Nikolaus Gromann

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Nikolaus Gromann (* um 1500; † 29. November 1566 in Gotha [1]) war ein Baumeister der Renaissance. Er stand über 30 Jahre im Dienste des ernestinischen Zweiges der Wettiner. 1536 unterschrieb Gromann einen Brief an Johann Friedrich I. als „stein metz“.[2] 1543 wurde er zum landesfürstlichen Baumeister ernannt. Seine Lehrmeister waren Cunz Krebs († 1540 in Torgau) und Andreas Günter († 1542 in Torgau). Gromann hat zahlreiche Baustellen in den ernestinischen Ländern betreut, neben Schlössern der Wettiner hat er auch Rathäuser, Kirchen, Befestigungsanlagen, Straßen, Brücken und Brunnen gebaut.

Bauten [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

 Lutz Unbehaun: Nikolaus Gromann und der Schlossbau unter den Ernestinern im 16. Jahrhundert.. In: Heiko Laß (Hrsg.): Von der Burg zum Schloss. Landesherrlicher und Adeliger Profanbau in Thüringen im 15. und 16. Jahrhundert (=Palmbaum Texte. Kulturgeschichte 10). 2001, S. 133-150.

Quellen [Bearbeiten]

  1. Günther Binding: Meister der Baukunst. Darmstadt 2004, S. 209.
  2. Die Veste Heldburg-Fränkische Leuchte siehe: Norbert Klaus Fuchs: Das Heldburger Land–ein historischer Reiseführer; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013, ISBN 978-3-86777-349-2