Nils Christie

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Nils Christie im Oktober 2007 auf dem 'Third Annual Death Penalty Symposium' am Utah Valley State College

Nils Christie (* 24. Februar 1928 in Oslo[1]) ist ein norwegischer Kriminologe. Bis zu seiner Emeritierung lehrte er als Professor an der juristischen Fakultät der Universität Oslo.

Nils Christie zählt zusammen mit Thomas Mathiesen und Louk Hulsman zu den bedeutendsten Vertretern des Abolitionismus. In seinen Büchern kritisiert er Strafe, Strafrecht und Strafvollzug.

Im Jahr 2001 erhielt er den Fritt-Ord-Preis, der für Verdienste hinsichtlich der Redefreiheit verliehen wird.

Schriften in deutscher Übersetzung[Bearbeiten]

  • Wenn es die Schule nicht gäbe: Ketzerisches z. Schulreform, München: List, 1974
  • Grenzen des Leids, Bielefeld: AJZ-Verlag, 1986, ISBN 3-921680-62-X
  • (mit Kettil Bruuun): Der nützliche Feind. Die Drogenpolitik und ihre Nutznießer, Bielefeld: AJZ-Verlag, 1991, ISBN 3-921680-82-4
  • Kriminalitätskontrolle als Industrie. Auf dem Weg zu Gulags westlicher Art, , Pfaffenweiler: Centaurus Verlagsgesellschaft, 1995, ISBN 3-89085-978-X)
  • Wieviel Kriminalität braucht die Gesellschaft?, München: C. H. Beck, 2005, ISBN 3406527876.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nils Christie – utdypning (norwegisch)