Nina Janich

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Nina Janich (* 1968 in Erlangen) ist Professorin für Deutsche Linguistik an der TU Darmstadt und seit März 2011 Jury-Sprecherin bei der Wahl zum Unwort des Jahres.[1]

Werdegang[Bearbeiten]

Janich studierte Germanistik, Geschichtswissenschaft, Publizistik und Philosophie an den Universitäten Marburg, Mainz und Regensburg. 1993 erlangte sie den Magister Artium. 1997 legte sie ihre Doktorprüfung ab mit einer Arbeit zu Fachlichkeitsstrategien in der Wirtschaftswerbung – die Sprache der Werbung ist eines ihrer Spezialgebiete –, 2003 folgte die Habilitation. Seit dem 15. Februar 2004 hat sie den für eine TU exotischen Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt inne.

Anfang März 2011 wurde bekannt gegeben, dass sie nach zwanzig Jahren die Nachfolge des Begründers der jährlichen Unwort-Wahl antritt, ihres emeritierten Kollegen Horst Dieter Schlosser.

Nina Janich ist verheiratet und Mutter von drei kleinen Kindern. Die Familie lebt in Zwingenberg (Bergstraße).[2] Sie ist Tochter von Peter Janich

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

(Auswahl)

  • Nichtwissenskommunikation in den Wissenschaften: Interdisziplinäre Zugänge, Janich, Nina/Nordmann, Alfred/Schebek, Liselotte (Hrsg.), 341 S., Lang: Frankfurt am Main, 2012 (Serie: Wissen – Kompetenz – Text 1), ISBN 978-3-631-60885-2
  • Werbesprache: Ein Arbeitsbuch, 5., vollst. überarb. und erw. Aufl., 323 S., Gunter Narr Verlag, Tübingen 2010, ISBN 978-3-8233-6550-1
  • Marke und Gesellschaft: Markenkommunikation im Spannungsfeld von Werbung und Public Relations, Nina Janich (Hrsg.), 355 S., Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16674-2
  • Die bewusste Entscheidung: Eine handlungsorientierte Theorie der Sprachkultur, 259 S., Narr, Tübingen 2004, zugl.: Regensburg, Univ., Habil.-Schr., 2003, ISBN 3-8233-6095-7
  • Sprachidentität – Identität durch Sprache, Nina Janich/Christiane Thim-Mabrey (Hrsg.), 213. S., Narr, Tübingen 2003, ISBN 3-8233-5761-1
  • Fachliche Information und inszenierte Wissenschaft: Fachlichkeitskonzepte in der Wirtschaftswerbung, 336 S., Narr, Tübingen 1998, zugl.: Regensburg, Univ.-Diss., 1997, ISBN 3-8233-5354-3

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Keine Bange vor bösen Mails, FR vom 4. März 2011
  2. Darmstädter Professorin übernimmt Jury-Vorsitz, Echo online