl von Politiken und staatsnahen Personen im ZDF-Fernsehrat und ZDF-Verwaltungsrat nicht gegeben. In seinem Urteil beschränkte das BVG den Anteil staatsnaher Personen und Politiker im ZDF Fernsehrat auf ein Drittel (zuvor 44%). Im ZDF-Verwaltungsrat darf die betreffende Interessensgruppe maximal 6 Personen stark sein (insgesamt 14 Verwaltungsratsmitglieder, also 42,8% von 14 - gerundet: 43 Prozent - gegenüber früher 44 Prozent). Darüber hinaus darf die betreffende Interessensgruppe "keinen bestimmenden Einfluss" auf die Zusammensetzung des ZDF-Fernsehrats ausüben.

Rezeption[Bearbeiten]

Während der sogenannten „Elefantenrunde“ (Berliner Runde) mit den wichtigsten Parteivorsitzenden nach den vorgezogenen Bundestagswahlen am 18. September 2005 erwarb Brender sich als Co-Moderator durch seine standhafte Haltung gegenüber Gerhard Schröders Vorwürfen der Parteilichkeit auch beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Öffentlichkeit Respekt.[26]

Als verantwortlicher Redakteur geriet Brender für die Kürzung und Sendung eines Interviews am 28. Dezember 2005 in der Nachrichtensendung heute-journal mit dem Entführungsopfer Susanne Osthoff in die Kritik, das im Vorfeld zunächst als „Mediencoup“ und „Scoop“ angekündigt wurde. In einem Beitrag der F.A.Z.[27] wurde Brender zum Vorwurf gemacht, dass er zwar Osthoffs durch die 25-tägige Geiselhaft in Mitleidenschaft gezogene seelische Verfassung erkannt, aber dennoch nicht zu ihrem Schutz berücksichtigt habe. Gegenüber der FAZ[28] argumentierte Brender mit dem öffentlichen Interesse und mit dem Hinweis darauf, dass mit Osthoff fünf Vorgespräche geführt worden waren. Nach der Sendung des ZDF-Interviews nahm die ARD vorläufig davon Abstand, Osthoff zu interviewen.[29]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Brender ist Träger des Grimme-Preises (1988), des Bayerischen Fernsehpreises (1990) und erhielt 2009 den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis[30] sowie die Ehrung zum „Journalisten des Jahres" durch das Medium Magazin.[31]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian Schäfer: Die „Causa Brender“. Vom öffentlichen Streit um die Vertragsverlängerung des ZDF-Chefredakteurs zur Diskussion um den politischen Einfluss auf den Rundfunk. Gesellschaft.Wirtschaft.Politik (GWP), 59. Jg. (2010), Heft 1, S. 111–119, ISSN 0016-5875.

Weblinks[Bearbeiten]

Fernseh-Reportage
  • Große Solidarität – ZDF wehrt sich gegen politische Intrigen. Fernseh-Reportage, Deutschland, 2009, 8:56 Min., Buch und Regie: Grit Fischer, Josy Wübben, Produktion: NDR, Zapp, Erstsendung: 25. Februar 2009
Osthoff-Interview

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Vanity Faces. Nikolaus Brender. Vanity Fair, 2006
  2. Fritz Pleitgen: Zum Abschied Nikolaus Brenders: Wahrhaftigkeit ist sein Charakter. FAZ, 30. März 2010.
  3. Hans Leyendecker: Beim ZDF spielt die Politik Macht mit Chefredakteur Brender. Süddeutsche Zeitung, 23. Februar 2009
       Michael Hanfeld: Mit dem Zweiten schwarz sehen. FAZ, 17. Februar 2009
  4. Mit dem Zweiten rangelt es sich besser. Netzeitung, 25. Februar 2009
  5. http://www.sueddeutsche.de/medien/nikolaus-brender-talkt-auf-n-tv-kontroverse-ueber-alles-1.1239330
  6. a b Polit-Eklat beim ZDF – Kleber attackiert Partei-Seilschaften. Spiegel Online, 20. Februar 2009
  7. Im Gespräch: Roland Koch. Was haben Sie gegen Nikolaus Brender? Interview mit Stefan Niggemeier in der F.A.Z. vom 24. Februar 2009
  8. Es geht ums Prinzip FAZ vom 24. Februar 2009
  9. ZDF-Prominenz will Chefredakteur vor Absetzung durch Union retten. Spiegel Online, 20. Februar 2009
  10. Frank Schirrmacher: Der Fall Brender. Angriff auf das ZDF. FAZ, 9. März 2009
  11. a b c Michael Hanfeld: Machtkampf ums ZDF. Er ist und bleibt mein Kandidat. FAZ, 13. März 2009
  12. Michael Hanfeld: Brender wurde nicht einmal angehört. FAZ, 30. März 2009
  13. Politiker stellen sich hinter Brender Spiegel Online vom 21. November 2009
  14. Der Streit um ZDF-Chefredakteur Brender eskaliert. Welt Online vom 26. November 2009
  15. 35 Verfassungsrechtler warnen Koch. Spiegel Online vom 20. November 2009
  16. ZDF-Chefredakteur Brender muss gehen, Spiegel Online vom 27. November 2009
  17. Peter Voß: Ex-SWR-Intendant verlässt wegen Brender-Sturz die CDU. Voß wirft Union Heuchelei vor. Auf satundkabel.magnus.de vom 15. Dezember 2009
  18. Rundfunkstaatsvertrag (Konsolidierte Fassung)
  19. Aus Empörung: Ex-SWR-Intendant Voß tritt aus CDU aus. In: Stuttgarter Nachrichten vom 15. Dezember 2009
  20. Wegen Brender-Abwahl: Ex-SWR-Intendant Voß tritt aus der CDU aus. In: Spiegel Online vom 15. Dezember 2009
  21. Der Griff der Parteien nach ARD & ZDF: Wir wollen das Fernsehen zurück! In: die tageszeitung vom 9. Dezember 2009
  22. Protest gegen Brender-Ablösung: Früherer SWR-Intendant Voß tritt aus der CDU aus. In: Die Welt vom 15. Dezember 2009
  23. Im Wortlaut: Die Reaktion des ZDF-Intendaten Markus Schächter. In: Die Welt vom 27. November 2009
  24. ZDF-Chefredakteur: Geschasster Brender wird „Journalist des Jahres“. In: Die Welt vom 9. Dezember 2009
  25. Brender prangert „Spitzelsystem“ bei Öffentlich-Rechtlichen an. Spiegel Online vom 20. Februar 2010
  26. Rüdiger Ditz: TV-Elefantenrunde. Kanzler im Siegesrausch. Spiegel Online, 18. September 2005
      Gesprächsauszüge aus der Berliner Runde. Die Welt, 20. September 2005
      Nikolaus Brender zur Medienschelte des Kanzlers. Die Welt, 20. September 2005
  27. Patrick Bahners: Susanne Osthoff. Bearbeitet. FAZ, 30. Dezember 2005
  28. Michael Hanfeld: Entführung. Der Fall Osthoff. FAZ, 23. Januar 2006
  29. ARD verzichtet vorerst auf Osthoff-Interview. Tagesspiegel, 2. Januar 2006
       ARD will vorerst kein Osthoff-Interview. Netzeitung, 2. Januar 2006
  30. ZDF-Chefredakteur für Qualität und Unabhängigkeit geehrt. (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung tagesschau.de, 27. März 2009
  31. Nikolaus Brender ist „Journalist des Jahres“. bild.de, 9. Dezember 2009