Nikon D40

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Nikon D40
Nikon D40 with Nikkor 50 f1.8 AF.jpg
Typ: DX-Format-DSLR
Objektivanschluss: Nikon-F-Bajonett, AF-D
Bildsensor: RGB-CCD-Chip
Sensorgröße: 23,6 × 15,8-mm-CCD-Sensor
Auflösung: effektiv 6,24 Megapixel
Bildgröße: maximal 3.008 × 2.000 Bildpunkte
Formatfaktor: 1,5-fach
Dateiformate: RAW/NEF, JPEG
ISO-Empfindlichkeit: 200–1600 (zusätzl. H1, ISO 3200-äquivalent)
Aufnahmebereitschaft: 0,19 s
Sucher: Spiegelreflex
Bildfeld: ca. 95 % (vertikal und horizontal)
Vergrößerung: 0,8×
Bildschirm: TFT-LCD
Größe: 6,35 cm (2,5 )
Auflösung: 230.000 Pixel
Betriebsarten: Automatik, Automatik (Blitz aus), Porträt, Landschaft, Kinder, Sport, Nahaufnahme, Nachtporträt; Programmautomatik (P) mit Programmverschiebung, Blendenautomatik (S), Zeitautomatik (A) und manuelle Belichtungssteuerung (M)
Bildfrequenz: 2,5 B/s
Anzahl Reihenaufnahmen: 100 Aufnahmen in Folge (JPEG fine, Größe L)
Autofokus (AF): punktgenauer 3-Feld-Autofokus
AF-Messfelder: 3
AF-Betriebsarten: Autofokus: Einzelautofokus (S), kontinuierlicher Autofokus (C), AF-Automatik
Belichtungsmessung: Matrix, mittenbetonte Messung, Spotmessung
Messbereich: 0 bis 20 LW (3D-Color-Matrixmessung oder mittenbetonte Messung); 2 bis 20 LW (Spotmessung)
Korrektur: ± 5 LW (in 1/3-Stufen)
Verschluss: elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss
Verschlusszeiten: 1/4.000 s bis 30 s, 1/500 s bis 30 s (mit Blitz), Bulb-Langzeitbelichtung
Blitz: eingebaut
Leitzahl: 12
Blitzsteuerung: iTTL-Automatikblitz, Funktion zur Vermeidung roter Augen, Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation
Blitzanschluss: Blitzschuh
Synchronisation: 1/500 s
Farbraum: sRGB
Weißabgleich: Automatik, Kunstlicht, Leuchtstofflampe, direktes Sonnenlicht, Blitzlicht, bewölkter Himmel, schattig, eigener Messwert
Speichermedien: SD Card (SDHC kompatibel)
Datenschnittstelle: USB 2.0
Videoschnittstelle: PAL oder NTSC (wählbar)
Direktes Drucken: PictBridge
Stromversorgung: Lithium-Ionen-Akku, Kamera-spezifisch (1.000 mAh; 7,4 V), EN-EL9
Gehäuse: Schwarz oder Silber
Abmessungen: 126 mm × 94 mm × 64 mm
Gewicht: 495 g (ohne Akku, Speicherkarte und Gehäusedeckel)

Die Nikon D40 ist eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) mit 6,24-Megapixel-Bildsensor im DX-Format der Einsteigerklasse von Nikon. Sie wurde im Herbst 2006 als Nachfolger der Nikon D50 vorgestellt und war zur Markteinführung die günstigste digitale Spiegelreflexkamera von Nikon, wobei die D50 in der gleichen Preisklasse liegt. Die D40 war anfangs nur im Kit mit dem Objektiv AF-S DX 18–55mm f/3.5–5.6G ED II erhältlich. Später war es auch möglich, das Gehäuse einzeln zu erwerben. 2007 kam parallel die Nikon D40x auf den Markt, die über eine gesteigerte Auflösung von 10 Megapixeln verfügt.

Allgemeines[Bearbeiten]

Der 23,7 × 15,6 mm große 6,24-Megapixel-Sensor erzeugt Bilder mit einer maximalen Größe von 3008 × 2000 Pixeln. Die Bilder können entweder als JPEG mit 24 Bit Farbtiefe oder verlustfrei als proprietäres RAW (NEF-Format) mit 36 Bit Farbtiefe (12 Bit pro Farbkanal) abgespeichert werden.

Die Belichtungszeit kann von 1/4000 bis 30 Sekunden eingestellt werden. Eine Möglichkeit der Langzeitbelichtung (Bulb) und ein Selbstauslöser sind ebenso vorhanden. Auch über eine IR-Fernbedienung ist die Kamera auslösbar. Dies bietet den Vorteil, dass der Auslöser nicht gedrückt gehalten werden muss. Eine Besonderheit der D40 ist die außergewöhnlich schnelle Blitzsynchronzeit von nur 1/500 Sekunde. Die Serienbildrate liegt bei bis zu 2,5 Bildern/Sekunde (bei abgeschalteter Rauschreduzierung und nicht im Modus HI-1), die im JPEG-Modus unbegrenzt gehalten wird.

Die Nikon D40 bietet eine einstellbare Empfindlichkeit von ISO 200 bis 1.600. Zusätzlich ist der Modus HI-1 verfügbar, in diesem wird das Bildsignal ISO-3.200-entsprechend verstärkt, wobei vermehrtes Bildrauschen in Kauf genommen werden muss.

Unterschiede zur Nikon D50[Bearbeiten]

Verbesserungen[Bearbeiten]

  • Geringeres Gewicht und Abmessungen
  • Vergrößerter, hellerer Sucher
  • Größerer Monitor mit höherer Auflösung (2,5 statt 2 Zoll)
  • Stärkerer Blitz (Leitzahl 17 gegenüber 15 bei der D50)
  • Höhere Filmempfindlichkeit bis zu ISO 3.200-äquivalent (HI-1-Modus)
  • Verbesserte Signalverarbeitung, dadurch leicht gesteigerte Bildqualität
  • Diverse Funktionen zum nachträglichen Editieren von Bildern mit der Kamera

Nachteile[Bearbeiten]

  • Objektive ohne eigenen Motor können nicht mehr automatisch fokussiert werden [1], dies ist nur noch mit AF-S- und AF-I-Objektiven möglich
  • 3 Autofokus-Messfelder (D50: 5 Messfelder)
  • die obere LCD-Statusanzeige wurde entfernt, alle Informationen werden jetzt am Monitor und im Sucher angezeigt
  • keine Möglichkeit, Belichtungsreihen aufzunehmen (Bracketing)

Nikon D40x[Bearbeiten]

Im Frühjahr 2007 wurde von Nikon eine zweite Version der D40 vorgestellt. Diese verfügt über einen CCD-Sensor mit einer Auflösung von 10,2 Megapixeln (3872 × 2592 Pixel) und eine Bildrate von 3 Bildern pro Sekunde (D40: 2,5 Bilder). Allerdings bietet die Nikon D40x aufgrund des nun ausschließlich mechanischen Verschlusses nicht mehr die besonders kurze Blitzsynchronzeit der D40 (1/200 statt 1/500 Sekunde). Die Empfindlichkeit des Sensors wurde nach unten erweitert und beginnt bei ISO 100 statt bei ISO 200. Der obere Wert blieb mit ISO 3200 gleich. Nikon bot beide Versionen parallel an.

Galerie[Bearbeiten]

Nachfolger[Bearbeiten]

Hauptartikel: Nikon D60

Anfang 2008 stellte Nikon die Nachfolgerin D60 vor, die im Grunde der D40x gleicht. Der 23,6 × 15,8 mm große CCD-Sensor verfügt über eine Auflösung von 10,2 Megapixeln, der Body blieb weitgehend gleich. Die markantesten Unterschiede sind ein Sensor im Sucher, der das Display abschaltet, sobald man durch den Sucher schaut, eine Stop-Motion-Funktion und ein Staubentfernungsprogramm. Die D40x wird seit Ende 2008 nicht mehr von Nikon angeboten und ist somit von der D60 endgültig abgelöst worden.

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Phil Askey: Nikon-D40-Test. Digital Photography Review. 16. November 2006. Abgerufen am 2. Oktober 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nikon D40 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien