Nikolaus Geiger

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Nikolaus Geiger (* 6. Dezember 1849 in Lauingen (Bayern); † 27. November 1897 in Berlin-Wilmersdorf) war ein deutscher Maler und Bildhauer.

Er war Professor an der Universität der Künste Berlin, verheiratet war er mit der Künstlerin Henny Spiegel.

Werdegang[Bearbeiten]

Zunächst ging Nikolaus Geiger bei einem Steinmetzen in die Lehre, die er jedoch abbrach, um mit 16 Jahren nach München an die königlich-bayerische Akademie der Bildenden Künste zu gehen. Diese besuchte bereits sein älterer Bruder Caspar Augustin Geiger. Nikolaus Geiger war Schüler von Joseph Knabl und nahm an mehreren Wettbewerben innerhalb der Akademie erfolgreich teil. 1872 verließ er die Akademie preisgekrönt.

Die nach dem gewonnenen Krieg von 1870/71 beginnenden Gründerjahre zogen ihn nach Berlin, wo er zunächst nur schwer Fuß fassen konnte. Erst durch die Mitarbeit am Palais Thiele-Winckler wurde er auch in Berlin bekannt. In der Folgezeit stellte er mehrmals auf den internationalen Kunstausstellungen in Berlin und München aus. Er wirkte bis zu seinem frühen Tod mit nur 47 Jahren durch zwei kurz aufeinander folgende Blutstürze an zahlreichen Bauwerken und - auch international - an Denkmälern mit.

Nikolaus Geiger wurde auf dem Friedhof Wilmersdorf beigesetzt. Die im Werk von Willi Wohlberedt noch erfasste Grabstelle ist jedoch nicht mehr erhalten.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Grabstätte Carl Hofmann, Architektur: Bruno Schmitz, Trauernde von Nikolaus Geiger, (Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin)

Plastiken[Bearbeiten]

Gemälde[Bearbeiten]

  • „Die Sünderin“ (1884), 1898 durch die Nationalgalerie Berlin angekauft
  • Deckengemälde „Anbetung des Christkinds“ in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale Berlin
 Commons: Nikolaus Geiger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien