Nims-Sauertalbahn
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| Nims-Sauertalbahn | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Streckennummer: | 3104 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 44,6 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Nims-Sauertalbahn ist eine eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn und zweigt in Bitburg-Erdorf südwärts von der Eifelbahn Trier–Köln ab und führt aus dem Kylltal über Bitburg, Irrel durch das Nimstal sowie das Sauertal ins Moseltal nach Igel.
Die Gleise sind ab Bitburg in Richtung Igel zurückgebaut. Die Strecke zwischen Bitburg und Erdorf ist von der Stadt Bitburg gepachtet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Streckenverlauf/Geschichte
Die Strecke wurde in mehreren Abschnitten ab dem Jahr 1910 von Erdorf nach Bitburg und weiter bis Igel an der Mosel gebaut. Der Lückenschluss im letzten Streckenbauabschnitt erfolgte 1915. Ob strategische Gründe für den Bau der Grenzbahn ausschlaggebend waren, kann vermutet werden, ist aber nicht belegt. Am Grenzfluss Sauer verlief die Bahn parallel zur Prinz-Heinrich-Bahn auf luxemburgischer Seite, welche bereits Jahrzehnte zuvor erbaut wurde. Der Anschluss der im Nims- und Sauertal gelegenen Dörfer an die Bahn brachte für diese in den 1920er Jahren einen erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung mit sich. Ende der 1930er Jahre nahm das Verkehrsaufkommen durch den Westwallbau stark zu. Dennoch hatte die Nebenstrecke immer nur regionale Bedeutung, da der Durchgangsverkehr über die Eifelbahn Köln–Trier geführt wurde. Die Bahnanlagen (insb. Brücken, Tunnel) wurden im Zweiten Weltkrieg erheblich zerstört, sodass erst Jahre später die Wiedereröffnung erfolgte. In dieser Epoche erfuhr die Bahn wieder einen Aufschwung, der aber bald durch die stark wachsende Motorisierung im Straßenverkehr zurückgedrängt wurde – trotz mittlerweile eingesetzter Dieseltriebwagen anstatt (dampf-)lokbespannter Züge. Der Personenverkehr wurde 1968 eingestellt und bereits 1969 wurde der Gesamtverkehr im südlichen Teil der Strecke eingestellt und diese kurz darauf abgerissen. Der restliche Güterverkehr bis Irrel (einschl. Anschlussstelle Edingen) wurde 1988 beendet, die Gleise in den folgenden Jahren abgerissen. Seit diesem Zeitpunkt wurde bei Bedarf nur noch Wolsfeld angefahren. Trotz einer grundlegenden Oberbausanierung Anfang der 1990er Jahre und einem Tanklager am Bahnhof Wolsfeld wurde auch der Abschnitt Bitburg – Wolsfeld Ende 1996 stillgelegt und im darauffolgenden Jahr rückgebaut.
Mit der Geschichte dieser ehemaligen Nebenbahn befasst sich seit dem Jahre 2000 die AG Eisenbahngeschichte Nebenbahn Erdorf – Igel im Geschichtlichen Arbeitskreis Bitburger Land, Bitburg.
[Bearbeiten] Heutiger Verkehr
Seit Januar 2006 findet im Abschnitt Erdorf–Bitburg kein regelmäßiger Bahnverkehr mehr statt. Die Güterzugverkehre von und zu dem letzten verbliebenen Bahnkunden, der Bitburger Brauerei, wurden einstweilen eingestellt und auf LKW verfrachtet.
Es verbleiben noch sporadische Fahrten von Tanzzügen zum Hotel Eifelstern auf dem Bitburger Flugplatz sowie von Eisenbahnfreunden veranstaltete Sonderfahrten. Ab September 2008 sind wieder Schienenbussonderfahrten bis Bf Bitburg (Stadt) in Planung.
Seit Anfang 2008 verläuft eine neue Verbindungsstraße quer über die Gleise in Höhe des Bahnhofsgeländes in Verlängerung der Güterstraße; die Gleise werden mit einem niveaugleichen Bahnübergang überquert.
Auf den entwidmeten ca. 40 km Bahntrasse wurde zu einem großen Teil ein Radweg gebaut. Als letztes, südlichstes Teilstück wurde der Sauertalradweg zwischen Metzdorf und Wintersdorf im April 2008 an das Radwegenetz angeschlossen.
[Bearbeiten] Literatur
- "Die Nims-Sauertalbahn" - Band 1: Von Erdorf nach Menningen - Bildband, zusammengefasst von Markus Schiffer und Jörg Husinger. Herausgeber ist der Geschichtliche Arbeitskreis Bitburger Land (GAK) (ohne ISBN).
- Sonderband 68/69 der Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes
[Bearbeiten] Weblinks
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